RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
ÖRM: Saisonauftakt im Mai mit Kärntner Doppel?
Foto: Harald Illmer

Rallyemonat Mai?

Sofern bis dahin Zuschauer erlaubt sind, feiert die Rallye-Staatsmeisterschaft mit einem Doppel der Lavanttal- und der St. Veit Rallye im Mai den Saisonauftakt, wenngleich in komprimierter Form.

Nach den Absagen der beiden zur heimischen Rallye-Staatsmeisterschaft zählenden Events Jännerrallye und Rebenland Rallye wurden im Rahmen einer kürzlich stattgefundenen Rallye-Kollegiumssitzung der AMF folgende Termine fixiert. Wie der Vorsitzende Hofrat Willi Singer ausführte, gab es keine Gegenstimme. „Die Beschlüsse gingen einstimmig über die Bühne.“

Die WeinbergerHolz Lavanttal Rallye die ursprünglich am 9.und 10. April hätte stattfinden sollen und noch im März auf einen Termin im 2. Quartal des Jahres verschoben wurde, hat nun den Termin 15. Mai 2021 als Austragungsdatum gewählt. Dazu der Obmann des gemeinnützigen Vereines MSC Lavanttal, Horst Nadles:

„Nachdem Willi Stengg seine Wechselland Rallye auf den 31. Juli/1. August verschoben hat, konnten wir seinen Termin am 15. Mai übernehmen. Wir planen, eine komprimierte Tagesveranstaltung mit ca. 117 Sonderprüfungskilometern durchzuführen. Dabei sind vier Prüfungen, die jeweils zwei Mal gefahren werden müssen, angedacht. Dies alles an einem Tag im Mittleren Lavanttal. Natürlich werden wir die derzeitigen COVID-Bestimmungen, ausgenommen die erhoffte Teilnahme von Zuschauern, nach einem strikten Sicherheitskonzept für Aktive und Publikum einhalten. Nicht vor Fans zu fahren, wäre für uns aber keine Option, immerhin ist Rallyesport ein Zuschauersport und zudem geht es uns als Veranstalter in erster Linie um einen Impuls für die Region.“

14 Tage später, genauer gesagt am 28/29. Mai 2021, wird ebenso nach einstimmigem Rallye-Kollegiums-Beschluss die Hirter Rallye St. Veit, bisher ein Lauf zur Austrian Rallye Challenge, mit dem Prädikat „Lauf zur österreichischen Rallyemeisterschaft 2021“ bedacht. Dies freut natürlich den ERC St. Veit mit Michael Uschan sowie Ida und Georg Wenghofer ganz besonders: „Für uns bedeutet dieser neue Status natürlich mehr Verantwortung, gerade in diesen COVID-Zeiten. Wir planen bei unserer Rallye am Freitag, dem 28. Mai, die erste Sonderprüfung auf der Rennbahn in St. Veit auszutragen. Dann folgen am Samstag, jeweils am Vormittag und Nachmittag, je drei Prüfungen im Raum St. Veit, den Abschluss bildet dann die achte und letzte Sonderprüfung wieder auf der Rennbahn in St. Veit. Die Gesamtlänge der Prüfungen wird ungefähr 100 Kilometer betragen. Voraussetzung für die Durchführung ist aber, genauso wie in Wolfsberg, dass die Rallyefans wieder Zutritt haben dürfen.“

Da es sich beim Rallyesport um einen Freiluftsport handelt, hofft man seitens beider Veranstalter mit entsprechend vernünftiger Unterstützung der Motorsportfans, zwei spannende und sichere Rallyefeste feiern zu können. „Selbstverständlich werden wir uns gegenseitig bei der Durchführung bestmöglich unterstützen, um das Sportland Kärnten optimal in die Auslage zu stellen und ein positives Zeichen im Sinne aller Sportveranstalter zu setzen“, sind sich Uschan und Nadles mit ihren Veranstalterteams einig.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

MRC, Rally Mecsek: Vorschau

Mitropa Rally Cup gastiert in Ungarn 

Bei der 59. Mecsek Rallye (11.-13.06.26) in Ungarn geht der Mitropa Rally Cup in seine 5. Runde der diesjährigen Meisterschaft.

Nachgefragt bei AMF & Manfred Stohl

Streitfrage: Rallye schon ab 13?

Der 19-jährige Este Jaspar Vaher zeigte in der ERC gehörig auf - er fuhr schon ab 13 als Vorausauto, ab 14 im Bewerb. Soll man auch bei uns das Mindestalter für Rallye-Teilnahmen herabsetzen?

ORM/ARC, ET König Rallye: Nach SP10

Alles beim Alten an der Spitze

Toyota-Pilot Hermann Neubauer hält bei der ET KÖNIG Rallye im Raum Judenburg nach wie vor die Führung / Sekunden-Duelle um Platz drei und in der ORM 2 (Foto zeigt Günther Knobloch, der knapp vor Christoph Zellhofer die ORM2 anführt)

ET König Rallye: Bericht TEC7 ORM2

Hochspannung im Titelkampf

Jubeln durfte dieses Mal Christoph Zellhofer, der gemeinsam mit seiner deutschen Co-Pilotin Anna Maria Seidl im Suzuki Swift ZMX erstmals in dieser Saison die Nase vorne hatte. Günther Knobloch/Erik Fürst (Renault Clio Rally3) behielten mit Platz zwei die Meisterschaftsführung, während Roland Stengg/Rebeka Kobal (Renault Clio Rally3) nach starkem ersten Tag im Regen des zweiten Tages den Anschluss an die Spitze verloren, aber dennoch starke Dritte wurden.

ORM, ET König Rallye: Nach Tag 1 (SP5)

Hermann Neubauer ließ heute nichts anbrennen

Der Salzburger Ex-Staatsmeister liegt nach dem ersten Tag der ET KÖNIG Rallye powered by Peter Hopf Erdbau im Raum Judenburg in Führung / Morgen warten jedoch noch zehn harte Prüfungen auf ihn und seine Verfolger