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Neubauer inoffiziell Sieger, Protestfrist läuft

Der Countdown läuft

Die Sportkommissare haben das vorläufige, ursprüngliche Ergebnis vom Samstag bestätigt, demnach gewinnt Neubauer 4,1 Sekunden vor Wagner. Allerdings mit einigen Fragezeichen und einem ebenfalls siegessicheren Simon Wagner ...

Stefan Schmudermaier & Noir Trawniczek

Wie angekündigt hat die AMF das vorläufige Ergebnis der Red Stag Rallye – gedeckt durch Artikel 14 des Sportgesetzes – ein weiteres Mal von den Sportkommissaren angefordert, den Teams wurde dieses am Donnerstag vormittags übermittelt. Damit beginnt die Protestfrist erneut zu laufen, 48 Stunden lang haben die Teilnehmer nun Zeit für einen Einspruch.

Das Ergebnis selbst entspricht 1:1 dem vorläufigen Endergebnis vom Samstag, bevor dieses ja dann nachträglich abgeändert wurde. Sprich Hermann Neubauer wird mit 4,1 Sekunden Vorsprung als Sieger vor Simon Wagner ausgewiesen. Die Reihenfolge und die Abstände entsprechen dabei zwar jenen nach der SP 6, allerdings – vermutlich auch um auf die für eine ÖRM-Wertung nötigen SP-Kilometer zu kommen – wurde auch die SP8 gewertet. Dort blieben die gefahrenen Zeiten der ersten gestarteten Piloten allerdings unberücksichtigt, stattdessen bekamen alle Fahrer eine idente Zeit eingetragen, womit sich wiederum im Klassement nichts ändert.

Dass da das letzte Wort noch nicht gesprochen ist, vermuten nicht nur Experten, auch Simon Wagner, den wir auf dem Weg zu einer Rallye nach Slowenien telefonisch erreicht haben, sieht die Sache so. Das Ergebnis werde seiner Ansicht nach sicher nicht so bleiben, auf einen Protest angesprochen, blieb er aber ausweichend. Sollte es zu keinem Protest kommen und das Ergebnis damit offiziell werden, ist allerdings fraglich, ob dann noch daran zu rütteln sein wird.

Allerdings: Auch die Sportkommissare bauen vor und haben den Versand des vorläufigen Endergebnisses mit dem Hinweis versehen, dass bei neu auftauchenden Erkenntnissen innerhalb der Protestfrist weitere Maßnahmen ergriffen werden könnten ...

Wie auch immer die Sache weitergeht, wir bleiben natürlich dran!

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