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Akropolis-Podium Schritt zum 8. Titel für Sebastien Ogier Sebastien Ogier fuhr mit Bedacht auf das Akropolis-Siegertreppchen
Motorsport Images

Akropolis-Podium Schritt zum 8. Titel für Sebastien Ogier: "Ego beiseitegeschoben"

Sebastien Ogier marschiert nach der Akropolis-Rallye in Griechenland zum achten WRC-Titel: Dafür änderte der Toyota-Pilot im Laufe des Events auch seine Taktik

Sebastien Ogier ist drauf und dran, in der WRC-Saison 2021 seinen achten Rallye-Weltmeistertitel zu holen. Ein großer Schritt in Richtung Meisterschaft gelang dem Toyota-Piloten mit Platz drei bei der Akropolis-Rallye in Griechenland am vergangenen Wochenende.

Ogier bezeichnete schon vor dem abschließenden Tag der Akropolis-Rallye einen Podiumsplatz als "großen Schritt" im Titelkampf, nachdem seine Rivalen Elfyn Evans und Thierry Neuville am Freitag wegen verschiedener Defekte weit zurückfielen.

Evans und Neuville wurden letztlich Sechster und Achter, wodurch Ogiers Vorsprung in der WM auf 44 Punkte anwuchs. Es steht 180:136 nach Punkten zwischen den beiden Toyota-Piloten Ogier und Evans. Neuville liegt weitere sechs Zähler dahinter auf P3.

Die Probleme bei Evans und Neuville bestimmten im weiteren Verlauf auch Ogiers Taktik in Griechenland: "Nach dem, was ihnen am ersten Tag passiert war, mussten wir clever sein, und ich musste mein Ego beiseiteschieben und sagen: 'Lass sie [Kalle Rovanperä, Sieger, und Ott Tänak, Zweitplatzierter] einfach fahren und mach dir keine Sorgen.'"

Die Bilanz von Ogier fällt dementsprechend positiv aus: "Auch wenn das manchmal nicht so angenehm ist, denke ich, dass ich ein sehr cleveres Rennen gefahren bin. Ich denke, das ist ein sehr positiver Schritt für die Meisterschaft."

Positiv war auch der Start in die Rallye, meint Ogier: "Ich denke, wir hatten einen sehr starken Start am Freitag, als wir die Wertungsprüfungen eröffneten. Wir waren sehr nahe an der Spitze, was viel besser war als erwartet." Aber erst am Samstagmorgen habe er den "richtigen Rhythmus" gehabt.

Dass er trotzdem Zeit auf Rovanperä und Tänak verlor, erklärt er sich so: "In all diesen Abschnitten hatten wir mit den Sichtverhältnissen bei der Besichtigung zu kämpfen. Ich hielt mich zu sehr in meiner Komfortzone auf und verlor in den kniffligen, rutschigen Abschnitten ziemlich viel Zeit." Aber auf Sieg fuhr Ogier bei der Rallye in Griechenland ohnehin nicht.

Motorsport-Total.com

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