RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Ford weitet WRC-Engagement aus Ford Puma Rally1 beim Goodwood Festival of Speed 2021
Motorsport Images

Ford weitet WRC-Engagement bei der Entwicklung des Puma aus

M-Sport wird bei der Entwicklung des Ford Puma intensiver als in den vergangenen Jahren durch den US-Konzern unterstützt - Rückkehr als Werksteam nicht vom Tisch

Mit der Einführung des neuen Rally1-Reglement und dem damit verbundenen Umstieg auf Hybrid-Antriebe wollte der Automobil-Weltverband FIA die Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) auch für Hersteller attraktiver machen. Und in gewissem Maße ist das bereits gelungen, denn Ford bringt sich bei der Entwicklung des neuen Puma bei M-Sport deutlich mehr ein als in den vergangenen Jahren.

"Sicherlich haben wir unsere Unterstützung bei der Entwicklung des neuen Autos erhöht", sagt Mark Rushbrook, Leiter von Ford Performance der englischsprachigen Ausgabe von 'Motorsport.com'.

"M-Sport ist ein großartiger Partner und war es schon immer. In jeder Form des Motorsports versuchen wir, uns mit unseren Partnern zu ergänzen. M-Sport war schon immer sehr gut darin, neue Autos zu entwickeln, und das erwarten wir auch in diesem Fall", lobt Rushbrook das britische Unternehmen, dass seit vielen Jahren auch ohne offizielle Werksunterstützung die Fahnen von Ford in der WRC hochhält.

Im Zuge des neuen Reglements und der Einführung der Hybrid-Antriebe erkannte Ford im eigenen Hause aber Kompetenzen, die das Unternehmen in die Entwicklung des Puma einbringen konnte. "Mit der neuen Technologie mit Hybrid sind wir in der Lage, einige unserer Kalibrierungs-Ingenieure einzubringen, um bei der Software-Strategie zu helfen. Auch Aerodynamik und Fahrdynamik-Simulation sind andere Bereiche, die wir zum neuen Auto beitragen können."

Im Zuge dieser intensiveren Zusammenarbeit wirkte Ford auch auf einen Modellwechsel hin, der nach zehn Jahren zur Ablösung des Fiesta in der WRC führte. "Er [der Ford Puma] ist ein neues Produkt und ein wichtiger Teil des zukünftigen Zyklusplans. Das wollten wir besonders mit der Hybridtechnologie zeigen", sagt Rushbrook.

Ob dieses gesteigerte Engagement mittelfristig zu einem neuen Werkseinsatz von Ford in der Rallye-WM führen könnte, wollte Rushbrook zumindest nicht dementieren. "Das ist vielleicht etwas, was ich nicht kommentieren sollte", weicht er der entsprechenden Frage aus.

Bestätigen will Rushbrook lediglich: "Wir arbeiten in der Technischen Arbeitsgruppe der FIA mit und waren zusammen mit den anderen Herstellern an der Entwicklung des neuen Reglements beteiligt. "Wir denken, dass es eine aufregende Veränderung für den Sport ist, und wir erwarten, dass sich die Fans auch dafür begeistern, wenn sie die Leistung und die Technologie in den Autos sehen."

Der neue Ford Puma WRC war am vergangenen Wochenende beim Goodwood Festival of Speed zum ersten Mal öffentlich präsentiert worden und nahm pilotiert von Adrien Fourmaux und Matthew Wilson auch am traditionellen Bergrennen teil.

Motorsport-Total.com

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

ARC Rallye Triestingtal 2027

Gschwandner: „Es wäre angerichtet…“

ARC-Obmann Georg Gschwandner hat in seiner Rolle als Veranstalter der ARC Rallye Triestingtal ein Presse-Statement veröffentlicht. Nach dem großartigen Comeback 2026 kämpft die Rallye ums Überleben…

Monte 2027 ohne Ogier

Ogier lässt WRC-Zukunft offen

Der neunmalige Rallye-Weltmeister Sebastien Ogier wird erstmals seit 2011 beim Saisonauftakt der WRC in Monte Carlo fehlen - Programm 2027 offen

WRC Italien: Nach Tag 3 (SP10)

Solberg führt - Titelkampf spitzt sich zu

Oliver Solberg dreht die Rallye Italien: Mit zwei Bestzeiten setzt sich der Toyota-Pilot an die Spitze und verkürzt im WM-Kampf den Rückstand auf Elfyn Evans. Raith 12. der RC2. Masters: Garandos führt.

WRC-Thriller bei der Rallye Italien auf Sardinien: Elfyn Evans rettet einen minimalen Vorsprung ins Ziel und krönt sich zum Rallye-Weltmeister 2026. Raith/Maier auf Platz 16. Granados WRC Masters Cup-Sieger 2026.