RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Ford lässt die Katze aus dem Sack: Neues WRC-Auto wird ein Puma!

Ford und M-Sport haben das neue WRC-Auto für die Saison 2022 offiziell präsentiert: Nach zehn Jahren wird der Fiesta in der Rallye-WM durch den Puma abgelöst

Ford und das Einsatzteam M-Sport gehen 2022 in der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) mit einem neuen Modell an den Start. Nach zehn Jahren wird der Fiesta im Zuge der Einführung des Rally1-Relgements mit Hybrid-Antrieb durch den Puma abgelöst.

Das gaben Ford und M-Sport am Donnerstag im Rahmen der offiziellen Präsentation des neuen Einsatzfahrzeugs bekannt und bestätigten damit Spekulationen aus dem Vorjahr. Bei ersten Tests war der neue Bolide noch mit einer Karosserie gefahren, die der des Fiesta entsprach.

Erstmals für die Öffentlichkeit zu sehen wird der Ford Puma Rally1 an diesem Wochenende beim Goodwood Festival of Speed . Dort werden WRC-Pilot Adrien Fourmaux und M-Sport-Testfahrer Matthew Wilson mit dem Puma am traditionellen Bergrennen teilnehmen.

Erste Auftritt beim Goodwood Festival of Speed

"Dieses neue Auto in Goodwood vorzustellen, ist etwas ganz Besonderes, da es eine der kultigsten Veranstaltungen im Motorsportkalender ist", sagt M-Sport-Geschäftsführer Malcolm Wilson. "Ich und alle bei M-Sport freuen uns darauf, die sehr erfolgreiche Partnerschaft mit Ford fortzusetzen, um Ergebnisse zu liefern und Ford in dieser neuen und sehr aufregenden Ära an der Spitze zu halten."

"Das Auto sieht fantastisch aus und ich kann es kaum erwarten, es Anfang 2022 an der Startlinie der berühmten Rallye Monte Carlo zu sehen", so Wilson weiter.

Angetrieben wird der Puma zum einen vom aus dem Fiesta bewährten 1,6-Liter-Vierzylinder-Turbomotor. Zusätzliche Energie liefert ein einheitliches Hybrid-System mit einer Leistung von Kilowatt (136 PS), das von einer Batterie mit einer Kapazität von 3,9 Kilowattstunden gespeist wird.

Ford und M-Sport betonen Serienrelevanz

Das Hybrid-Antrieb soll zum einen als rein elektrischer Antrieb für die Verbindungsetappen genutzt werden. Darüber hinaus kann die Zusatzleistung über definierte Kennfelder aber auch während der Wertungsprüfungen abgerufen werden. Des weiteren verwendet die WRC ab 2022 zu 100 Prozent nachhaltigen Kraftstoff ohne fossilen Anteil.

"Die neue Ära der WRC-Autos ist einer der größten technologischen Fortschritte, den es in der WRC bis heute gab. Die Einführung des Hybridantriebs bedeutet, dass die Autos leistungsstärker als je zuvor sein werden, während sie gleichzeitig die Antriebsstränge ihrer Straßenfahrzeuge widerspiegeln", betont Wilson die Serienrelevanz der neuen Technik.

Diese war auch für Ford ein entscheidendes Argument, die Zusammenarbeit mit M-Sport zu vertiefen. "Ford setzt zu 100 Prozent auf eine elektrifizierte Zukunft, und der Wettbewerb war für viele der Innovationen verantwortlich, die heute in unseren Straßenfahrzeugen zu finden sind", sagt Mark Rushbrook, Global Director von Ford Performance.

"Der M-Sport Ford Puma Rally1 wird die Hybrid-Power auf die ultimative Probe stellen und beweisen, dass die Technologie in der Lage ist, aufregende Leistungen zu liefern", so Rushbrook weiter.

Motorsport-Total.com

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Lavanttal Rallye ist bereit

Lavanttal Rallye in den Startlöchern

Österreichs älteste und nach wie vor aktive Rallye findet vom 9. bis 11. April 2026 im Lavanttal mit dem Mittelpunkt in Wolfsberg statt.

Alpenfahrt Revival 2026: 1. Vorschau

Starterfeld nimmt langsam Formen an

Bis jetzt haben bereits 24 Mannschaften ihre Nennung abgegeben - Super-Star wird Rallye Ex-Weltmeister Stig Blomqvist mit Arne Hertz sein

ARC, Lavanttal Rallye: Vorschau Gschwandner

Easy Drivers No Roadrunning Projekt bei der Lavanttal Rallye

ARC-Obmann Georg Gschwandner startet erstmals seit 2019 wieder im Bewerb einer Rallye - den Auftritt im Volvo Kombi nützt er auch für die Bewerbung des Verkehrssicherheitsprojekts "No Roadrunning".

WRC, Kroatien Rallye: Vorschau K4

Keferböck & Minor wollen Führung zurückerobern

Nach dem Sieg in Monte Carlo kehren Johannes Keferböck und Ilka Minor zurück in den WRC Masters Cup: In Kroatien und auf Gran Canaria gibt es nur ein Ziel: Maximale Punkte und Rückeroberung der Tabellenführung!

Die WRC kehrt 2027 nach Großbritannien zurück - allerdings nicht nach Wales: Eine neue Rallye in Schottland soll nach sieben Jahren Pause das Comeback bringen

WRC Safari-Rallye: Bericht

Erster WRC-Sieg für Takamoto Katsuta

34 Jahre musste Japan auf einen WRC-Sieg warten: Bei der legendären Safari-Rallye in Kenia endet die lange Durststrecke - dank Takamoto Katsuta