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Safari-Rallye: Neuville führt nach chaotischem Freitag Thierry Neuville führt die Safari-Rallye in Kenia an
Motorsport Images

WRC Safari-Rallye Kenia 2021: Thierry Neuville führt nach chaotischem Freitag

Chaos regiert den Freitag beim WRC-Event in Kenia: Thierry Neuville führt nach WP7 trotz zweier Reifenschäden - Viele prominente Opfer

Hyundai-Pilot Thierry Neuville führt die Safari-Rallye Kenia, die sechste Veranstaltung der WRC-Saison 2021, nach einem ereignisreichen zweiten Tag an, gefolgt von Toyota-Fahrer Takamoto Katsuta und Markenkollege Ott Tänak.

Neuville lieferte sich lange Zeit einen Zweikampf mit Katsuta Markenkollege Kalle Rovanperä um die Führung, bis sich auf der letzten WP des Tages, WP7, die Ereignisse überschlugen. Rovanperä war drauf und dran, den Tag als Zweiter zu beenden, bleib dann aber gleich zu Beginn der WP im Fech-Fech-Sand stecken. Von dort musste er sich erst mal befreien.

Neuville selbst war auch nicht vor Zwischenfällen gefeit: Er zog sich auf WP7 zwei Reifenschäden zu und kämpfte mit einem defekten Motor. Neuville büßte so insgesamt 40 Sekunden ein. Trotzdem behauptete er nach sieben WP's die Führung in der Safari-Rallye Kenia. Der Hyundai-Pilot startet am Samstag mit einem Polster von 18,8 Sekunden auf Katsuta. Tänak fehlen 55,8 Sekunden.

Neuvilles Probleme auf WP7 bedeuten, dass Sebastien Ogier den Tag als Vierter mit weniger als zwei Minuten Rückstand beendet. Der siebenfache Weltmeister kam auch nicht unbeschädigt durch den Tag. Er zog sich bei einem Ausritt in die Böschung einen Aufhängungsschaden zu. Die Top-5 komplettiert nach dem Freitag der Ford-Pilot Gus Greensmith.

Probleme für Evans und Solberg

Für den WM-Zweiten Elfyn Evans begann der Tag bereits dramatisch: Evans kollidierte auf Platz vier liegend einen Kilometer vor dem Ende der dritten Wertungsprüfung mit einem Felsen und war damit für den restlichen Tag aus dem Rennen. Die Beschädigungen an der Aufhängung waren zu gravierend.

"Da ist ein großer Felsbrocken in einer leichten Rechtskurve, die in eine Linkskurve übergeht. Er war zu sehr auf einer Seite der Fahrbahn, hat den Felsen getroffen und dabei die Aufhängung beschädigt. Sie haben noch versucht, sie zu reparieren, aber das war zu kompliziert", so Toyota-Teamchef Jari-Matti Latvala. Auf der gleichen WP hatte es neben Evans auch Dani Sordo erwischt.

Ganz beendet ist die Safari-Rallye in Kenia bereits für Oliver Solberg. Der Sohn des Rallye-Weltmeisters von 2003, Petter Solberg, fuhr auf WP2 in eine Böschung und beschädigte sich dabei das Chassis seines Hyundai nachhaltig. Bei der Kollision wurden 19g gemessen.

"Der Start in den Tag war sehr schwierig. Wir haben uns einen Schaden zugezogen, den wir danach reparieren wollten. Wir haben unser Bestes gegeben, konnten es aber leider nicht wirklich beheben. Wir haben es geschafft, WP3 und WP4 langsam zu beenden und versucht, das Auto weiterhin zu reparieren bis es nicht mehr möglich war. Der Schaden am Chassis ist einfach zu groß", so Solberg.

Motorsport-Total.com

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