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Team Neubauer/Ettel in Kroatien bei WM-Lauf zuversichtlich
Daniel Fessl

Große Vorfreude mit klarer Priorität

Hermann Neubauer und Beifahrer Bernhard Ettel starten bei der WM-Premiere in Kroatien zum zweiten Mal in einem WM-Lauf. Die extrem selektiven Sonderprüfungen rund um Zagreb gelten als große Herausforderung, wobei oberste Priorität die Zielankunft ist, um den Rückstand zur Spitze zu verkürzen.

Mit der Aufnahme der Kroatien Rallye in den WM-Kalender dürfte der WRC ein Volltreffer gelungen sein, denn die extrem anspruchsvollen Sonderprüfungen rund um Zagreb versprechen ein Rallye-Fest der Sonderklasse. Mit dabei sind – nach ihrer erfolgreichen WM-Premiere bei der Rally Monte Carlo – auch Hermann Neubauer und Co-Pilot Bernhard Ettel mit dem Ford Fiesta Mk II Rally 2 vom Team ZM-Racing.

Bei der „Monte“ kam das Duo als bestes nicht-französisches Team auf Platz vier der WRC3 ins Ziel, ein ähnlicher Erfolg wäre auch bei der Kroatien Rallye toll, schlussendlich ist die Konkurrenz sowohl zahlenmäßig (14 Mitbewerber, drei davon aus Österreich) als auch qualitativ (unter anderem die französische WRC-Nachwuchshoffnung Yohan Rossel oder der polnische Überflieger Kajetan Kajetanowicz) groß. Bei Hermann Neubauer ist die Vorfreude jedenfalls zu spüren: „Die Sonderprüfungen sind einfach sensationell, noch dazu ist die Rallye vor unserer Haustüre. Natürlich ist es schade, dass wir aufgrund der Pandemie nicht alle unsere Fans vor Ort begrüßen können, aber das nehmen wir in Kauf, schlussendlich ist es schon super, dass wir überhaupt fahren können beziehungsweise dürfen.“

Hermann Neubauer

Der Ford Fiesta-Pilot legt trotz aller Euphorie die Priorität erneut auf die Zielankunft, wenngleich er bei seiner ersten „richtigen“ Asphalt-Rallye seit langer Zeit durchaus Vollgas geben möchte: „Die große Routine haben wir im Moment nicht, nachdem wir in den letzten eineinhalb Jahren so gut wie nichts gefahren sind, schon gar nicht eine reine Asphalt-Rallye von diesem Format. Aber die Bedingungen in Kroatien ähneln jenen, wie wir sie in Österreich vorfinden, durchaus. Unter diesem Gesichtspunkt möchte ich meinen Rückstand auf die besten WRC3-Piloten deutlich verkleinern und eine saubere, schnelle Rallye ohne Fehler fahren. Das wird schwierig, aber die Vorfreude und die Motivation sind riesengroß!“

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