RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Team Neubauer/Ettel in Kroatien bei WM-Lauf zuversichtlich
Daniel Fessl

Große Vorfreude mit klarer Priorität

Hermann Neubauer und Beifahrer Bernhard Ettel starten bei der WM-Premiere in Kroatien zum zweiten Mal in einem WM-Lauf. Die extrem selektiven Sonderprüfungen rund um Zagreb gelten als große Herausforderung, wobei oberste Priorität die Zielankunft ist, um den Rückstand zur Spitze zu verkürzen.

Mit der Aufnahme der Kroatien Rallye in den WM-Kalender dürfte der WRC ein Volltreffer gelungen sein, denn die extrem anspruchsvollen Sonderprüfungen rund um Zagreb versprechen ein Rallye-Fest der Sonderklasse. Mit dabei sind – nach ihrer erfolgreichen WM-Premiere bei der Rally Monte Carlo – auch Hermann Neubauer und Co-Pilot Bernhard Ettel mit dem Ford Fiesta Mk II Rally 2 vom Team ZM-Racing.

Bei der „Monte“ kam das Duo als bestes nicht-französisches Team auf Platz vier der WRC3 ins Ziel, ein ähnlicher Erfolg wäre auch bei der Kroatien Rallye toll, schlussendlich ist die Konkurrenz sowohl zahlenmäßig (14 Mitbewerber, drei davon aus Österreich) als auch qualitativ (unter anderem die französische WRC-Nachwuchshoffnung Yohan Rossel oder der polnische Überflieger Kajetan Kajetanowicz) groß. Bei Hermann Neubauer ist die Vorfreude jedenfalls zu spüren: „Die Sonderprüfungen sind einfach sensationell, noch dazu ist die Rallye vor unserer Haustüre. Natürlich ist es schade, dass wir aufgrund der Pandemie nicht alle unsere Fans vor Ort begrüßen können, aber das nehmen wir in Kauf, schlussendlich ist es schon super, dass wir überhaupt fahren können beziehungsweise dürfen.“

Hermann Neubauer

Der Ford Fiesta-Pilot legt trotz aller Euphorie die Priorität erneut auf die Zielankunft, wenngleich er bei seiner ersten „richtigen“ Asphalt-Rallye seit langer Zeit durchaus Vollgas geben möchte: „Die große Routine haben wir im Moment nicht, nachdem wir in den letzten eineinhalb Jahren so gut wie nichts gefahren sind, schon gar nicht eine reine Asphalt-Rallye von diesem Format. Aber die Bedingungen in Kroatien ähneln jenen, wie wir sie in Österreich vorfinden, durchaus. Unter diesem Gesichtspunkt möchte ich meinen Rückstand auf die besten WRC3-Piloten deutlich verkleinern und eine saubere, schnelle Rallye ohne Fehler fahren. Das wird schwierig, aber die Vorfreude und die Motivation sind riesengroß!“

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Takamoto Katsuta: Hintergrund

Wie der Japaner zum WM-Anwärter wurde

Takamoto Katsuta führt die WRC-Weltmeisterschaft an - Als erster japanischer Fahrer überhaupt - Was sich im Hintergrund zum Positiven verändert hat

WRC Kroatien 2026: Katsuta erbt Sieg

Neuville wirft Sieg weg - Keferböck gewinnt Masters Cup

In der Powerstage wirft Neuville den fast schon sicheren Sieg weg - Katsuta feiert zweiten WRC-Sieg hintereinander. Keferböck/Minor holen sich mit dem WRC Masters Cup Sieg die Tabellenführung zurück.

Lavanttal Rallye: Mitropa Rally Cup

Stengg & Kobal gewinnen Mitropa Cup

Roland Stengg gewinnt mit Beifahrerin Rebeka Kobal (Renault Clio Rally3) die Mitropa Rally Cup Wertung. In der Gruppe der historischen Fahrzeuge siegen Alois Nothdurfter/Manfred Cerny auf ihrem Ford Sierra RS Cosworth.

TEC7 ORM2, Lavanttal Rallye: Bericht

Lokalmatador Lichtenegger holt ORM2-Sieg

Am Ende einer angesichts der wechselnden Witterungsbedingungen schwierigen Rallye gab’s den Premieresieg des jungen Kärntner Lokalmatadors Maximilian Lichtenegger, der gemeinsam mit seinem routinierten Copiloten Bernhard Ettel im Renault Clio Rally3 triumphierte.

ARC, Lavanttal: Bericht Zellhofer

Zellhofer Gesamt-Sechster & ARCP-Sieg

Er verteidigt damit derzeitigen zweiten Platz in der ORM2-Staatsmeisterschaft - Superleistung auf Asphaltabschnitten, aber Pech bei Regen und auf Schotter

WRC Kroatien: Bericht K4 Rally Team

Tabellenführung im WRC Masters Cup zurückerobert!

Mit einem klaren Sieg im WRC Masters Cup konnten Johannes Keferböck und Ilka Minor bei der WM-Rallye in Kroatien die Tabellenführung zurückerobern. Schon in zwei Wochen soll ein weiterer Masters-Sieg eingefahren werden. Johannes ist top motiviert: „Auf Gran Canaria volle Attacke!“