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WRC Rallye Spanien: Tag 2 Thierry Neuville im Hyundai i20 WRC bei der Rallye Spanien 2021
Motorsport Images

WRC Rallye Spanien 2021: Thierry Neuville setzt sich an der Spitze ab

Nach einer Reihe von WP-Bestzeiten führt Thierry Neuville die Rallye Spanien vor dem Schlusstag deutlich an: Ogier kämpft gegen Sordo um Rang drei

Thierry Neuville (Hyundai) hat der Rallye Spanien, elfter und vorletzter Lauf der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) 2021, am Samstag seinen Stempel aufgedrückt und geht mit einer klaren Führung in den Schlusstag.

Nachdem der Belgier am Beginn des Tages gerade einmal 0,7 Sekunden Vorsprung vor seinem Verfolger Elfyn Evans (Toyota) hatte, setzte sich Neuville mit vier Bestzeiten bei den ersten vier Wertungsprüfungen (WP) des Tages von seinem Verfolger ab und baute seinen Vorsprung bis zum Ende des Rallyetages auf 16,4 Sekunden aus.

Aus eigener Kraft wird Evans diesen Rückstand am Schlusstag bei nur noch vier Wertungsprüfungen über eine Gesamtdistanz von 51,9 Kilometer nicht mehr aufholen. Und auch im WM-Kampf kann der Waliser bisher keine entscheidenden Boden auf seinen Teamkollegen Sebastien Ogier gutmachen, der mit 22,3 Sekunden Rückstand auf Evans Rang drei hält.

Evans verzockt sich beim Set-up

"Es war kein einfacher Tag - die Bedingungen waren am Morgen schwierig und die Prüfungen sehr schmutzig. Ich habe mich auf die Informationen meines Teams verlassen und mich im Auto wohl gefühlt. Ich glaube, wir haben sechs Bestzeiten gefahren, das ist nicht so schlecht", blickt Neuville zufrieden auf den zweiten Tag der Rallye Spanien zurück, der ihm seinem zweiten Saisonsieg einen Schritt näher brachte.

Evans hingegen war mit seiner Leistung nicht zufrieden und gab zu, sich bei der Abstimmung des Autos ein wenig verzockt zu haben. "Es war ein frustrierender Nachmittag. Wir haben versucht, einige Dinge zu ändern, um das Auto für den Nachmittag zu verbessern, aber es hat leider nicht funktioniert und wir sind in die entgegengesetzte Richtung gegangen", sagt er.

Ogier hielt im Kampf um Rang drei Hyundai-Pilot Dani Sordo auf Distanz - wenn auch nur knapp. Durch 1,2 Sekunden getrennt gehen die beiden Routiniers in den Schlusstag. Mit Blickrichtung auf den WM-Kampf darf Ogier mit diesem Zwischenergebnis aber zufrieden sein. Bliebe es bei dieser Reihenfolge, würde er (mögliche Zusatzpunkte aus der Powerstage nicht berücksichtigt) nur drei seiner 24 Punkte Vorsprung auf Evans einbüßen.

Ott Tänak endgültig aus der Rallye

Rang fünf der Gesamtwertung belegt nach 13 von 17 Wertungsprüfungen Kalle Rovanperä (Toyota) gefolgt von Gus Greensmith (Ford) und Oliver Solberg (Hyundai). Der junge Norweger verlor auf der Zuschauerprüfung zum Abschluss des Tages durch ein technisches Problem an seinem Auto gut eine halbe Minute und damit Platz sechs an Greensmith. "Die Kupplung funktionierte nicht. Ich hatte alle Hände voll zu tun, um das Auto nicht abzuwürgen", sagt Solberg.

Unglücklich verlief der Samstag für M-Sport-Ford-Pilot Adrien Fourmaux, der auf Position sechs liegend bei der elften WP mit seinem Auto anschlug, und dabei nicht nur das Rad sondern auch Teile der Kraftübertragung beschädigte. Mit mehr als zwölf Minuten Rückstand hat er keine Chance mehr auf die Top 10.

Achter ist bei seinem Debüt im WRC-Auto der Spanier Nil Solans (Hyundai). Komplettiert werden die Top 10 von den schnellsten WRC2-Piloten Eric Camilli (Citroen) und Nikolai Gryasin (Skoda). Ott Tänak (Hyundai) konnte im Gegensatz zu Takamoto Katsuta (Toyota) nach seinem Ausfall vom Freitag am Samstag nicht wieder an den Start gehen, da an einem Auto der Überrollkäfig beschädigt war.

Motorsport-Total.com

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