RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
WRC Ypern: Hyundai drängt auf Trendwende Thierry Neuville im Hyundai i20 WRC beim Shakedown der Rallye Ypern 2021
Motorsport Images

WRC Rallye Ypern 2021: Hyundai lässt "keinen Stein auf dem anderen"

Nach vier enttäuschende Rallye und technischen Problemen will Hyundai bei der Rallye Ypern die Trendwende erzwingen - vor allem mit Lokalmatador Neuville

Hyundai drängt in der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) 2021 auf eine Trendwende. Nach vier enttäuschenden Rallyes in Folge, bei denen der i20 WRC zwar sein überlegendes Tempo zeigte, technische Probleme und Unfälle aber mögliche Siege der Hyundai-Fahrer verhinderten, soll an diesem Wochenende bei der Rallye Ypern endlich der erste Sieg seit Ende Februar folgen.

"Der Test lief sehr gut. Nach den ersten drei Tagen sind wir nach Hause gefahren und haben noch ein paar Hausaufgaben gemacht, und dann sind wir einen Tag mit Thierry zurückgekommen", berichtet Teamchef Andrea Adamo der englischsprachigen Ausgabe von 'Motorsport.com' über die Vorbereitungen des Teams auf die WM-Premiere in Belgien.

"Wir wollten alles tun, was möglich ist. Wie sagt man so schön: Wir haben keinen Stein auf dem anderen gelassen, also werden wir sehen", so Adamo weiter. "Wenn man sich die letzten vier Rallyes ansieht, haben wir in drei von vier Fällen mit großem Vorsprung geführt und hatten dann ein Problem. Die Chancen waren da."

Vor allem eine Reihe von Aufhängungsdefekten hatte bei den WM-Läufen in Portugal, Italien und Kenia mögliche Siege durch Thierry Neuville und Ott Tänak verhindert. Zuletzt schied Tänak bei seiner Heimrallye in Estland in Führung liegend durch zwei Reifenschäden aus. Der einzige Saisonsieg von Hyundai gelang Tänak Ende Februar bei der Arctic-Rallye in Finnland.

"Ich denke, wir haben aufgrund der letzten vier Rallye-Ergebnisse genug Druck, Ergebnisse zu erzielen", schätzt Adamo die Situation vor dem achten Saisonlauf ein. "Hier zu sein ist schön, wir haben Fahrer, die die Veranstaltung in der Vergangenheit gewonnen haben", so Adamo über Neuville und Craig Breen, "aber Mamma Mia, der Druck ist groß."

Die größten Hoffnungen ruhen in Belgien auf Lokalmatador Thierry Neuville, der vor seinen Fans endlich den ersten Sieg seit der Rallye Monte-Carlo 2020 einfahren will. "Er ist ein Weltklassefahrer und kennt die Strecken sehr gut. Er muss einfach zeigen, was er schon oft bewiesen hat: Dass er Weltklasse ist und dass er mit dem Druck umgehen und Leistung bringen kann", so Adamo über den Belgier.

Motorsport-Total.com

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

ARC, ET König Rallye: Bericht Zellhofer

Christoph Zellhofer bremste seine Gegner aus

Der Niederösterreicher hielt mit einem Triumph bei der ET KÖNIG Rallye im Murtal seine Titelchance in der ORM 2 am Leben / Auf dem Stadtkurs durch Judenburg stellte er im Suzuki Swift ZMX die Weiche auf Sieg

ARC, ET König Rallye: Bericht Baumschlager

Starkes Comeback nach Schulteroperation!

Das Comeback von Raimund Baumschlager nach seiner Schulteroperation verlief erfolgreich: Der Rekordstaatsmeister holte gemeinsam mit Co-Pilot Thomas Zeltner in Judenburg einen starken vierten Platz.

ORM/ARC, ET König Rallye: Nach SP10

Alles beim Alten an der Spitze

Toyota-Pilot Hermann Neubauer hält bei der ET KÖNIG Rallye im Raum Judenburg nach wie vor die Führung / Sekunden-Duelle um Platz drei und in der ORM 2 (Foto zeigt Günther Knobloch, der knapp vor Christoph Zellhofer die ORM2 anführt)

ARC, ET König Rallye: Bericht Friedl

„Big moments“ aber auch heikle Situationen

Eugen Friedl und Helmut Aigner vom MCL 68 konnten sowohl mit einigen kniffligen Situationen als auch mit emotionalen Highlights ein gutes Ergebnis einfahren.

ARC, ET König Rallye: Vorschau Neulinger

Marcel Neulinger jagt vierten Saisonsieg

Nach dem dem erfolgreichen Debüt in der Junior-Rallye-Europameisterschaft peilt Marcel Neulinger beim vierten Lauf zur TEC7 ORM in der Steiermark den vierten Saisonsieg an!