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WRC Ypern: Hyundai drängt auf Trendwende Thierry Neuville im Hyundai i20 WRC beim Shakedown der Rallye Ypern 2021
Motorsport Images

WRC Rallye Ypern 2021: Hyundai lässt "keinen Stein auf dem anderen"

Nach vier enttäuschende Rallye und technischen Problemen will Hyundai bei der Rallye Ypern die Trendwende erzwingen - vor allem mit Lokalmatador Neuville

Hyundai drängt in der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) 2021 auf eine Trendwende. Nach vier enttäuschenden Rallyes in Folge, bei denen der i20 WRC zwar sein überlegendes Tempo zeigte, technische Probleme und Unfälle aber mögliche Siege der Hyundai-Fahrer verhinderten, soll an diesem Wochenende bei der Rallye Ypern endlich der erste Sieg seit Ende Februar folgen.

"Der Test lief sehr gut. Nach den ersten drei Tagen sind wir nach Hause gefahren und haben noch ein paar Hausaufgaben gemacht, und dann sind wir einen Tag mit Thierry zurückgekommen", berichtet Teamchef Andrea Adamo der englischsprachigen Ausgabe von 'Motorsport.com' über die Vorbereitungen des Teams auf die WM-Premiere in Belgien.

"Wir wollten alles tun, was möglich ist. Wie sagt man so schön: Wir haben keinen Stein auf dem anderen gelassen, also werden wir sehen", so Adamo weiter. "Wenn man sich die letzten vier Rallyes ansieht, haben wir in drei von vier Fällen mit großem Vorsprung geführt und hatten dann ein Problem. Die Chancen waren da."

Vor allem eine Reihe von Aufhängungsdefekten hatte bei den WM-Läufen in Portugal, Italien und Kenia mögliche Siege durch Thierry Neuville und Ott Tänak verhindert. Zuletzt schied Tänak bei seiner Heimrallye in Estland in Führung liegend durch zwei Reifenschäden aus. Der einzige Saisonsieg von Hyundai gelang Tänak Ende Februar bei der Arctic-Rallye in Finnland.

"Ich denke, wir haben aufgrund der letzten vier Rallye-Ergebnisse genug Druck, Ergebnisse zu erzielen", schätzt Adamo die Situation vor dem achten Saisonlauf ein. "Hier zu sein ist schön, wir haben Fahrer, die die Veranstaltung in der Vergangenheit gewonnen haben", so Adamo über Neuville und Craig Breen, "aber Mamma Mia, der Druck ist groß."

Die größten Hoffnungen ruhen in Belgien auf Lokalmatador Thierry Neuville, der vor seinen Fans endlich den ersten Sieg seit der Rallye Monte-Carlo 2020 einfahren will. "Er ist ein Weltklassefahrer und kennt die Strecken sehr gut. Er muss einfach zeigen, was er schon oft bewiesen hat: Dass er Weltklasse ist und dass er mit dem Druck umgehen und Leistung bringen kann", so Adamo über den Belgier.

Motorsport-Total.com

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