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Redstag Rallye Extreme: Vorschau Sigi Schwarz
Fotos: Daniel & Dominik Fessl

Sigi Schwarz: Der "Zweikampf der Stiere"

Vier Piloten starten bei der Redstag Rallye Extreme, die eines gemeinsam haben: Sie alle fuhren bereits mit Sigi Schwarz. Sie alle sind, beinahe, vom Sternzeichen Stier. Und: Mit Kris Rosenberger gegen Gerwald Grössing kommt es zum „Duell der Giganten“. Mit wem die Beifahrerlegende starten wird, erfahren Sie hier...

Am kommenden Samstag wird Beifahrerlegende Sigi Schwarz an der Redstag Rallye Extreme teilnehmen, einem „Höllenritt“ auf brutalem Schotter, die Rallye bildet den langersehnten Auftakt zur Österreichischen Rallye Staatsmeisterschaft (ORM) und dort wird Sigi Schwarz gleich auf vier Piloten treffen, mit welchen er bereits gefahren ist - und sie alle sind, wie er selbst, vom Sternzeichen ein Stier, zumindest beinahe...

Bei einem von ihnen, bei Kris Rosenberger, wird Sigi auf dem „heißen Sitz“ Platz nehmen - Rosenberger pilotiert einen Skoda Fabia rallly2 (vormals R5). Mit Kris Rosenberger hat Sigi Schwarz bereits ORM-Geschichte geschrieben (Stichwort: Sigi auf der Motorhaube). Rosenberger hat bei dem Schotter-Spektakel (von 2010 bis 2018 als Schneebergland-Rallye im ORM-Kalender vertreten) bereits in einem R5-Auto aufhorchen lassen, Sigi Schwarz ist voller Vorfreude: „Es ist ein gutes Gefühl - endlich gibt es wieder einen Staatsmeisterschaftslauf, endlich fahren wir wieder auf Schotter. Kris und ich haben uns ein gutes Team angelacht - das Team Speedlife setzt unsere tschechische R5-Rakete ein.“

“Ich bin der Torrero“

Etwas Wehmut kommt dann aber trotzdem auf: „Zum ersten Mal fahre ich gegen Gerwald - aber es wird ein Duell der Giganten, ein Zweikampf der Stiere - und ich bin der Torrero!“ Was Sigi meint: Veranstalter Gerwald Grössing lässt es sich nicht nehmen, ebenfalls einen R5 zu zünden - zuletzt fuhr er 2018 die Schneebergland-Rallye, Grössing wollte auf der letzten Prüfung alles, und krachte mit voller Wucht in die eigenen Bäume. Sigi, damals sein Co, ächzt: „Ja, das war schmerzhaft. Aber letztendlich sind wir doch mit Gottes Segen durch das Ogier-Land gekommen.“ Was Sigi meint: Dank Manfred Kimmel, dem viel zu früh von uns gegangenen langjährigen Pressechef der Schneebergland-Rallye fuhr einst sogar der Rekord-Weltmeister Sebastien Ogier auf den Kultprüfungen rund um Rohr im Gebirge - und der schwere Unfall, der Grössing sogar zum Rücktritt bewogen hat, war nicht schwer genug, um die Rallye-Leidenschaft von Sigi Schwarz und Gerwald Grössing zu bremsen. Dass Grössing und Schwarz, lange Zeit das „Dreamteam“ der ORM, im „Duell der Stiere“ nun gegeneinander antreten, ist auch nur halb so schlimm: „Kris und ich wohnen bei Gerwald, das wird sicher eine Hetz.“

“Simon eigentlich auch ein Stier“

Einer der großen Gegner und auch ein echter Sieganwärter ist Österreichs Jungtalent Simon Wagner. Mit ihm feierte Sigi Schwarz 2019 bei der Perger Mühlsteinrallye seinen letzten Sieg. Sigi Schwarz: „Simon ist ein toller Mensch, ein akribischer Kämpfer. Er sieht am Sternenhimmel immer den Rallyesport, er würde für diesen Sport alles geben.“ Dass Simon Wagner vom Sternzeichen her gar kein Stier ist, wischt Sigi quasi mit links vom Tisch: „Egal, er wäre eigentlich auch ein Stier.“

Fehlt nur noch Max Peter Escher.Auch mit ihm fuhr Sigi Schwarz bereits einige Male. Er wird erstmals ohne die Copilotenlegende auskommen müssen, hat aber die erfahrene Katja Totschnig an seiner Seite, Tochter des unvergessenen Walter Totschnig, für den Sigi vor seinerm Hotel „Kaiserin Elisabeth“ einen Gedenkstein errichtet hat. Sigi: „Es wird ihm auch ohne mir gutgehen.“ Er pilotiert einen Ford Fiesta Mk1 rally2. Und: Er ist ein echter Stier.

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