RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
ORM Rebenland Rallye 2022: Nachbericht Kogler

Alles nach Wunsch

Nachdem sich Michael Kogler schon Ende 2021 entschieden hat, die Rallye-Staatsmeisterschaft 2022 auf einem Team-eigenen historischen Rallyewagen zu bestreiten, lief das erste Rennen gleich voll nach Wunsch.

Nachdem Vater Gottfried vor 3 Jahren die Liebe zum "Hundeknochen" (Ford Escort RS 2000, Bj.1972) entdeckte, standen zwischenzeitlich gleich 3 Stück davon in der Garage in Pyhra. Für Sohn Michael war ja ursprünglich wieder ein modernerer Rennwagen, ein Citroën DS 3 um genau zu sein, für die Rennsaison 2022 vorgesehen, aber nach der ersten Testfahrt im Oktober 2021 war auch er schnell in die neue Herausforderung verschossen.

Michael: "Ich fuhr immer nur Fronttriebler bzw. Allradfahrzeuge und wusste in jeder Situation sich mit diesen Antriebsarten sehr schnell um die Kurven zu bewegen, denn ein Frontgetriebener zieht dich durch die Kurve. Ein Hecktriebler jedoch schiebt dich um die Kurve, sodass du dein Fahrverhalten total umstellen musst. Immer sehr eng die Kurve anfahren und die Querbeschleunigungstendenz der Hinterachse mit einkalkulieren. Also war mir klar, eine mega Herausforderung für mich. Weiters schlechtere Bremsen als bei den Modernen und keine Servolenkung. Aber dafür geringes Fahrzeuggewicht."

Erster Renneinsatz mit dem "Hundeknochen", mit dem Ziel Staatsmeister bei den Historischen zu werden, war nun die Rebenlandrallye; eine sehr stark besetzte Rallye (klar nach fast 2 Jahren Corona-Veranstaltungsverbote ) mit stolzen 20 historischen Rallyeautos im Feld. Noch dazu eine internationale MITROPA Cup Rallye Veranstlatung mit starken Fahrern aus Deutschland, Italien und Tschechien.

Die Konkurrenten auf Porsche und Mitsubishis machten es nicht leicht, mit dem nur 175 PS starken Ford Escort mithalten zu können. Doch etwas vorsichtig beginnend steigerte sich Michael Kogler mit Copiloten Andre Kachel, Sonderprüfung um Sonderprüfung und nach 16 Sonderprüfungen und 170 Rennkilometer stand das Duo am hart umkämpften Treppchen! Gesamtrang 2 in der historischen Wertung war der Lohn der Mühe, was gleichzeitig auch Mittelfeld unter den modernen Rallyeautos bedeutete. Also besser hätte es nicht laufen können und der MIG Austria Pilot freut sich schon auf den nächsten ÖM Lauf in 3 Wochen im Lavanttal.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

ARC Rallye Triestingtal: Kompakter Zeitplan

Kompakte Eintages-Rallye als ARC-Opener

Neun Sonderprüfungen in einem kompakten Zeitplan warten auf die Teams der ARC Rallye Triestingtal (27. & 28. Februar). Die Fans können sich auf sechs attraktive Zuschauerpunkte freuen…

WRC Monte-Carlo: Tag 2 (SP9)

Ogier verkürzt Rückstand

Im Duell um P2 hinter Spitzenreiter Oliver Solberg macht "Monte"-Rekordsieger Sebastien Ogier weiter Boden gut - Thierry Neuville hängt kurzzeitig fest. Keferböck/Minor führen weiterhin bei den Masters.

Der "verrückte Traum"

Wie Solberg die WRC-Elite schockte

Oliver Solberg schreibt WRC-Geschichte: Als jüngster "Monte"-Sieger aller Zeiten triumphiert der Toyota-Pilot bei extremen Bedingungen gegen die Weltelite

WRC Monte-Carlo: Nach SP3

Solberg führt bei Eis, Schnee und Nebel

Bei extrem tückischen Bedingungen auf der ersten Etappe der "Monte" behält Toyota-Neuzugang Oliver Solberg trotz "hundert Beinahe-Abflügen" kühlen Kopf. Keferböck/Minor auf Platz 19 der RC2 liegend bei den WRC Masters in Führung.

Die 94. Rallye Monte Carlo wird in die Geschichte der Rallye-Weltmeisterschaft eingehen - das K4-Duo Johannes Keferböck und Ilka Minor konnte das große Abenteuer nicht nur bestehen, sondern auch einen überlegenen Sieg im WRC Masters Cup einfahren.