RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
ADAC Rallye Sulingen: Nachbericht Pröglhöf
Dominik Autengruber

Erster Auftritt im Opel Corsa-e Rallyecup

Vergangenes Wochenende fand im Zuge der Rallye Sulingen (D) der Auftakt zum Opel Corsa-e Rallyecup statt. Mit am Start sind in dieser Meisterschaft sind auch der Sittendorfer Luca Pröglhöf und sein Copilot Peter Medinger aus Steyr. Die Rallye verlief für das Duo sehr lehrreich, letztendlich kann man mit dem 7. Gesamtplatz zufrieden sein.

Im Zuge des Shakedowns der Rallye nahm das Team erstmals gemeinsam im Elektro-Rallyeauto Platz. Die Zusammenarbeit im Cockpit funktionierte wie gewohnt vom ersten Meter an bestens, so konnte man sich voll auf das neue Antriebskonzept konzentrieren und damit erste Erfahrungen sammeln.

Die erste Sonderprüfung (SP) verlief bereits sehr vielversprechend. Mit der fünftschnellsten Zeit konnten die Neulinge im Cup gleich einmal ein Ausrufezeichen setzen. Auf der zweiten SP wurde trotz kleinem Ausrutscher die sechstschnellste Zeit erreicht. Dann jedoch kam Pech ins Spiel. Auf SP 3 hebelte eine Bodenwelle das Heck des Autos aus, Pröglhöf versuchte noch gegenzulenken, hatte jedoch keine Chance mehr und flog von der Strecke ab. Beim Einschlag in einen Graben wurde der Corsa stark in Mitleidenschaft gezogen und die Fahrt konnte nicht fortgesetzt werden. Für das Team von Waldherr Motorsport (WMS), das Pröglhöf in Kooperation mit STARD Austria betreut, aber kein Problem. Bis 04:20 Uhr wurde geschraubt, sodass Pröglhöf/Medinger den zweiten Tag wieder in Angriff nehmen konnten. Nach zwei eher verhaltenen Sonderprüfungen konnten sich die beiden rasch wieder steigern. Aufgrund der Streckencharakteristik kam es hier vor allem auf perfekte Bremspunkte an. Hier hatten vor allem die Mitstreiter, die bereits im Vorjahr diesen Cup gefahren sind und somit das Auto bereits gut kennen, einen deutlichen Vorteil.

Durch die 10 Minuten Strafzeit nach dem Restart konnte das einzige österreichische Team im Cup bestenfalls noch Platz 7 erreichen, was am Ende des Tages auch der Fall war.
„Bei unserem Einstieg in den Opel Corsa-e Rallyecup konnten wir viele Erfahrungen sammeln, auf die wir bei den kommenden Läufen aufbauen können, um uns weiter zu steigern. Auf SP 3 hatten wir dann Pech – hier entscheiden oft Zentimeter, denn beim ersten Durchlauf dieser Strecke sind wir da genauso schnell drübergefahren. Super, dass die Jungs von WMS eine Nachtschicht eingelegt haben und wir am Samstag wieder antreten konnten. Dieser Tag war sehr lehrreich, da wir mit der Strafzeit keinen Druck mehr hatten. Dennoch haben wir versucht zu pushen, um uns an das Limit des Autos herantasten zu können. Auch über den Regen waren wir froh, um gleich das Verhalten mit den Regenreifen kennenzulernen. Vielen Dank ans Team und die Ingenieure von Opel Motorsport, die teils im Schichtbetrieb die Nacht durchgearbeitet haben“, erzählt Pröglhöf über seine erfolgreiche Premiere im für ihn völlig neuen E-Auto.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Austrian Rallye Legends: Bericht

Herbstliches Kaiserwetter bei den ARL

Novum bei der zwölften Ausgabe der Austrian Rallye Legends powered by ARBÖ: Zum ersten Mal musste der Zeremonienstart unter schwerem Regen abgehalten werden - der guten Stimmung tat dies keinen Abbruch.

WRC, Sardinien: Bericht Raith Tag 2

Hoher Spaßfaktor im Ford-Fiesta-Cockpit

Kevin Raith und Copilotin Claudia Maier haben den zweiten Tag der WM-Rallye in Sardinien als 24. unter 51 Teams erfolgreich absolviert / Die Schotter-Prüfungen verlangen Mensch und Material alles ab

WRC, Sardinien: Bericht Raith Tag 3

Tolle Leistung auf brutalem Terrain

Kevin Raith und Copilotin Claudia Maier liegen nach dem dritten Tag der WM-Rallye in Sardinien auf einem fantastischen Top-ten-Platz in der WRC2-Wertung / Morgen letzter Tag der WM-Saison 2026

WRC-Thriller bei der Rallye Italien auf Sardinien: Elfyn Evans rettet einen minimalen Vorsprung ins Ziel und krönt sich zum Rallye-Weltmeister 2026. Raith/Maier auf Platz 16. Granados WRC Masters Cup-Sieger 2026.

WRC, Sardinien: Bericht Raith Tag 1

WM-Start mit angezogener Handbremse

Der Steirer Kevin Raith und Copilotin Claudia Maier haben heute ihr Abenteuer Sardinien-Rallye erfolgreich eröffnet / Für die nächsten drei anstrengenden Tage hat sich das Duo noch Reserven offengelassen

WRC, Sardinien: Bericht Raith

„Was hier abging, war einfach nur mega!“

Kevin Raith und Copilotin Claudia Maier holten bei ihrer Premiere bei der WM-Rallye in Sardinien als 16. gesamt und 8. im WRC2-Klassement ein Top-Resultat