RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Hartbergerland Rallye 2022: Vorschau Rosenberger

Asphalt-Hatz im Polo

Dritter Lauf zur österreichischen Rallye Staatsmeisterschaft im steirischen Hartberg. Kris Rosenberger und Sigi Schwarz wollen am Samstag und Sonntag in die Top-Fünf fahren. Der VW Polo GTI R5 jedenfalls ist perfekt vorbereitet, es handelt sich um den dritten Österreich-Einsatz für das Trio.

Nach dem dreißigjährigen Rallye-Jubiläum des Duos Rosenberger/Schwarz, in dessen Rahmen man bei der von extremen Wetterbedingungen geprägten Lavanttal Rallye den achten Gesamtrang einfahren konnte, wollen sich Kris Rosenberger und sein Co-Pilot Sigi Schwarz bei der anstehenden Hartbergerland Rallye wieder ein wenig weiter nach vorne orientieren. Lange Zeit als „Wechselland Rallye“ tituliert, greift der zum 27. Mal stattfindende Rallye-Klassiker auch auf die bekanntesten und beliebtesten Sonderprüfungen der Oststeiermark zurück, darunter gleich drei Rundkurse, welche – wie übrigens praktisch hundert Prozent der Sonderprüfungen – auf Asphalt ausgetragen werden.

Für Kris Rosenberger war die Hartbergerland Rallye in den letzten Jahren immer eine Herzensangelegenheit: Zum einen, weil ihn mit Veranstalter Willi Stengg eine lange Rallye-Vergangenheit verbindet – so trat man viele Jahre gegeneinander an, in Rosenbergers „Meister-Jahr“ 1997 konnte Willi „seine“ Heimrallye sogar gewinnen – und zum anderen, weil der befestigte Untergrund Rosenbergers Boliden der letzten Jahre besser entgegenkam als Schotter. Doch auch wenn Kit-Car, Porsche & Co nun von einem modernen R5-Allradler abgelöst wurden: Kris Rosenberger freut sich unverändert auf diese weitere, „halbe“ Heimrallye: „Ich fühle mich ja mittlerweile als echter Steirer, dementsprechend ist die Hartbergerland Rallye auch ein Heimspiel für mich! Außerdem ist es für mich einfacher, ausschließlich auf Asphalt unterwegs zu sein. Ich fahre ja ohne große Testtage oder lange Vorbereitung, dementsprechend erleichtert ein- und derselbe Untergrund die ganze Geschichte erheblich.“

Und so hat sich das steirisch-oberösterreichische Duo Rosenberger/Schwarz die Latte
etwas höher gelegt, als noch in Kärnten: „Ich will meinen Zeitrückstand auf die Spitze etwas verkleinern, am Ende wäre es schön, wenn eine Top-Fünf-Platzierung drin ist. Vom Podium mag ich nicht reden, aber auch das habe ich nicht völlig aus den Augen verloren. An die vordersten Plätze verschwende ich jedoch keinen Gedanken, die werden sich die jungen Wilden wieder in ihrer eigenen Liga untereinander ausmachen“, so VW-Pilot Kris Rosenberger.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Die Rally Gran Canaria war Ilka Minors 150. WM-Rallye - Johannes Keferböck erfreute seine Copilotin mit gesteigerten Speed-Werten und einer zugleich souveränen Fahrt. Mit dem zweiten Platz im WRC Masters Cup konnte man die Tabellenführung weiter ausbauen.

CZ, Rally Sumava Klatovy: Vorschau Wagner

Wagner in CZ: Angriff auf den Titel!

Simon Wagner und Hanna Ostlender greifen auch 2026 wieder in der Tschechischen Rallye-Meisterschaft an – und das mit einem klaren Ziel: Nach dem Vizemeistertitel im Vorjahr soll nun der volle Angriff auf den Titel erfolgen.

ARC, Lavanttal Rallye: Bericht Nothdurfter

Frühlingsstimmen

So wie bei der aktuellen Wetterlage zeichnet sich auch bei den Rallye-Aktivitäten von Alfons Nothdurfter eine deutliche Aufhellung ab. Der Ford Fiesta Proto läuft zwar noch nicht ganz perfekt, aber es waren deutliche Fortschritte gegenüber den bisherigen Rallyes erkennbar.

Alpenfahrt Revival 2026

Weitere Rallyegrößen haben genannt

Herbert Grünsteidl, Josef Pointinger, Gabi Husar u. Günther Janger sind dabei - Rallye-Weltmeister Stig Blomqvist wird auf Saab 96 einer der Starter sein. Plus: Ehrengast Rauno Aaltonen.

Achim Mörtl Kolumne: Rückblick Lavanttal

Achim Mörtl: "Lengauer schneller als er kann"

"Simon Wagner fährt so schnell wie er muss, Michael Lengauer fuhr schneller als er kann" - so lautet die Analyse unseres motorline.cc-Kolumnisten, Ex-Staatsmeister Achim Mörtl.