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Hartbergerland Rallye: Vorschau Hulak
Christa Feichtner

Wie hart ist der Berg?

Nach dem etwas unglücklichen Verlauf und frühen Ende bei der Rallye W4 vor etwa einem halben Jahr mussten Andreas Hulak und sein Team einige Anstrengungen auf sich nehmen, um den Wettbewerbswagen – wie gehabt ein Ford Escort RS 2000 der zweiten Baureihe – wieder Rallye-fit zu machen. Nachdem die nötigen Reparaturen nunmehr vollzogen sind, haben sich Hulak und sein Copilot Thomas Stock spontan entschlossen, sich an ein neues Rallye-Abenteuer heranzuwagen. Die Hartbergerland-Rallye passt dafür gut ins Konzept.

Die Rückkehr von Andy Hulak in den aktiven Rallyesport vor etwas mehr als einem Jahr kam für Fans der gepflegten Drift-Action wie gerufen, die klassische Hecktrieb-Escort-Power begeistert die Fans wie zu ihren besten Zeiten. Bei drei Rallye-Starts gelang ihm und seinem Copiloten Thomas Stock immerhin ein Sieg in der HRM, der Unterwertung für historische Rallye-Fahrzeuge. Dies geschah bei der Herbstrallye 2021, wo sich das Industrieviertler Team auch gegen eine qualitativ sehr starke Konkurrenz durchsetzen konnte.

Bei der darauffolgenden Rallye W4 war allerdings eine Havarie zu verzeichnen, deswegen musste der Wagen aufwändig instandgesetzt werden. Nun jedoch sind alle technischen Vorbereitungen so weit erfolgt, dass Andy Hulak und Thomas Stock neuerlich in ein sicher actionreiches Geschehen eingreifen können. Die Hartbergerland-Rallye in den bewährten Händen des Stengg-Motorsport-Fan-Clubs ist wie ihre Vorgänger-Veranstaltungen ein Bewerb mit hohen fahrerischen Anforderungen, auch Drift-Action ist nicht nur bei Nässe oftmals angesagt. Und bekanntlich ist das Wetter im Wechselgebiet oft sehr wechselhaft – und damit unberechenbar.

Somit steht Andy Hulak und Thomas Stock eine nicht zu unterschätzende Herausforderung bevor, die gerade nach dem missglückten Auftritt im Waldviertel viel Disziplin benötigt. Ankommen gilt demnach als oberste Priorität. Jedoch soll vor allem bei einem günstigen Verlauf der sportliche Teil nicht zu kurz kommen, im Allgemeinen gelten die direkten Escort-Konkurrenten Lukas und Helmut Schindelegger sowie das Opel-Team Gert Göberndorfer/Mario Koller als harte Gegner.

Somit liegt zumindest im übertragenen Sinn ein steiler Weg vor Andy Hulak und Thomas Stock, die diesmal wieder von ihren getreuen Helfern Thomas Steinmayer und Michael Rauscher technisch betreut werden. Gute Dienste als Sponsoren leisten neben der Firma Frank Szabo/Pottendorf und dem Unternehmen des Copiloten (STOCK-Installateur/Leobersdorf) auch die privat als Förderer engagierten Kumpel „Schroderl“ und „Harry“.

Bei einem solcherart von Idealismus und Begeisterung getragenen Team, das derzeit etwas notgedrungen spontan entscheidet, wann und wo es antritt, macht es allemal Sinn, die Daumen zu drücken. Auch das wird bereits sehr dankbar angenommen.

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