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Pröglhöf startet im Opel Corsa-e Rallyecup
Daniel Fessl

Elektrisiert in die neue Saison

Nachdem Luca Pröglhöf von einer Herzmuskelentzündung gehörig ausgebremst wurde, geht es nun mit neuem Arbeitsgerät endlich wieder los. Nach intensiven Sponsorengesprächen konnte der Start im Opel Corsa-e Rallyecup fixiert werden.

Erst letzte Woche erhielt Pröglhöf das endgültige OK vom Arzt und somit auch seine Rennlizenz. Schon diese Woche geht es bei der Rallye Sulingen (deutsche Rallyemeisterschaft) an den Start des ersten Laufs im Opel E-Rally Cup. Dieser besteht aus 7 Läufen in Deutschland, Holland, Frankreich und Österreich (Rallye Weiz).

In diesem Cup werden Opel Corsa-e im Rallyetrimm eingesetzt. Das bedeutet eine große Umstellung für den jungen Sittendorfer. Das internationale Starterfeld wird es ihm zudem nicht leicht machen, am nötigen Talent aber sollte es jedenfalls nicht scheitern. Eingesetzt werden Pröglhöf und sein Co Peter Medinger von Stohl Racing. Erstmals entfällt damit also einiges an Vorbereitungsarbeit, wie es mit dem eigens vorbereiteten Auto nötig war.

Mit bis zu 16 Teilnehmern in identischen Fahrzeugen bietet der Cup eine ganz besondere Möglichkeit, sich als Fahrer zu profilieren. Einige Mitstreiter nahmen bereits im Vorjahr teil, was einen großen Erfahrungsvorteil mit dem elektrischen Antrieb bedeutet. Davon lässt sich Pröglhöf aber nicht abschrecken. Das Ziel ist ganz klar, ganz vorne dabei zu sein. Den Top 3 winkt eine Sichtung für ein Förderprogramm von Opel Motorsport.

„Nach 3 Monaten Sportverbot brenne ich förmlich auf den ersten Einsatz. Nach unzähligen Telefonaten und stundenlangen Gesprächen haben wir es geschafft, gemeinsam mit Manfred Stohl und seinem Team diese großartige Chance zu ergreifen. Ein großer Dank gilt vor allem meinen Partnern, die mir das ermöglichen. Nach meiner Erkrankung mussten wir unser Programm für heuer komplett umkrempeln. Dennoch haben uns alle Partner die Treue gehalten und wir konnten neue dazugewinnen. Die Rallye Sulingen wird mal eine erste Standortbestimmung. Ich bin voll motiviert und werde alles geben, um hier möglichst vorne dabei zu sein“, erzählt Pröglhöf.

Großer Dank gilt auch Manfred Stohl, welcher Pröglhöf sein Vertrauen schenkt und ihn nicht nur als Teamchef, sondern vor allem auch mit seiner unbezahlbaren Erfahrung supportet. Diese große Chance und Ehre darf man sich natürlich nicht entgehen lassen. Gerade ein junger Fahrer kann hier sehr von dem Knowhow profitieren. Für Pröglhöf also eine tolle Möglichkeit, einen großen Schritt nach vorne zu machen. "Es freut mich sehr, dass wir Luca Pröglhöf für dieses Projekt gewinnen konnten, er hat sich auch schon in anderen Sichtungsbewerben erfolgreich durchgesetzt und damit gehen wir motiviert in diesen Cup", so der Team Chef Manfred Stohl.

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