RALLYE

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Lucky Luke(s) alias Lukas Dirnberger und Lukas Martinelli

Die im Vorbericht erwähnte Möglichkeit der „Big Points“ bei der Hirter Rallye St. Veit wurde von Lukas Dirnberger maximal umgesetzt. Der Ford Racing Rookie 2021 konnte sein in ihm steckendes Potential auch beim vierten Lauf zur Austrian Rallye Challenge 2022 voll ausschöpfen. Mit Beifahrer Lukas Martinelli saßen also zwei „Lucky Lukes“ in ihrem Ford Fiesta.

Freilich, gegen das erstmals in Kärnten eingesetzte Ford Focus WRC von Gerald Rigler wäre natürlich kein Kraut gewachsen gewesen. Er führte die Wertung der ARC bis zu deren letzten Sonderprüfung 8 souverän an. Fast hätte also das WRC aus dem Hause RM Racing Team Austria bei seinem Premieren-Einsatz gewonnen. Verhindert wurde das von einer, laut dem Team, eher fragwürdigen Entscheidung am Start der Sonderprüfung 8. Erhielten die vordersten Fahrzeuge auf Grund der enormen Staubentwicklung aus Sicherheitsgründen ein Zweiminutenstartintervall, wurde dies just vor dem Start Riglers wieder auf eine Minute reduziert! So fuhr Rigler dann fallweise im Blindflug und verpasste eine Linkskurve. Das WRC rutsche auf einen Böschungsrand und war von dort ohne fremde Hilfe nicht mehr freizubekommen.

Diese organisatorisch eher traurige Kapitel soll aber die Leistung von Dirnberger keinesfalls schmälern, denn der spannende Kampf um Platz Zwei zwischen Dirnberger, dem Italiener Zanon und dem Niederösterreicher Kronabeter tobte den ganzen Tag. Erst als deren beiden Clios technisch w.o. gaben, konnte Dirnberger seinen herausgefahrenen Polster auf den nunmehr Zweitplatzierten Klaus Demuth und dem dritten Team am ARC Podest Thomas Regner mit Beifahrer Gottfried Witzmann verwalten. Dirnberger wurde somit hinter Christoph Zellhofer und Daniel Mayer auch dritter in der ARC Juniorenwertung. Beifahrer Lukas Martinelli gewann sogar die Juniorwertung in der ARC-Beifahrerwertung.

Historisch - alles beim Alten


Bei den historischen Teams scheint heuer irgendwie der Wurm drinnen zu sein, was deren technische Zuverlässigkeit betrifft. Einzig der Ford Escort MK II läuft von Lukas Schindelegger läuft wie ein Uhrwerk. Während sich das historische Feld sukzessiv nach jeder Sonderprüfung technisch minimierte, tobe an der Spitze der erwartete Schlagabtausch zwischen Lukas Schindelegger und Andreas Hulak. Der aktuell Gesamtführende der historischen ARC Jahreszwischenwertung musste allerdings alle Register ziehen und trotzdem einige SP Gesamt-Siege an Hulak abgeben. Das spannende Duell wurde auf der letzten Sonderprüfung leider jäh beendet, als Hulak auf Splitt ausrutschte und seinen Ford Escort massiv kaltblechverformt im Wald abstellte. Die Besatzung blieb gottlob unverletzt. Die Schindeleggers gewannen vor Oskar Hebenstreit dessen roter Escort MKII endlich wieder einmal das Ziel sah.

ART an Rossgatterer


Die ART gewann Martin Rossgatterer mit Beifahrerin Anna-Maria Seidl im Skoda Fabia Rally 2 Evo vor Kevin Raith mit Beifahrer Christoph Wögerer im Ford Fiesta Rally 2. Das Podium der ART komplettierten Daniel Mayer und Jürgen Klinger mit ihrem Peugeot 208 R2.

ARP „Big Points“ an Zellhofer


Das seit der Blaufränkischlsnd Rallye spannende Duell um die Vormachtstellung in der ARP zwischen Zellhofer und dem deutschen Florian Auer war auch in Kärnten eines. Allerdings nur bis ca. zur Hälfte der Rallye, denn dort fiel der Deutsche aus und Zellhofer gewann souverän seine Klasse vor Schart und Kuselbauer.

Neun ARC Teams im Endklassement der Rallyestaatsmeisterschaft


Nach dem Zieleinlauf der Austrian Rallyechallenge standen noch zwei Sonderprüfungen und der abschließende Rundkurs am Programm. Im Ziel des vierten Rallyestaatsmeisterschaftslaufs fand man 23 Teams, neun davon, welche auch in der Austrian Rallye Challenge punkteberechtigt gewesen waren.

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