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Lappi Kandidat für Hyundai-Cockpit Esapekka Lappi ist offenbar Kandidat Nr. 1 beim WRC-Team von Hyundai
Motorsport Images

Esapekka Lappi für 2023 Kandidat für WRC-Cockpit bei Hyundai

Der Finne Esapekka Lappi steht in der Rallye-WM offenbar vor einem Wechsel zu Hyundai, wo er als Nachfolger von Ott Tänak eine komplette WRC-Saison fahren kann

Im Rennen um die Nachfolge von Ott Tänak im Werksteam von Hyundai in der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) hat offenbar Esapekka Lappi nun die Nase vorne. Nach Informationen der italienischen Ausgabe von 'Motorsport.com' steht der Finne vor einem Wechsel von Toyota zu Hyundai.

Bei Toyota hatte sich Lappi 2022 das dritte Auto mit Sebastien Ogier geteilt und bei seinen sieben Starts mit drei Podiumsresultaten überzeugt. Und lange sah es danach aus, als würde Lappi 2023 in der WRC ein vergleichbares Programm erwarten. Im Vorfeld der Rallye Spanien hatte Teamchef Jari-Matti Latvala im Oktober angekündigt, dass die Fahrerbesetzung von Toyota in der WRC 2023 wahrscheinlich unverändert bleiben werde.

Durch den Rückzug von Tänak, der seinen Vertrag mit Hyundai im Oktober aufgelöst hatte, kam der Fahrermarkt der WRC noch einmal in Bewegung. Und die Aussicht auf ein Vollzeit-Programm bei Hyundai könnte Lappi zu einem Teamwechsel bewegen.

Meeke und Mikkelsen offenbar aus dem Rennen

Zuvor war bereits Kris Meeke mit Hyundai in Verbindung gebracht worden. Allerdings ist der Brite seit 2019 nicht mehr in der WRC gefahren und erfüllt nicht das von Hyundai gewünschte Profil eines Fahrers, der konstant gute Ergebnisse einfahren kann. Andreas Mikkelsen, bei dem über eine Rückkehr zu Hyundai spekuliert wurde, ist nach Informationen von 'Motorsport.com' aus dem Rennen.

Offen ist noch die Besetzung der dritten Autos von Hyundai. Dieses hatten sich 2022 Oliver Solberg und Dani Sordo geteilt. Hyundai wird die Zusammenarbeit mit dem Schweden aber nach dieser Saison beenden, während Routinier Sordo 2023 bis zu acht Rallyes fahren könnte.

Bei den anderen WM-Läufen darf sich Teemu Suninen gute Chancen auf einen Platz im Cockpit des i20 N Rally1 ausrechnen. Der Finne, der aktuell in der WRC2 für Hyundai fährt, hat den Rally1-Boliden unlängst zum ersten Mal getestet.

Suninen mit Chance auf Teilzeit-Programm

"Ich muss sagen, dass es großartig war, wieder in einem Rally1-Auto zu sitzen, also dem höchsten Level in der WRC", sagt Suninen gegenüber der englischsprachigen Ausgabe von 'Motorsport.com'. "Es war wirklich schön, die Leistung und die Aerodynamik und auch die Hybridleistung zu spüren. Es hat mich wirklich überrascht, wie einfach es zu verstehen war und wie automatisch alles ablief. Es war wirklich sehr einfach zu fahren und sich daran zu gewöhnen.

Befragt nach einen Plänen für 2023 antwortet Suninen: "Das Ziel ist natürlich, eine ganze Saison in der Rally1 zu fahren. Ich wäre immer noch glücklich, wenn ich ein paar Rallyes fahren könnte, und ich bin sicher, dass ich eine gute Unterstützung für das Team sein kann und meine Erfahrung bei den schnellen Rallyes, die ich sehr gut kenne, einbringen kann."

"Wenn ich keinen Platz finde, dann wünsche ich mir ein gutes Rally2-Projekt, in dem die Autos entwickelt werden und ein gutes Programm drum herum", so Suninen weiter, der aber davon ausgeht, dass sich seine Zukunft erst dann entscheidet, wenn die Personalien der Top-Fahrer geklärt sind.

Motorsport-Total.com

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