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Evans knapp vor Neuville, viele raus

Schon die Eröffnungsetappe der FORUM8 Rallye Japan hatte es in sich. Nachdem etwa Dani Sordo seinem Auto mehr oder minder hilflos beim Ausbrennen zusehen musste, setzte sich Elfyn Evans mit knappem Vorsprung vor Thierry Neuville.

Elfyn Evans führt bei der FORUM8 Rallye Japan mit knappem Vorsprung vor Thierry Neuville, während die brutale Eröffnungsetappe bereits so manchen Tribut forderte. Nur 3,0 Sekunden trennten die beiden nach dem ersten vollen Tag auf den technischen Bergstraßen rund um Aichi, wobei Evans' GR Yaris auf dem Heimatboden seines Toyota Gazoo Racing Teams eine starke Leistung zeigte.

Japan ist zum ersten Mal seit 2010 wieder im Kalender der FIA-Rallye-Weltmeisterschaft vertreten, und die komplett neue Asphaltveranstaltung hat bereits mehrere Spitzenfahrer auf dem Gewissen. Dani Sordos Hyundai i20 N war der erste, den es erwischte - nach einem Feuer in der Anfangsphase blieb von seinem Auto nur wenig übrig.

Sordos Drama führte zu einer verkürzten Vormittagsschleife, wobei die erste Durchfahrt des Inabu-Staudamms aufgrund von Verzögerungen gestrichen wurde. Nach zwei Etappen lagen Evans und Neuville gleichauf, als sie zur Halbzeit des Rennens ins Toyota-Stadion zurückkehrten.

Die zweite Durchfahrt durch Shitara Town (WP7) wurde ebenfalls abgebrochen, da Craig Breens Ford Puma untersteuernd nicht nur seinen Puma kaltverformte und ausschied, sondern dabei auch die Leitplanke beschädigte. Doch Evans hatte seinen Rhythmus gefunden und nutzte die beiden verbleibenden Streckenabschnitte zu seinem Vorteil.

Mit einer Bestzeit im Isegami-Tunnel setzte sich der Waliser um 1,1 Sekunden von seinem Hyundai-Rivalen ab, und er wiederholte dieses Kunststück in der letzten Prüfung, um seine Position zu festigen. Dennoch war Evans, der in diesem Jahr noch keine Rallye gewonnen hat, der Meinung, dass es noch Raum für Verbesserungen gibt.

"Es war hart und ziemlich kurz", meinte er. "Wir haben zwar nur vier Etappen hinter uns, aber es war trotzdem nicht einfach. (...) Die Prüfungen sind sehr anspruchsvoll, und man hat auf jeder ein anderes Gefühl - man will immer etwas anderes vom Auto. Das wird auch morgen so sein, und es wird wechselhaft sein", fügte er hinzu.

Kalle Rovanperä lag in der Anfangsphase kurzzeitig in Führung, bekam aber schon früh so manch warnendes Vorzeichen serviert. Zum Beispiel Rauch im Cockpit seines Autos. Der Grund, warum er am Ende "nur" auf Platz 3 landete, war dann aber doch ein anderer. Die Pace des Finnen begann zu schwinden, als er mit Untersteuern zu kämpfen hatte, da die Vorderreifen überhitzten. Dennoch schaffte er es, sich am Ende von Tag 1 nur 2,1 Sekunden hinter Neuville einzureihen.

Für Ott Tänak lief es bei seiner letzten Rallye mit Hyundai Motorsport auch nicht viel reibungsloser. Ein Problem mit dem Differenzial bremste den Esten zu Beginn des Tages aus. Zwar konnte es im Service behoben werden, am Ende standen aber dennoch 8,8 Sekunden Rückstand auf der Uhr.

Lokalmatador Takamoto Katsuta war ein weiterer Mann, der mit Untersteuern zu kämpfen hatte, obwohl sein Selbstvertrauen mit jeder weiteren Etappe wuchs. Mit einem Rückstand von 20,6 Sekunden auf die Spitze ist ein gutes Ergebnis für den Toyota-Piloten immer noch in Reichweite.

Mehr als eine Minute zurück liegt Gus Greensmith im einzigen verbliebenen Ford. Sein Tag war auch keineswegs frei von Dramen; der Brite hatte den ganzen Vormittag über mit einer gebrochenen Antriebswelle zu kämpfen. Der am Donnerstagabend führende Sébastien Ogier hatte ebenfalls Probleme und lag 2 Minuten und 49,8 Sekunden zurück, nachdem er in WP2 zum Radwechsel angehalten hatte.

Die zweite Hälfte der Gesamtwertung wurde von den Support Category Cars dominiert, wobei WRC2-Neuling Sami Pajari vor Teemu Suninen auf dem siebten Gesamtrang landet. Emil Lindholm liegt auf Platz neun der Gesamtwertung und ist auf dem besten Weg, sich den Meistertitel zu sichern, nachdem sein Hauptkonkurrent Kajetan Kajetanowicz verunfallt ist.

Am Samstag stehen acht weitere zermürbende Etappen auf dem Programm. Der Nukata-Wald (20,56 km) und der Mikawako-See (14,74 km) werden vormittags und nachmittags befahren, während ein einzelner Lauf durch Shinshiro City (7,08 km) die Morgenschleife abrundet. Der Tag wird mit zwei Durchläufen der bei den Fans beliebten Okazaki City SSS (1,40 km) abgeschlossen.

Führende Positionen nach dem Freitag:
1. E Evans / S Martin GBR Toyota GR Yaris 57min 18.8sec
2. T Neuville / M Wydaeghe BEL Hyundai i20 N +3,0sec
3. K Rovanperä / J Halttunen FIN Toyota GR Yaris +5,1sec
4. O Tänak / M Järveoja EST Hyundai i20 N +13,9sek
5. T Katsuta / A Johnston JPN Toyota GR Yaris +20,6sec
6. G Greensmith / J Andersson GBR Ford Puma +2min 0,4sec Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)

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