RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
ORM Rebenland Rallye 2022: Nachbericht Landa
Daniel Fessl

Vorzeitiges Aus beim Auftakt der ÖRM!

Mit neuem Copiloten und top motiviert ging das Landa Racing Project bei der Rebenland Rallye an Start. Leider war diese Premiere nach drei Kilometer bereits zu Ende.

Berufsbedingt konnte dieses Mal der Stamm-Copilot und Vater Günter nicht am heißen Sitz Platz nehmen. Das Team nutzte die Gunst der Stunde und fand mit Patrick Forstner einen adäquaten Ersatz! Am Donnerstag wurde ein Test absolviert, um das Zusammenspiel Pilot / Copilot unter Rennbedingungen auf den Prüfstand zu stellen. Die Harmonie im Rally4-Boliden der Drift Company stimmte, der Start wurde herbeigesehnt.

Nikolai Landa „Wir absolvierten im Vorfeld bereits ein paar Schriebtrainings und mit dem erfolgreichen Test im Vorfeld waren wir wirklich guter Dinge und bestens gerüstet, um in die Rallye starten zu können. Die ersten Meter fühlten sich bereits sehr gut an, bis die Unglücksstelle kam. Dort kommt man mit hohem Speed zur Linkskurve, ich traf den Cut leider nicht exakt und kam aus der Spur. Ich wollte das Auto noch mit Gas ziehen, sah aber, dass wir dann mit zu viel Speed in die nächste Kurve kommen würden und versuchte über die Bremse Tempo abzubauen. Das ging leider nicht gut und wir schlugen doch sehr hart ein. Wir wurden zurückkatapultiert und landeten im Weingarten, glücklicherweise ohne Überschlag.“

„Wir unternahmen alles, um unter der Rally2 Regel einen Re-Start am Samstag vornehmen zu können. Leider war der Aufprall so heftig, dass Nikolai über Kopf- und Brustschmerzen klagte. Eine Routineuntersuchung im Krankenhaus bestätigte ein Schleudertrauma und Prellungen, sodass an den Re-Start nicht mehr zu denken war. Copilot Patrick klagte tags darauf auch über leichte Verspannungen und Zerrungen“, fasst Günter Landa in seiner neuen Rolle als Zuschauer und Teammanager zusammen.

Nikolai Landa ergänzt: „Jetzt heißt es, den Unfall abhaken, nach vorne schauen und mit einer guten Vorbereitung einem Re-Start bei der Lavanttal Rallye entgegenzublicken. Für Patrick und unsere Fans tut es mir echt leid, dass der Auftritt so kurz war. Auch bedanke ich mich für die vielen Zusprüche und Genesungswünsche. Meinen Unterstützern danke ich auch sehr und möchte mich heuer noch mit guten Ergebnissen entsprechend revanchieren! Danke auch an die Drift Company für die bevorstehenden stressigen Tage, um den Fiesta wieder fahrbereit zur Lavanttal Rallye präsentieren zu können!“

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

ARC, ET König Rallye: Bericht Baumschlager

Starkes Comeback nach Schulteroperation!

Das Comeback von Raimund Baumschlager nach seiner Schulteroperation verlief erfolgreich: Der Rekordstaatsmeister holte gemeinsam mit Co-Pilot Thomas Zeltner in Judenburg einen starken vierten Platz.

Nachgefragt bei AMF & Manfred Stohl

Streitfrage: Rallye schon ab 13?

Der 19-jährige Este Jaspar Vaher zeigte in der ERC gehörig auf - er fuhr schon ab 13 als Vorausauto, ab 14 im Bewerb. Soll man auch bei uns das Mindestalter für Rallye-Teilnahmen herabsetzen?

ORM/ARC, ET König Rallye: Nach SP10

Alles beim Alten an der Spitze

Toyota-Pilot Hermann Neubauer hält bei der ET KÖNIG Rallye im Raum Judenburg nach wie vor die Führung / Sekunden-Duelle um Platz drei und in der ORM 2 (Foto zeigt Günther Knobloch, der knapp vor Christoph Zellhofer die ORM2 anführt)

ORM/ARC, ET König Rallye: Bericht

Hermann Neubauer als „Lonely Boy“ an der Spitze

Der Sieger der ET KÖNIG Rallye 2026 powered by Peter Hopf Erdbau ließ nie Zweifel an seinem Erfolg aufkommen / Mehr als Platz zwei für Michael Lengauer und Platz drei für Luca Waldherr ließ der Toyota-Pilot nicht zu

ARC, ET König Rallye: Bericht Neulinger

Marcel Neulinger triumphiert auch in Judenburg!

Marcel Neulinger setzte seine beeindruckende Siegesserie bei der ET KÖNIG Judenburg Rallye 2026 fort und holte den vierten Saisonsieg in der Steiermark!

Rosenberger mit Sensations-Premiere

Stohl: „Können stolz sein auf dieses Auto“

Kris Rosenberger überrascht mit sensationeller Lancia Rally 2-Österreich-Premiere. Drahtzieher war Manfred Stohl - wir haben mit dem STARD-Chef gesprochen.