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Lavanttal Rallye 2023: Bericht Schindelegger

Höhen und Tiefen Lavanttal

Die Waldviertler Rallyestaatsmeister Lukas und Helmut Schindelegger konnten den 2. Gesamtplatz bei der Historischen Wertung erringen und wichtige Punkte für die Staatsmeisterschaft sammeln!

Dass die Lavanttalrallye zu den selektivsten und anspruchsvollsten Rennen in der Saison gehört, ist allgemein bekannt. Ein Wintereinbruch machte die Sache auch nicht einfacher, unfassbar viel Matsch, Schlamm und Nässe verlangten den Piloten einiges ab. Dazu kamen technische Probleme in Form von Motor und Zündaussetzer! Das Team Schindelegger nahm aber diese Herausforderung an und konnte schlussendlich den großartigen 2. Gesamtplatz bei den Historischen erkämpfen.

Am ersten Tag wurden zwei Sonderprüfungen wegen unzähliger gebrochener Bäume aufgrund der Schneelast auf der Rennstrecke aus Sicherheitsgründen für Fahrer und Zuseher abgesagt. Die restlichen 2 Prüfungen wurden den Umständen entsprechend absolviert und am Ende des Tages war das Team an zweiter Stelle. Lukas konnte seine fahrerischen Qualitäten überzeugend unter Beweis stellen und die Ansage von Helmut war auch perfekt.

Am zweiten Tag begann gleich zu Beginn ein Kampf mit der Technik und den Konkurrenten. Ein überragend schneller Andy Hulak mit Jenny Hofstetter, ein immer schneller werdender Lokalmatador Patrick und Julia Hochegger und ein superschneller Gaubinger Patrik mit seiner Verena legten ein Tempo vor, das das Team Schindelegger nicht mithalten konnte. Trotzdem war die Zielankunft das erklärte Ziel von Lukas und Helmut und dafür kämpften sie wie Löwen.

Leider passierte auf der Sonderprüfung 6 (Eitweg) ein tragischer Unfall des Gesamt-Führenden Andy Hulak mit Jenny Hofstetter. Während die Co-Pilotin relativ glimpflich davonkam, erlitt der Fahrer schwerste Verletzungen. Das Team Schindelegger wünscht dem Team Hulak auf diesem Wege alles erdenklich Gute und rasche Genesung!

Die verbleibenden Sonderprüfungen sind genauso schnell erzählt, wie sie von diesem Horrorunfall überschattet wurden: Das Hochegger Duo verwaltete den Vorsprung sicher vor Lukas und Helmut Schindelegger, während die Gaubingers - durch einen Reifenschaden auf SP 2 chancenlos zurückgeworfen - durch Bestzeiten Platz 3 zurückeroberten. Lukas und Helmut durch die stumpfen Waffen ebenfalls chancenlos, sicherten sich sogar noch 2 Powerstage Punkte auf der letzten Sonderprüfung und beendeten die Rallye bedrückt, aber zugleich glücklich aufgrund der eigenen Leistung.

Der Dank gilt wie immer den großartigen Sponsoren des Rallyeteam Schindelegger - Eschelmüller Holz, SanLucar und Metalltechnik Kainz - und den vielen Fans des Teams, die sogar im Schneetreiben und Regenfällen das Team immer wieder zum Weitermachen animiert haben.

Für das Rallyeteam Schindelegger steht der nächste Auftritt bereits recht zeitnah auf dem Programm. Durch den “Regional Rallye Cup” - eine Verbindung der Jännerrallye und der tschechischen Rallye Krumlov - startet das Team zum heurigen einzigen Auslandsstart im benachbarten Ceske Budejovice am 19.- 20. Mai. Das Team wird diese Rallye zum ausgiebigen Testen nutzen und so mit vielen Kilometern im Auto die Form bis zur Rallye W4 erhalten.

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