RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Rallye W4 Radio: Highnoon Fotro: privat

„Zu alt und zu langsam“ - Mörtl’s Leviten...

In der Highnoon-Sendung des Rallye Radio spricht Christian Schuberth-Mrlik über die bevorstehende Rallye W4 - Achim Mörtl erklärt schonungslos, warum Österreich derzeit keine Hoffnung auf einen WM-Piloten hat...

Noir Trawniczek

Christian Schuberth-Mrlik, der Veranstalter der Rallye W4, spricht über den neuen Sommertermin der Schotter-Rallye und nimmt zur Frage Stellung, ob man sich wegen des doch kleineren Starterfeldes um die Zukunft der W4 Sorgen machen muss. Und darüber, was die Vorteile des neuen Termins sind und er stellt die neuen, zum Teil spektakulären Sonderprüfungen der Kultrallye vor.

Achim Mörtl hat mit Auszügen aus diesem Interview bereits für Wirbel in der Rallyeszene gesorgt - im kompletten Interview spricht er auch über die aktuelle Lage der heimischen Jungpiloten, für die er zusammen mit LKW friends on the road, AEP und BRR ein Extra-Preisgeld bei der Rallye W4 organisiert hatte.

Im Interview gibt sich der dreifache Staatsmeister aber auch als „strenger Lehrmeister“. Eine Chance auf ein WM-Cockpit habe zurzeit genau niemand - sämtliche heimische Protagonisten seien „zu alt“ und/oder „zu langsam“, wenngleich einige das Zeug hätten, an die österreichische Spitze zu gelangen. Es mangle den jungen Piloten bis auf Ausnahmen wie Simon Wagner grundlegend an Disziplin - wer international Erfolg haben möchte, müsse sein komplettes Leben darauf fokussieren. Es seien die Maßstäbe des internationalen Spitzensports auch im Rallyesport anzuwenden, findet Mörtl, dessen Aussagen mitunter schmerzhaft sind, jedoch immer auch einen Funken „Wahrheit“ in sich tragen. Wenn man es als ein gut gemeintes „Levitenlesen“ versteht, kommt man wohl am Besten mit seinen Worten klar...

Rallye Radio LIVE Stimmen Rallye W4

Samstag, 3. Juni 2023:

11.25 Uhr LIVE Stimmen nach SP9
16.35 Uhr LIVE Stimmen vor dem Ziel

LIVE über diesen Link:
mixlr.com/rallye-radio-noir

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

ARC, ET König Rallye: Bericht Zellhofer

Christoph Zellhofer bremste seine Gegner aus

Der Niederösterreicher hielt mit einem Triumph bei der ET KÖNIG Rallye im Murtal seine Titelchance in der ORM 2 am Leben / Auf dem Stadtkurs durch Judenburg stellte er im Suzuki Swift ZMX die Weiche auf Sieg

TEC7 ORM Rallye Backstage - Podcast #4

Gespräch mit Manfred Stohl: Von heiter bis düster

Eine Stunde mit Manfred Stohl - Österreichs WM-Vierter 2006 und nunmehrige Betreiber der Stohl Group ist eines ganz sicher: Geradlinig - und oft auch recht heiter. Seine Prognosen für die Zukunft der Rallye-Weltmeisterschaft sind hingegen düster, seine Aussagen zu Österreichs aktuellen Rallye-Hoffnungen markig.

ORM/ARC, ET König Rallye: Bericht

Hermann Neubauer als „Lonely Boy“ an der Spitze

Der Sieger der ET KÖNIG Rallye 2026 powered by Peter Hopf Erdbau ließ nie Zweifel an seinem Erfolg aufkommen / Mehr als Platz zwei für Michael Lengauer und Platz drei für Luca Waldherr ließ der Toyota-Pilot nicht zu

ET König Rallye: Bericht TEC7 ORM2

Hochspannung im Titelkampf

Jubeln durfte dieses Mal Christoph Zellhofer, der gemeinsam mit seiner deutschen Co-Pilotin Anna Maria Seidl im Suzuki Swift ZMX erstmals in dieser Saison die Nase vorne hatte. Günther Knobloch/Erik Fürst (Renault Clio Rally3) behielten mit Platz zwei die Meisterschaftsführung, während Roland Stengg/Rebeka Kobal (Renault Clio Rally3) nach starkem ersten Tag im Regen des zweiten Tages den Anschluss an die Spitze verloren, aber dennoch starke Dritte wurden.