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Lavanttal Rallye 2023: Vorschau Baumschlager
Harald Illmer

Wintereinbruch lässt Baumschlager kalt

Die "interessanten" Wetteraussichten für die 45. Lavanttal-Rallye am kommenden Wochenende lassen Rekord-Staatsmeister Raimund „Mundl“ Baumschlager kalt. Der Skoda-Pilot hat im Lavanttal schon alles erlebt und freut sich einfach auf eine spannende Rallye.

Auf Österreichs Straßen endet am kommenden Wochenende die Winterreifenpflicht. Für Raimund Baumschlager und seine Konkurrenten bei der 45. Internationalen Lavanttal Rallye, dem dritten Lauf zur Österreichischen Meisterschaft 2023, werden Winterreifen jedoch noch einmal richtig modern. Die für das Wochenende prognostizierten, tiefen Temperaturen, gepaart mit Niederschlägen und einer Streckenführung, welche die 85 Teams auf bis zu 1400 Meter Seehöhe bringt, wird den Einsatz von Winterreifen wohl unumgänglich machen.

„Am Schulterkogel, dem höchsten Punkt der Rallye, werden in den nächsten Tagen noch zehn bis 20 Zentimeter Schnee dazu kommen“, erzählt Baumschlager, bleibt dabei aber gewohnt gelassen. „Erstens ist es für alle Starter das Gleiche und zweitens wäre es auch nicht das erste Mal, dass wir hier auf Schnee fahren“. Für den Routinier aus Oberösterreich gibt es wohl nichts, was er bei der traditionsreichen Rallye im Raum Wolfsberg noch nicht erlebt hätte. „Ich bin 1984 hier ein erstes Mal am Start gewesen und habe die Rallye neun Mal bei allen möglichen äußeren Bedingungen gewonnen“, blickt der Rekordstaatsmeister mit Stolz zurück. Den ersten Sieg im Lavanttal feierte Baumschlager bereits 1992. Übrigens ein Jahr bevor der Meisterschaftsführende und Škoda Markenkollege, Simon Wagner, das Licht der Welt erblickte.

Dass er auch im fortgeschrittenen Rennfahreralter von 63 Jahren noch auf einem sehr guten Niveau mithalten kann, macht Baumschlager große Freude. Momentan liegt der Rosenauer mit 21 Zählern auf dem vierten Platz in der Meisterschaft und nach den letzten Testfahrten keimt die Hoffnung auf, dass der Abstand zur absoluten Spitze noch ein wenig geringer werden könnte. „Wir haben viel an der Fahrwerksabstimmung unseres Fabia RS Rally2 gearbeitet und sind mit den Fortschritten sehr zufrieden“, verrät Baumschlager, allerdings mit der Einschränkung, dass die jüngsten Tests im Trockenen stattgefunden haben. Und damit ist bei den zwölf Sonderprüfungen der Lavanttal Rallye am Freitag und am Samstag wohl kaum zu rechnen …

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