RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Lavanttal Rallye 2023: Vorschau ZM-Racing
Daniel Fessl

Raith und Dinkel mit differenten Zielen

Erneut betreut ZM-Racing bei der Lavanttal Rallye 2023 gleich zwei Piloten. Während Kevin Raith sich für seinen Ausfall im Rebenland rehabilitieren möchte, versucht der Deutsche Dominik Dinkel im Mitropacup seinen Punktestand zu erhöhen.

Dritte Station in der heimischen Rallye Staatsmeisterschaft ist die 45. Auflage der diesmal neu benannten LKW FRIENDS on the road Lavanttal Rallye, powered by Skoda-Dohr, vom 13. bis 15. April 2023, mit dem Mittelpunkt in Wolfsberg (Kärnten). Österreichs älteste Rallye zählt auch als zweiter Lauf zum traditionellen Mitropa Cup.

So wie vor drei Wochen im Rebenland werden diesmal im Lavanttal wieder zwei Teams jeweils auf einem Ford Fiesta Rallye2 an den Start gehen. Einerseits ist es der Deutsche Dominik Dinkel mit seinem Co-Piloten Pirmin Winklhofer und andererseits, der Steirer Kevin Raith mit Bernhard Ettel auf dem Beifahrersitz.

Dominik Dinkel hat im heurigen Jahr seine sportlichen Ziele verändert. Er wechselt von der Deutschen Rallyemeisterschaft zum Mitropacup und konnte dort schon beim ersten Lauf im Rebenland einen zweiten Platz hinter dem Ungarn Kristof Klausz belegen. So ganz nebenbei holte sich Dinkel auch Platz 6 in der Gesamtwertung. Mit dabei war und ist auch heuer wieder Stammbeifahrer Pirmin Winklhofer. Dinkel war mit diesem Auftakt in der Südsteiermark zufrieden und hofft auf ein ähnliches Ergebnis in Kärnten: “Natürlich will man als Rennfahrer immer ganz vorne sein. Ich muss mich aber an die österreichischen Prüfungen erst wieder gewöhnen. Hier ist die Streckenführung eine wesentlich andere als in Deutschland. Außerdem war die Winterpause doch etwas lang. Zwischen Rang Zwei in der Mitropacupwertung ist sicher noch ausbaufähig, wir arbeiten an diesem Ziel. Außerdem kommt mir der Zeitplan im Lavanttal entgegen, alle Prüfungen werden nämlich bei Tageslicht gefahren, das hilft bei meiner „Nachtblindheit“ etwas.“

Ein besseres Ergebnis als zuletzt will natürlich Kevin Raith im Lavanttal einfahren. Der Steirer der im Rebenland von der Strecke rutschte und dadurch keinen einzigen Punkt mit nach Hause brachte, hat sich diesmal einiges vorgenommen: “Ich möchte diesmal von Beginn an etwas schneller starten und dann schauen, wo wir nach dem 1. Tag im Gesamtklassement liegen. Vom Speed her war ich im Rebenland halbwegs zufrieden, als wir dort schon ganz gut in die Rallye hineingefunden haben, sind wir in einen Graben gerutscht und mussten wegen Zeitüberschreitung leider vorzeitig aufgeben. Mein Ziel ist es diesmal trotz der starken Konkurrenz einen Top 10 Platz einzufahren.“

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Ob in ERC3 oder ERC4, im WRC Masters Cup, in der CZ-Meisterschaft, in der EHRC, im Mitropa oder Alpe Adria Cup - überall sind Teams aus Österreich ganz vorn dabei…

Achim Mörtl Kolumne: Rückblick Lavanttal

Achim Mörtl: "Lengauer schneller als er kann"

"Simon Wagner fährt so schnell wie er muss, Michael Lengauer fuhr schneller als er kann" - so lautet die Analyse unseres motorline.cc-Kolumnisten, Ex-Staatsmeister Achim Mörtl.

Alpenfahrt Revival 2026

Weitere Rallyegrößen haben genannt

Herbert Grünsteidl, Josef Pointinger, Gabi Husar u. Günther Janger sind dabei - Rallye-Weltmeister Stig Blomqvist wird auf Saab 96 einer der Starter sein. Plus: Ehrengast Rauno Aaltonen.

ARC, Lavanttal Rallye: Bericht Nothdurfter

Frühlingsstimmen

So wie bei der aktuellen Wetterlage zeichnet sich auch bei den Rallye-Aktivitäten von Alfons Nothdurfter eine deutliche Aufhellung ab. Der Ford Fiesta Proto läuft zwar noch nicht ganz perfekt, aber es waren deutliche Fortschritte gegenüber den bisherigen Rallyes erkennbar.

WRC Kanaren: Nach Tag 2 (SP8)

Toyota-Fünffachspitze - Keferböck P2 Masters

Toyota hat die zweite Auflage eines Rallye-WM-Laufs auf den Kanarischen Inseln bislang absolut im Griff, aber der Kampf in den Top 5 ist spannend. Keferböck/Minor im WRC Masters Cup auf Platz zwei.