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Blaufränkischland Rallye: Nenngelder
Harald Illmer

Veranstalter reagiert auf Diskussion

Im vergangenen Jahr sorgten die Nenngelder, speziell in der österreichischen Rallyestaatsmeisterschaft fallweise für Diskussion. Blaufränkischland Rallye-Veranstalter Georg Gschwandner, gleichzeitig auch ARC Fahrersprecher und AMF Rallyekommisionsmitglied, beschreitet dementsprechend einen neuen Weg.

Die Rallyesaison 2022 war speziell in der österreichischen Rallyestaatsmeisterschaft fallweise von heftigen Nenngelddiskussionen überschattet. Dieser Umstand wurde auch in den Rallyekommissionssitzungen thematisiert. Allerdings hat weder die AMF noch die Rallyekommission Einfluss auf das Nenngeld, das ein Veranstalter ausschreibt, kann und soll hier also nicht eingreifen. Die Nenngelddiskussion, blieb somit auch dem ARC Veranstalterteam und dessen Fahrersprecher Georg Gschwandner nicht verborgen.

Premiere im Blaufränkischland: Transparent-faire Nenngeldverteilung
War voriges Jahr zum ARC Saisonauftakt die Premiere der Reifenaufwärmzonen noch die große Neuheit, ist es heuer der Versuch einer fairen Nenngeldverteilung. Dazu Blaufränkischland Rallye Veranstalter Georg Gschwandner: „Wir versuchen wirklich alles, um den administrativen und finanziellen Aufwand im Rahmen der Austrian Rallye Challenge für die Teams so gering wie möglich zu halten.“

Konkret bedeutet das Folgendes:
- Die Einschreibung in die ARC erfolgt wieder mit dem Nennformular der Blaufränkischland Rallye
- Die Einschreibgebühr von € 120 ist im Nenngeld der Ausschreibung inkludiert
- Das reine Nenngeld der Blaufränkischland Rallye 2023 ist wie schon oft seitens der Teams gewünscht abgestuft und hier nochmals illustriert dargestellt

ART 1: € 650
ARC1, ARCP & ART 2: € 600
ARC, ARCH1 & ARCH2: € 550
ARC3,4 & ARCH3,4: € 500
JARC Junioren Fahrer (ab Jahrgang 1999): € 450

Wider dem Teuerungstrend
Damit will sich die Blaufränkischlandrallye dadurch hervortun, dass das reine Nenngeld günstiger ist, als es das bei vergleichbaren ARC Rallyes 2022 der Fall war. In diesem Bestreben wurden etwa sogar die Kosten des Roadbooks extra aus dem Nenngeld herausgerechnet, worauf man durch immer mehr Anfragen der Teams nach einem digitalen Downloadlink für das Roadbook kam. Natürlich kann aber nach wie vor auch bis Nennschluss ein herkömmliches Roadbook zum Selbstkostenpreis von € 25 bestellt werden.

Abschießend meint Blaufränkischand Veranstalter Georg Gschwandner:
„Wir haben wirklich bewusst versucht so viel Inputs und Wünsche wie möglich der Teams zu berücksichtigen und hoffen auf eine dementsprechend positive Resonanz, welche sich in vielen Nennungen widerspiegeln soll. Freilich, die Kunst es allen recht zu machen, ist eine Kunst, die niemand kann!“

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