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Actronics Rallye 2023: Pröglhöf Schlussbericht
Dominik Autengruber

„Patschnkönig“ Pröglhöf – Rallye Sulingen

Vergangenes Wochenende startete das Team Opel Austria in den ersten Lauf des ADAC Opel Electric Rally Cup, bei der Actronics Rallye Sulingen in Deutschland.

Hochmotiviert ging das einzig österreichische Team mit Fahrer Luca Pröglhöf und seiner Copilotin Christina Ettel am Freitag ins Rennen. Ein heftiges Gewitter erschwerte den Anfang bereits und obendrein kostete sie ein Reifenschaden auf der ersten Wertungsprüfung knapp 30 Sekunden. Der anschließende Rundkurs ging ohne Risiko gut von der Hand und das Duo freute sich schon auf die letzte Sonderprüfung des Tages bei Dunkelheit und erhoffte sich hier durch die optimale Zusammenarbeit im Auto, einiges wieder gutzumachen. Leider machte ihnen die Absage von SP3 einen Strich durch die Rechnung und es musste somit am darauffolgenden Tag weitergekämpft werden.

Pröglhöf zeigte früh morgens bereits mit einer zweiten Zeit auf der ersten Sonderprüfung, dass er bereit war, eine Aufholjagd zu starten. Leider war er aber bei der anschließenden Prüfung mit den falschen Reifen am Start und musste hier prompt wieder Abstriche machen. Nach der ersten langen Pause fuhr Pröglhöf/Ettel eine 4. Zeit und fielen anschließend nach einem weiteren Reifenschaden auf der langen Sonderprüfung am IGV Gelände aussichtslos zurück. Somit war die Taktik für die Powerstage klar. Hauptsache Punkte für die Meisterschaft sammeln.

Hier konnte Pröglhöf zeigen, dass er seit der letzten Saison einiges dazugelernt hat und an der Spitze mitmischen kann. Mit dem starken 3. Platz und zusätzlichen drei Powerstagepunkten, bestmögliche Schadensbegrenzung nach dem unglücklichen „Patschendilemma“.

Das österreichische Team liegt nach dem ersten Lauf nun mit 15 Punkten auf Platz 6 (von 12 Teams) in der Cupwertung.

„Nach dem zweiten platten Reifen war meine Stimmung, ehrlich gesagt, ziemlich im Keller, aber das Team hat mich stets aufgemuntert und somit war ich bereit, bei der Powerstage nochmal richtig Gas zu geben. Dies ist gut gelungen und stimmt mich positiv. Danke ans Team und meine Sponsoren. Nun fokussiere ich mich schon auf den nächsten Lauf in der Schweiz.“, so Pröglhöf am Samstagabend.

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