RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
ZM-Racing: Vorschau Erzgebirge
Daniel Fessl

ZM auch 2023 in Deutschland am Start

Jenseits unserer Grenzen betreut ZM-Racing auch heuer wieder Dominik Dinkel, erstmals aber auch dessen Bruder Patrik, der auf einem Ford Fiesta Rally2 in der DRM an der Start geht. Los geht es bei der Rallye Erzgebirge, der Test in Österreich verlief gut.

In den vergangenen Jahren betreute das österreichische ZM-Racing Team Dominik Dinkel bei seinen Starts in der Deutschen Rallyemeisterschaft. Man setzte dabei einen Ford Fiesta Rally2 ein. Nunmehr hat sich Dominik Dinkel entschieden, sein Hauptaugenmerk auf den Mitropacup zu richten und dort möglichst gute Ergebnisse zu erzielen. Dies ist ihm auch bereits beim ersten Lauf der Rebenland Rallye in Österreich gelungen, wo Dominik Platz Zwei in der Mitropacup Wertung belegte. Auch hier spielte das ZM-Racing Team eine entscheidende Rolle.

Die Mannen um Max Zellhofer, Chef eines Autohauses im niederösterreichischen St. Georgen im Ybbsfeld waren auch heuer schon verantwortlich, dass der französische M-Sport Werkspilot Adrien Fourmaux auf Ford Fiesta Rally2 die Jännerrallye für sich entscheiden konnte.

Nunmehr hat sich der jüngere Bruder von Dominik Dinkel, Patrik entschlossen beim ersten Lauf zur Deutschen Rallyemeisterschaft, der ADAC Rallye Erzgebirge, an den Start zu gehen. Der 26-jährige Rossacher wird mit dem deutschen Ex-Weltmeister Andre Kachel als Co-Pilot unterwegs sein, der für die richtige Ansage sorgen soll. Kachel lebt aber schon seit vielen Jahren in Österreich und fährt normalerweise mit dem Juniorchef des Hauses Zellhofer, Christoph in der ÖM und dort erfolgreich in der Prototypenklasse.

Patrik Dinkel, der erstmals bei einer Rallye mit einem RC 2 Auto an den Start geht, hat sich zum Eingewöhnen nach Österreich, nach Fuglau begeben und dort umfangreiche Testfahrten zwecks Gewöhnung gemeinsam mit dem ZM-Racing Team absolviert: “Ich war sehr zufrieden mit dem Auto, der Test hat mich überrascht, der Unterschied zu meinem früheren Mitsubishi Evo ist gewaltig, aber ich habe mich gut zurechtgefunden. Geplant ist vom Budget her gesehen vorerst einmal die Rallye Erzgebirge. Wenn es dort gut läuft, hoffe ich auf weitere Möglichkeiten. Das Ziel bei der Rallye Erzgebirge, die mit 13 RC 2 Autos sehr gut besetzt ist, wäre ein Platz unter den Top-Acht der Gesamtwertung.“

Ebenfalls zufrieden zeigte sich Alex Köck vom ZM-Racing Team, der die Betreuung bei diesem Einsatz von Patrik Dinkel übernommen hat: “Patrik ist schon nach einigen Kilometern zurückgekommen und hat richtig gestrahlt. Er hatte schnelle Zeiten hingelegt, ich bin jedenfalls für das Erzgebirge sehr optimistisch.“

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Takamoto Katsuta: Hintergrund

Wie der Japaner zum WM-Anwärter wurde

Takamoto Katsuta führt die WRC-Weltmeisterschaft an - Als erster japanischer Fahrer überhaupt - Was sich im Hintergrund zum Positiven verändert hat

ARC, Lavanttal Rallye: Bericht

Gerolf Schuller ist der neue ARC-Leader!

Bei der selektiven, turbulenten Lavanttal Rallye konnte der 53-jährige Quereinsteiger Gerolf Schuller die ARC-Führung übernehmen. Dahinter lauern Jungpilot Jan Dolzer und Christian Rosner im historischen Porsche.

TEC7 ORM, Lavanttal: Fotos Tag 2

Die besten Bilder vom Samstag

motorline.cc-Fotograf präsentiert seine besten Bilder vom zweiten Tag der Lavanttal Rallye 2026.

TEC7 HRM, Lavanttal Rallye: Bericht

Nach Gaubinger-Ausfall folgte der Wagner-Durchmarsch

Kurioser, wechselhafter Freitagnachmittag im Lavanttal. Wie im Rebenland übernahm zunächst Patrik Gaubinger die Führung, nach dessen Ausfall zündete Karl Wagner ein Bestzeitenfeuerwerk. Bei den ORC war Federico Laurencich der einzige im Ziel.

TEC7 ORM, Lavanttal: Nach Tag 1 (SP6)

Ein furioser erster Rallye-Tag

Die 48. LASERHERO Lavanttal-Rallye powered by Dohr – Wolfsberg / SG TOOLBOX war an Dramatik nicht zu überbieten / Nach vielen Wendungen führt Simon Wagner hauchdünn vor Hermann Neubauer und Michael Lengauer

TEC7 ORM2, Lavanttal Rallye: Bericht

Lokalmatador Lichtenegger holt ORM2-Sieg

Am Ende einer angesichts der wechselnden Witterungsbedingungen schwierigen Rallye gab’s den Premieresieg des jungen Kärntner Lokalmatadors Maximilian Lichtenegger, der gemeinsam mit seinem routinierten Copiloten Bernhard Ettel im Renault Clio Rally3 triumphierte.