RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
"Er hat mir sehr geholfen" Oliver Solberg ist bereit auf seine Rally1-Rückkehr
McKlein / Motorsport Images

"Er hat mir sehr geholfen": Solberg dankt Ogier vor Rally1-Rückkehr

Oliver Solberg wird in Estland erstmals seit 2022 ein werksunterstütztes Rally1-Auto fahren - Toyota-Fahrer Sebastien Ogier hat ihm bei der Vorbereitung geholfen

Oliver Solberg wird beim Lauf der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) in Estland sein Comeback in der Rally1-Klasse feiern - zum ersten Mal seit seinem letzten Topklasse-Einsatz im Jahr 2022. Der 23-jährige Schwede erhält von Toyota die Chance, einen GR Yaris Rally1 zu steuern. Um sich bestmöglich vorzubereiten, holte sich Solberg im Vorfeld unter anderem Unterstützung von WRC-Rekordchampion Sebastien Ogier, der ihm mit wertvollen Tipps zur Eingewöhnung in Team und Fahrzeug zur Seite stand.

Am Dienstag saß Solberg beim Vorbereitungstest auf Schotter in Finnland erstmals hinter dem Steuer des Yaris Rally1. Der 23-Jährige zeigte sich begeistert.

"In Finnland im Toyota Rally1 zu sitzen, ist einfach ein Traum, der in Erfüllung geht. Es ist das Coolste und gleichzeitig das Lustigste, was ich je gemacht habe. Bisher läuft es fantastisch. In so einem unglaublichen Auto zu sitzen, mich bereits wohlzufühlen und schnell zu sein - das ist einfach unglaublich", so Solberg.

"Natürlich bin ich etwas nervös, es ist unglaublich schnell. Aber das Gefühl ist gut, und wir lernen Schritt für Schritt - das ist das wichtigste Ziel. Es ist eine fantastische Gelegenheit und einfach nur cool, die Rallye Estland in so einem großartigen Auto zu fahren."

Solberg betont, dass er sich bereit fühle, in der Rally1-Kategorie wieder anzugreifen und weiter dazuzulernen. Zwar sei vieles neu - Auto, Team, Abläufe -, doch er wolle die Chance nutzen, um wieder auf höchstem Niveau Erfahrung zu sammeln.

Ein wichtiger Bestandteil seiner Vorbereitung war der Austausch mit seinen Toyota-Teamkollegen Elfyn Evans, Kalle Rovanperä, Ogier, Sami Pajari und Takamoto Katsuta. Besonders Ogier habe sich als große Hilfe erwiesen.

"Ich versuche, von jedem zu lernen und stelle meinen Teamkollegen so viele Fragen wie möglich", sagte Solberg. "Ich habe ein wenig mit Ogier telefoniert. Er ist ein fantastischer Typ, immer hilfsbereit. Ich habe ihm viele Fragen zum Team und zum Auto gestellt. Er hat mir sehr geholfen, mich wohlzufühlen und Selbstvertrauen zu bekommen."

Solberg erklärt, dass er sich die gesamte bisherige Saison auf eine mögliche Chance im Rally1 vorbereitet habe - mit dem Ziel, im Falle des Falles voll da zu sein. Was die Erwartungen für Estland betrifft, bleibt der Schwede realistisch: Es gehe nicht um Siege, sondern um Fortschritt.

"Estland ist sicher kein einfacher Auftakt - aber das wäre keine andere Rallye auch. Es ist einfach großartig, diese Chance zu haben. Es wird viele große Sprünge geben, viel Action, und ich will einfach so schnell wie möglich fahren."

"Mein Ziel ist ganz einfach: die Rallye beenden, so viel Erfahrung wie möglich im Auto sammeln, mich im Laufe des Wochenendes immer wohler fühlen. Ich will nicht sofort die erste Wertungsprüfung gewinnen, sondern mich Schritt für Schritt steigern und das Selbstvertrauen aufbauen."

Motorsport-Total.com

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

ET König Judenburg Rallye: Bericht AARC

Steinbock/Bachmayer übernehmen AART-Führung

Steinbock/Bachmayer übernehmen die Führung in der AART Zwischenwertung und Max & Ben Maier sind nach der „ET-König Rallye powered by Peter Hopf“ die neuen Leader in der AARC!

Die 40. Auflage der Jännerrallye findet erst vom Donnerstag, 6. 1. 2028, bis Samstag, 8. 1. 2028, in Freistadt statt. Die Gründe dafür sind terminliche, organisatorische und menschliche

ORM/ARC, ET König Rallye: Zeremonienstart

Heute Abend geht es in Judenburg los!

Mit dem Zeremonienstart wird die ET König Rallye powered by Peter Hopf Erdbau offiziell eröffnet / Morgen und am Samstag regieren die Gasfüße / Das Wetter wird besser und wärmer, aber noch nicht ganz stabil

ET König: TEC7 ORM3 & RP Tools Junioren

Neulinger in einer eigenen Welt

Marcel Neulinger ist in der ORM3 das Maß der Dinge. Der regierende ORM3- und Junioren-Staatsmeister holte bei der ET König Judenburg-Rallye 14 von 15 Bestzeiten und konnte die Führung in der Tabelle sowohl in der ORM3 als auch in der RP Tools Junioren-ÖM erheblich ausbauen

ET König Rallye: Bericht TEC7 ORM2

Hochspannung im Titelkampf

Jubeln durfte dieses Mal Christoph Zellhofer, der gemeinsam mit seiner deutschen Co-Pilotin Anna Maria Seidl im Suzuki Swift ZMX erstmals in dieser Saison die Nase vorne hatte. Günther Knobloch/Erik Fürst (Renault Clio Rally3) behielten mit Platz zwei die Meisterschaftsführung, während Roland Stengg/Rebeka Kobal (Renault Clio Rally3) nach starkem ersten Tag im Regen des zweiten Tages den Anschluss an die Spitze verloren, aber dennoch starke Dritte wurden.

ARC, ET König Rallye: Bericht Friedl

„Big moments“ aber auch heikle Situationen

Eugen Friedl und Helmut Aigner vom MCL 68 konnten sowohl mit einigen kniffligen Situationen als auch mit emotionalen Highlights ein gutes Ergebnis einfahren.