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ERC, Barum-Rallye: Bericht
Foto: Red Bull Content Pool

Wagner & Zeiringer glänzen auf den Podien

Wagner wiederholt P3 aus dem Vorjahr, brilliert mit Powerstage-Bestzeit. Zeiringer wird Zweiter der JuniorERC und Dritter der ERC4.

Noir Trawniczek

Großartige Europameisterschafts-Erfolge für die österreichischen Rallyepiloten bei der selektiven, außergewöhnlich stark besetzten Barum-Rallye. Simon Wagner/Gerald Winter sowie Fabian Zeiringer/Angelika Letz konnten in ihren Klassen jeweils das Podium „stürmen“...

Simon Wagner und Gerald Winter konnten auch auf der zweiten Etapppe ihren dritten Platz der ERC halten (Gesamtsieger Vaclav Pech pilotierte ein Ford Focus World Rally Car und zählte nicht zur ERC). Der österreichische Doppelstaatsmeister musste jedoch am Ende der Rallye noch einmal kräftig zulangen: Auf der vorletzten SP verlor Wagner den Podiumsplatz an den Tschechen Adam Brezik, vor der abschließenden Powerstage fehlten Wagner lediglich 1,1 Sekunden auf den begehrten Podiumsplatz.

Bestzeit auf der Powerstage

Auf der 16,7 Kilometer langen Powerstage drehten Wagner/Winter dann noch einmal richtig auf - das Duo brannte im Eurosol Racing Skoda Fabia RS Rally2 die Bestzeit in den Asphalt (nur Vaclav Pech im WRC war einen Tick schneller, auf ihn fehlten nur winzige drei Zehntelsekunden).

Am Ende gewann der tschechische Lokalmatador und Topfavorit Jan Kopecky (Copilot Jan Hlousek/Skoda Fabia RS Rally2) 14,3 Sekunden vor den Ungarn Miklos Csomos/Viktor Ban (Skoda Fabia Rally2 evo) sowie 48,2 Sekunden vor Simon Wagner/Gerald Winter. Drei Skoda auf dem Podium der tschechischen Kultrallye - für den tschechischen Hersteller ein Maximalerfolg...

In der großen „Spielklasse“ der ERC hat auch Baumschlager Rallye Racing einen Skoda Fabia RS Rally2 eingesetzt - Albert von Thurn und Taxis und Jara Hain mussten jedoch auf SP11 wegen eines Benzinpumpendefekts aufgeben.

Zu den 28 ausgefallenen Teams gehören leider auch Enrico Windisch und Kurt Huber, die ihren Audi A1 R4 bereits am Samstag auf der vierten Prüfung wegen eines Elektrikproblems abstellen mussten.

Zeiringer mit Platz zwei der JuniorERC, Platz drei der ERC4

Fabian Zeiringer konnte bei seiner zweiten Barum-Rallye mächtig aufzeigen und gemeinsam mit seiner Copilotin Angelika Letz das ERC4-Podium als Dritter stürmen, in der JuniorERC wurde es gar der zweite Platz. Zeiringer im motorline-Telefonat: „Das Ergebnis ist viel besser als wir es erwartet haben, unser Ziel war eine Top 5-Platzierung. Der Sieger Timo Schulz fuhr in einer eigenen Liga - ansonsten ist uns jedoch eine fehlerlose, saubere Fahrt gelungen - schon in Rom hat unser Speed gepasst, das konnten wir nun steigern.“

Dass Zeiringer bereits im Vorjahr die Barum-Rallye gefahren ist, hat sich bezahlt gemacht: „Man tut sich einfach leichter, wenn man schon einmal diese Rallye gefahren ist - im Vorjahr war sie sogar noch schwieriger, da es geregnet hatte. Diesmal war es durchgehend trocken aber dennoch selektiv.“ Großes Lob gibt es für das Einsatzteam Waldherr Motor Sport: „Unser Opel Corsa Rally4 lief vom Test weg immer einwandfrei. Und auch meine Copilotin Angelika Letz hat einen super Job erledigt.“

Einen weiteren von Waldherr Motor Sport betreuten Opel Corsa Rally4 pilotierte das rumänische Damen-Duo Cristiana Oprea und Alexia-Denisa Parteni auf Rang elf der ERC4.

In der ERC4 war auch das Waldviertler Wurmbrand Racing Team vertreten - das deutsche Duo Norman Kreuter und Anna-Maria Seidl lenkte einen Peugeot 208 Rally4 auf den achten Platz der ERC4.

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