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Änderungen am Format der Rallye-WM? Welche Änderungen wird es am Ablauf der WRC-Events für 2024 geben?
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Änderungen am Format der Rallye-WM? WRC-Kommission diskutiert Ideen

Mögliche Änderungen für 2024 und 2025 am Ablauf der Rennwochenenden der Rallye-WM werden dieser Tage von der WRC-Kommission diskutiert

Nachdem er sich Kritik am Format der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) anhören musste, hat der WRC-Promoter während der vergangenen drei Monate eine Reihe von Ideen gesammelt, um die Rallye-WM in Zukunft attraktiver zu machen. Erste Änderungen am Ablauf der Rennwochenenden könnten schon 2024 kommen. Am Freitag kommender Woche (22. September) berät die WRC-Kommission über die auf dem Tisch liegenden Vorschläge.

Der WRC-Promoter hat bereits erklärt, dass Änderungen am Zeitplan für die Sonntage ganz oben auf der Liste stehen. Abgesehen von einem neuen Format für den Schlusstag einer WM-Rallye sollen beim Treffen der WRC-Kommission unter anderem auch ein mögliches neues Punktesystem und eine Abkehr von einem zentralen Servicepark diskutiert werden.

Einige der Änderungen könnten bereits für die WRC-Saison 2024 umgesetzt werden, andere möglicherweise erst für die Saison 2025. So oder so hat der FIA-Weltrat (WMSC) das letzte Wort. Die nächste WMSC-Sitzung steht für den 19. Oktober im Kalender.

"Ich denke, wir werden 2024 damit beginnen, Änderungen vorzunehmen. Wir müssen aber die Rallye-Events respektieren, die auf einer 12-Monats-Basis funktionieren", sagte WRC-Eventdirektor Simon Larkin am vergangenen Wochenende am Rande der Akropolis-Rallye in Griechenland gegenüber den Medien, darunter Motorsport.com.

"Die Ideen, die wir wahrscheinlich präsentieren, wurden von einer Reihe von Veranstaltern sehr gut aufgenommen", so Larkin, der verrät: "Wir glauben, dass die Arbeitszeiten für Sportwarte und Freiwillige künftig dynamischer und realistischer gestaltet werden können."

"Sollten wir wirklich um 7:08 Uhr morgens eine WP fahren und den Tag mit einer WP um 18:08 Uhr abends abschließen? Ich denke, es gibt ein paar Rallyes im Jahr, bei denen das möglich ist, aber sollte das die Norm sein, insbesondere in Europa? Ich glaube nicht", so der WRC-Eventdirektor.

Als eine Ausnahme sieht Larkin die Rallye Monte Carlo, die traditionell mit langen Rallye-Tagen aufwartet: "Monte Carlo ist meiner Meinung nach eines der Events, bei denen wir immer an die Grenzen gehen wollen. Lange Tage sind ein wichtiger Teil des Images dieser Veranstaltung."

"Aber gehört Kroatien auch in diese Kategorie? Vielleicht nicht unbedingt. Gehört Lettland, wo wir im nächsten Jahr fahren, dazu? Vielleicht nicht. Wir sprechen hier nicht von einem Markenimage, wie wir es bei der 'Monte' oder der Safari haben."

"Ich glaube, wir können je nach Markt eine andere Art von Rallye-Events erschaffen. Wenn wir uns jede Saison wie ein Buch vorstellen, dann wollen wir, dass es 14 außergewöhnlich unterschiedliche Kapitel hat", sagt Larkin. Damit klingt der WRC-Eventdirektor ganz ähnlich wie IRTA-Präsident Herve Poncharal in Bezug auf die Motorrad-WM.

Motorsport-Total.com

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