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M-Sport-Boss Wilson testet Ford Puma Rally1 Malcolm Wilson hat den Ford Puma Rally1 seines Teams M-Sport selbst getestet
M-Sport

"Beeindruckend": M-Sport-Boss Wilson nach Test im Ford Puma Rally1

Malcolm Wilson hat einen aktuellen Ford Puma Rally1 seines eigenen Teams M-Sport ausprobiert und zeigt sich begeistert - Comeback als Fahrer schließt er aus

M-Sport-Boss Malcolm Wilson hat sich dieser Tage mal wieder selbst ans Steuer eines seiner Rallye-Fahrzeuge gesetzt. Dabei handelte es sich nicht um irgendein Fahrzeug, sondern um den aktuellen Ford Puma Rally1, wie er von M-Sport in der Saison 2023 der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) eingesetzt wird.

"Ich habe jede Generation WRC-Autos gefahren, muss aber ganz ehrlich sagen, dass dieses Auto in jeglicher Hinsicht das kompletteste ist. Das meine ich in Bezug auf die Sicherheit für Fahrer und Beifahrer und auch in Bezug auf alles andere", schwärmt Wilson vom Puma.

Der 67-jährige M-Sport-Boss hatte es in seiner aktiven Karriere als Fahrer (1997 bis 1995) zum Titelgewinn in der Britischen Rallye-Meisterschaft 1994 gebracht. In der Rallye-WM fuhr er zweimal auf das Podium.Seit seinem Rücktritt als Fahrer leitet Wilson das von ihm gegründete Team M-Sport. Dieses ist in der WRC seit vielen Jahren das Einsatzteam der Marke Ford.

Die Testfahrt im Ford Puma Rally1 unternahm Wilson auf einer 2,7 Kilometer langen Teststrecke auf dem M-Sport-Firmengelände in der nordenglischen Grafschaft Cumbria. Das Handling des mit Hybridantrieb ausgerüsteten WRC-Boliden bezeichnet er als "sehr beeindruckend". Ans Limit ging Wilson bei seinem Test aber nicht.

"Ich bin mit Schotterreifen und einer Abstimmung für Schotter auf einer [asphaltierten] Teststrecke gefahren. Daher war es natürlich ein bisschen anders als wenn es ein echter Schottertest gewesen wäre", sagt Wilson, stellt aber heraus: "Das gesamte Paket ist beeindruckend. Ich kann gar nicht nur einen einzelnen Aspekt, wie etwa den Hybrid, herauspicken. Es ist einfach alles."

Die Absicht, irgendwann noch einmal im Wettbewerb anzutreten, hat der 67-jährige Brite aber nicht. "Das wäre ein Spaß. Aber nein, meine Tage als Fahrer liegen in der Vergangenheit. Heute überlasse ich das den Profis", sagt er mit Verweis auf die M-Sport-Piloten Ott Tänak, Pierre-Louis Loubet und Jourdan Serderidis.

Motorsport-Total.com

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