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M-Sport: Rückkehr von Loeb unwahrscheinlich Voller Fokus auf Ott Tänak: Deshalb ist ein drittes Auto unwahrscheinlich
Motorsport Images

M-Sport-Ford: Darum ist eine Rückkehr von Sebastien Loeb unwahrscheinlich

M-Sport setzt in der WRC-Saison 2023 auf zwei Vollzeitautos - Ein drittes Teilzeitauto wie noch im Jahr 2022 hat keine Priorität

Mit seinem Teilzeitprogramm feierte M-Sport beim Auftakt der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) 2022 in Monte Carlo einen fulminanten Sieg: Sebastien Loeb gewann damals mit Isabelle Galmiche die legendäre Monte im Januar. Für 2023 ist ein solches Teilzeitprogramm nicht geplant, und selbst wenn sich Gelegenheiten ergeben sollten, hat das Thema keine Priorität.

Im vergangenen Jahr bestritt Loeb insgesamt vier Rallyes, für die Saison 2023 hat M-Sport sein Engagement auf zwei Vollzeitstarter reduziert. Ott Tänak und Pierre-Louis Loubet gehen in Ford Pumas auf Punktejagd, während Privatfahrer Jourdan Serderidis einzelne Rallyes bestreitet. Eine Rückkehr von Loeb zu M-Sport ist unwahrscheinlich.

Teamchef Richard Millener: "Wenn wir einen anderen Fahrer einsetzen, dann sicher erst später in der Saison, wenn wir vielleicht unseren Konkurrenten Punkte wegnehmen müssen. Aber jetzt fließen die Ressourcen in das Auto von Ott, damit wir ihm die bestmöglichen Bedingungen bieten können."

Der Este kam 2023 zum Team und ist die Speerspitze des WRC-Programms von M-Sport. Tänak gewann die Rallye Schweden und liegt mit 47 Punkten auf Rang vier der Gesamtwertung. Nach seinen Siegen in Monte Carlo und Mexiko führt Teilzeit-Pilot Sebastien Ogier im Toyota die Gesamtwertung vor Thierry Neuville und Champion Kalle Rovanperä an.

In Mexiko hatte Tänak mit der Technik seines Puma zu kämpfen, weshalb sich M-Sport voll und ganz auf die Unterstützung seines Top-Piloten konzentriert. "Ich glaube nicht, dass er sich völlig unwohl fühlt, aber es gibt Szenarien, in denen er nicht voller Selbstvertrauen ist", sagt Millener. "Wir dürfen nur begrenzt Daten von den Events aufzeichnen, das ist ein Problem."

M-Sport befinde sich mitten in der Entwicklung des Autos, Änderungen würden aber nicht "über Nacht" möglich sein, so der Teamchef. Positiv: Die Pace ist da, das hat Hyundai auf der Powerstage in Mexiko gezeigt. Tänak holte auf der letzten Prüfung den zweiten Platz hinter Ogier. Auch sonst war der Puma in Mittelamerika konkurrenzfähig und auf Augenhöhe mit Toyota und Hyundai.

Die nächste Rallye findet vom 20. bis 24. April 2023 in Kroatien statt. Die Asphalt-Rallye ging in den vergangenen beiden Jahren an Toyota - einmal gewann Ogier, zuletzt Rovanperä. M-Sport hat nicht viel Zeit, sein Hybrid-Auto für den nächsten Lauf zu modifizieren, doch die Entwicklungen laufen auf Hochtouren, damit Tänak wieder um den Sieg kämpfen kann.

Motorsport-Total.com

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