RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Trotz F1-Einstieg: Ford bleibt in der WRC M-Sport und Ford arbeiten seit Ende der 1990er-Jahre zusammen
Motorsport Images

Ford bekräftigt: WRC-Engagement bleibt trotz Formel-1-Plänen unangetastet

Der geplante Formel-1-Einstieg von Ford soll andere Motorsport-Programme nicht beeinträchtigen - Ford steht in der Rallye-WM auch in Zukunft hinter M-Sport

Ford hat die Rückkehr in die Formel 1 bekannt gegeben. Ab der Saison 2026 wird der Autobauer eine Kooperation mit Red-Bull-Racing beginnen. Diese neue Zusammenarbeit beeinflusst aber nicht Fords Engagement in anderen Motorsportserien.

Auch die Partnerschaft mit M-Sport wird in der Rallye-Weltmeisterschaft wie gehabt fortgeführt werden. Ford hat M-Sport bei der Entwicklung des Puma nach Rally1-Reglement geholfen. Dieses Auto ist 2023 die zweite WRC-Saison im Einsatz.

Im Zuge der Bekanntgabe mit Red-Bull-Racing hielt Mark Rushbrook, Motorsport-Direktor bei Ford, fest, dass keine anderen Programme beeinträchtigt werden. Das gilt für die WRC, aber auch für die NASCAR, die Supercars und Sportwagen.

"Wir sind weltweit im Motorsport engagiert. Wir haben unsere Strategie in Bezug auf den Mustang in verschiedenen Rennserien weltweit angepasst. Dazu gibt es Offroad-Racing mit dem Bronco und dem Ranger."

"Und wir schließen den Puma als Rally1-Auto sowie die Pyramide darunter mit den Fiestas als Teil unserer Offroad-Strategie ein. Und nun kommt die Formel 1 dazu. Sie gibt uns global wahrscheinlich die meiste Reichweite und am meisten Elektrifizierung."

"Das ist unsere vierte Säule. Wir haben diese vier Säulen in unserem Plan für den Motorsport und haben keine Absicht, irgendeines der gegenwärtigen Programme zu ändern", so Rushbrook. Ford wird im Rallye-Sport also elementar präsent bleiben.

Ford unterstützt die Rallye-WM auch in den Bestrebungen, einen Lauf in den USA zu veranstalten. Beim Saisonauftakt in Monte Carlo verriet WRC-Direktor Simon Larkin, dass die Pläne schon sehr weit fortgeschritten sind und es schon im nächsten Jahr eine US-Rallye geben könnte.

In den kommenden Monaten wird auch eine Evolution des Rally1-Reglements erwartet, das ab 2025 gelten wird. Vor allem der Elektroanteil des Hybrid-Antriebs soll erweitert werden. Damit will man auch neue Hersteller für die WRC ansprechen.

Motorsport-Total.com

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

ARC Rallye Triestingtal: Vorschau ZM Racing

Starker Testeinsatz von ZM-Racing

Auf der Nennliste findet man insgesamt fünf Mannschaften die starten werden. Max und Christoph Zellhofer, Klemens Haingartner, Peter Hopf u. Markus Wurz

ARC Rallye Triestingtal: Bericht Zellhofer

Zellhofer/Seidl werden Fünfte

Mit dem SUZUKI SWIFT ZMX gewinnen Sie auch überlegen die Proto Klasse 8 - Testlauf für die Rebenland Rallye in 14 Tagen hat Erwartungen gänzlich erfüllt

Sepp Pointinger im Interview

„Hätten 10-15 Historische mehr!“

Rallye-„Urgestein“ Sepp Pointinger erzählt von seinem Start bei der Monte Historique, erklärt warum er seit 2011 nicht mehr in Österreich startet und bringt einen Vorschlag zur Bewertung von Sitzen, Gurten und dergleichen ein.

Motorsport 4 Charity 2026

Rallye-Mitfahrten für den guten Zweck

Auch heuer lädt „Motorsport 4 Charity“ wieder zu einem Rallyetag der besonderen Art: Via „Taxi-Fahrten“ werden Spenden für die kleine Valentina gesammelt…

Großartiges Comeback des Rallyesports im Triestingtal - zahlreiche Fans genossen bei Kaiserwetter die erste ARC Rallye Triestingtal. Manfred Stohl feiert sein Österreich-Comeback mit einem überlegenem Sieg vor Daniel Mayer und einem starken Max Zellhofer. Luca Pröglhöf gewinnt in der ART2 das Prestige-Duell gegen Marcel Neulinger.