RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
WRC-Reglement 2024 Das Punktesystem der WRC wurde reformiert (Symbolbild)
Motorsport Images

WRC-Reglement 2024: So sieht das neue Punktesystem aus

Maximal 18 Punkte am Samstag, bis zu zwölf am Sonntag: Die FIA hat Details zum neuen Punkteschema der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) 2024 veröffentlicht

Der Automobil-Weltverband FIA hat das Sportliche Reglement für die Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) 2024 veröffentlicht und damit Klarheit über das neue Punkteschema geschaffen. Anfang Dezember 2023 hatte der Motorsport-Weltrat der FIA beschlossen, dass bei WRC-Läufen künftig sowohl am Samstag als auch am Sonntag WM-Punkte vergeben werden. Und so sieht das neue Schema aus:

Nach dem Ende des Samstags wird erstmals abgerechnet und die Top 10 erhalten Punkte nach dem Schema 18-15-13-10-8-6-4-3-2-1. Diese bekommen Fahrer, Beifahrer und Hersteller aber nur, wenn der jeweilige Teilnehmer auch am Sonntag das Ziel der Rallye erreicht. Fällt ein Teilnehmer am Sonntag aus, rücken alle nachfolgenden Teilnehmer in der Samstagswertung einen Platz nach vorne.

Am Sonntag fangen alle Teilnehmer wieder bei Null an und auf den letzten Wertungsprüfungen wird die Reihenfolge für den Schlusstag ermittelt. Die sieben besten Teilnehmer erhalten dann Punkte nach dem einfachen Schema 7-6-5-4-3-2-1.

Unverändert bleibt das Punkteschema für die Powerstage. Dort erhalten die Top 5 Punkte nach dem Schema 5-4-3-2-1. Bei einer perfekten Rallye mit Siegen am Samstag und Sonntag sowie in der Powerstage kann ein Teilnehmer also maximal 30 Punkte sammeln, genauso viele wie nach dem bisherigen Reglement.

Der Sieger der Rallye wird jedoch weiterhin durch die Gesamtzeit über die gesamte Veranstaltung ermittelt. Da dieser am Sonntag nicht unbedingt die volle Punktzahl erreichen muss, ist es theoretisch möglich, dass ein anderer Fahrer mehr Punkte erhält als der Rallyesieger.

Die Regeländerungen wurde eingeführt, um den Schlusstag einer Rallye aufzuwerten. Dort war es in der Vergangenheit oft nicht sehr spannend, weil die Fahrer ihren Vorsprung nur noch verwalteten und das Material für die Powerstage schonten.

Ob sich dies durch die neue Punkteregelung nachhaltig ändert, muss die Praxis zeigen. Die Gefahr, die Punkte vom Samstag durch einen Ausfall am Sonntag zu verlieren, dürfte die Risikobereitschaft nicht gerade erhöhen.

Das sportliche Reglement erlaubt nun auch Rally1-Autos ohne Hybrid-Antrieb. Sie sind jedoch nicht berechtigt, Punkte für die Herstellerwertung zu sammeln. Außerdem müssen sie über ein Dummy-Hybridaggregat verfügen, das an der gleichen Stelle montiert ist und das gleiche Gewicht hat wie das funktionierende Hybridaggregat.

Außerdem wurde das Reglement bezüglich des Motorwechsels geändert und lautet nun: "Im Falle eines Motorschadens zwischen dem Ende der Vorabnahme und dem Ende der Rallye ist es erlaubt, den beschädigten Motor zu ersetzen, vorausgesetzt, dass die Anzahl der gemäß Artikel 17.1.1 erlaubten Motoren nicht überschritten wird."

Motorsport-Total.com

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

ARC, Herbstrallye: 1. Vorschau

Herbstrallye: „Wir kommen zu den Menschen!“

Mit der Waldviertler Herbstrallye feiert Österreichs Rallyeszene einmal mehr einen grandiosen Saisonabschluss. Das Rallye Headquarter übersiedelt nach Waidhofen an der Thaya. Der charismatische Servicepark auf dem Flughafen Dobersberg bleibt bestehen.

ARC, Grasl Rallye Horn: Bericht Zellhofer

Zellhofer/Seidl haben wieder viel dazu gelernt

Regierende ORM2 Staatsmeister werden im Waldviertel als Vierte gewertet. Der Ford Fiesta Rally2 des ZM-Racing Team erwies sich wieder als Spitzenauto

Voller Erfolg bei der Premiere der neuen Grasl Rallye Horn, der dritten von vier reinen ARC-Rallyes 2026. Den ARC-Sieg feiert wie in Krumbach Rene Kiehtreiber - dahinter landen Bernhard Hengl bei dessen tollem Allrad-Debüt und Gerolf Schuller.

ARC, Grasl Rallye Horn: Rahmenprogramm

Tolles Rahmenprogramm beim Waldviertel-Highlight

Am Freitag und Samstag beherrscht die Premiere der TOYOTA Keusch-Grasl-Rallye powered by SONAX und Schremser den Raum rund um Horn / Neben dem sportlichen Teil der ARC sorgen viele Highlights für Festtagsstimmung

Dritter WRC-Sieg für Oliver Solberg - Sebastien Ogier erbt P2 - Elfyn Evans verliert Podestplatz durch späten Radwechsel - Herstellertitel für Toyota