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WRC vergibt Startnummer 43 nicht mehr Die Startnummer 43 von Ken Block wird nicht vergeben
LAT

Zu Ehren von Ken Block: WRC vergibt Startnummer 43 nicht mehr

Die WRC ehrt den kürzlich bei einem Schneemobil-Unfall verstorbenen Ken Block - Seine Startnummer 43 wird nicht mehr vergeben

Die Motorsport-Welt wurde an Neujahr 2023 von der Nachricht erschüttert, dass Ken Block bei einem Schneemobil-Unfall ums Leben gekommen ist. Der US-Amerikaner war bekannt für seine waghalsigen Ghymkana-Videos, in denen er irre Drifts und spektakuläre Stunts sowie Sprünge im Auto durchführte. In Ehren des Rennfahrers wird die Rallye-WM (WRC) seine Startnummer 43 im Jahr 2023 nicht vergeben.

Block hat nicht nur als Stuntfahrer für Furore gesorgt, sondern auch Rennen in der WRC und in verschiedenen Rallycross-Serien bestritten. 25 Mal ging der US-Amerikaner, der im Alter von 55 Jahren gestorben ist, in der Topkategorie der WRC an den Start. Sein bestes Resultat war ein siebter Platz bei der Rallye Mexiko im Jahr 2013.

Die Startnummer 43 ist dabei Blocks Markenzeichen geworden, da er sie nicht nur in der WRC, sondern auch in der US-Rallye-Meisterschaft, in der Global-Rallycross-Serie und der Rallycross-Weltmeisterschaft (WRX) auf den Autos getragen hat. Erst im Jahr 2022 schrammte Block nur knapp am US-Rallye-Titel vorbei. Er musste sich trotz vier Rallye- und 65 Stage-Siegen gegen Brandon Semenuk geschlagen geben.

Block, der in Utah den tödlichen Unfall hatte, wird von der WRC für seine Verdienste im Motorsport geehrt. Die Startnummer 43 wird in der Saison auf keinem Auto mehr zu sehen sein, um das Andenken an den Ausnahmesportler zu bewahren. Mohammed Ben Sulayem, der Präsident des Automobil-Weltverbandes (FIA), sagt über Block, dass er eine "wahre Legende" sei.

"In Anbetracht des enormen Beitrags, den unser großer Freund Ken Block im Motorsport geleistet hat, und der Tatsache, dass er von Menschen auf der ganzen Welt so sehr geschätzt wurde, ist es völlig angemessen, dass seine Startnummer 43 während der WRC-Saison 2023 nicht mehr verwendet wird", so Ben Sulayem, der hofft, mit seiner "kleinen Geste" etwas Trost für die Familie und Freunde des Verunglückten zu schaffen.

"Ken war eine wahre Legende und die Erinnerungen an diese wahre Legende werden immer ins uns weiterleben", so der FIA-Präsident weiter. WRC-Promoter-Geschäftsführer Jona Seibel fügt hinzu: "Der Einfluss, den Ken auf den Rallyesport hatte, indem er unseren Sport einem völlig neuen Publikum näher brachte, darf nicht unterschätzt werden. Für Ken war das Engagement der Fans das Wichtigste und machte ihn zu einem beliebten Fahrer der WRC."

Motorsport-Total.com

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