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Zentraleuropa-Rallye: Vorschau Rossgatterer
Foto: Daniel Fessl

WM-Debüt für Rallyepilot Martin Roßgatterer

Doppelte Premiere: Erstmals findet im Dreiländereck Deutschland, Tschechien und Österreich vom 26. bis 29. Oktober 2023 ein Lauf zur World Rally Championship statt und zum ersten Mal schnuppert dabei auch Lokalmatador Martin Roßgatterer WM-Luft.

Nachtprüfungen, Sprungschanzen und eine umfunktionierte Trabrennbahn – all das erwartet den Freistädter Rallyepiloten Martin Roßgatterer diese Woche bei seinem Einstand in der Königsklasse des Rallyesports: „Das ist das erste internationale Großevent für mich und das absolute Highlight meiner bisherigen Karriere“, freut sich der Rookie auf das Kräftemessen mit der Weltspitze. Martin Roßgatterer startet standesgemäß mit der „Rossi-Nummer 46“ in einem Škoda Fabia Rally2 evo, eingesetzt vom Team „BRR Baumschlager Rallye & Racing“.

Bislang ging Roßgatterer in der österreichischen Staatsmeisterschaft und bei Veranstaltungen der Austrian Rallye Challenge an den Start. 2022 sicherte er sich in seiner ersten Rally2-Saison gleich die Trophywertung in der ARC. „Aber die WM ist noch einmal eine ganz andere Liga. Ich will auch aus der Komfortzone raus und mein Limit neu setzen. Mein Ziel ist es, mich von Tag zu Tag zu steigern“, sagt Roßgatterer über die Erwartungen beim Debüt.

Eine WM-Rallye erstreckt sich über eine ganze Woche, denn die Besichtigungen beginnen schon am Montag. „Alles ist genau durchgetaktet, da geht eine ganze Urlaubswoche drauf“, erklärt Martin Roßgatterer, der im Fliesenverkauf tätig ist. „Die Central European Rally ist noch dazu sehr weitläufig und die Verbindungsetappen sehr lang. Am Donnerstag wird zum Start der Rallye sogar auf einer Trabrennbahn in Prag gefahren, das Rallyezentrum liegt dann in Passau.“ Gut, dass er dabei mit Jürgen Heigl auf einen erfahrenen Copiloten vertrauen kann, der sich auch um die Organisation kümmert: „Er bringt Ruhe ins Cockpit und kennt alle Abläufe aus dem Effeff.“

Sechs der insgesamt 16 Wertungsprüfungen werden auf der oberösterreichische Seite des Dreiländerecks gefahren. Teilweise auf Mühlviertler Straßen, die Roßgatterer bestens kennt. „Wir sind irrsinnig stolz, als Österreicher bei dieser Heimrallye am Start zu stehen.“ Am Rallye-Samstag hat „Rossi“ noch dazu die Chance, seinen 36. Geburtstag im Rallyeauto zu feiern. Zahlreiche Fans werden den Lokalmatador dabei anfeuern

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