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Rally Weiz 2023: Vorschau Waldherr
Daniel Fessl

Der Genuss steht im Vordergrund

Luca Waldherr und seine Co-Pilotin Claudia Maier kommen als frischgebackene 2WD-Staatsmeister nach Weiz und starten bei der „Highlight-Rallye“ ohne Druck.

Mit der Meisterkrone unterm Helm kommt Luca Waldherr zur Rallye Weiz am nächsten Wochenende. Der 29-jährige Niederösterreicher konnte mit seinem dritten Saisonsieg im Juni im Waldviertel bereits seinen zweiten Staatsmeistertitel nach 2018 in der 2WD-Klasse fixieren. Dass er in Weiz trotzdem noch am Start steht, spricht für den sportlichen Charakter des Toppiloten, hat aber auch noch einen anderen Hintergrund. Luca Waldherr: „Weiz ist einfach das unumstrittene Highlight im ORM-Kalender, da ist es Pflicht dabei zu sein. Da ist alles top, von der Fahrerpräsentation über die Prüfungen bis zu den Fans. Die Steirer leben den Motorsport, und das spürt man als Pilot bis ins Herz.“

Nach dieser Liebeserklärung an das Weizer Asphalt-Spektakel hat Luca Waldherr mit seiner ebenfalls staatsmeisterlichen Copilotin Claudia Maier natürlich auch eine sportliche Erwartungshaltung mit im Cockpit seines Opel Corsa Rally4. „Wir haben keinerlei Druck, können frei drauflosfahren. Also steht der Genuss an der Rallye im Vordergrund. Das heißt nicht, dass wir nicht auch in Weiz gewinnen wollen, aber wegwerfen will ich das Auto auch nicht unbedingt“, sagt Waldherr ehrlich.

Aus seinem Waldherr Motorsport Team stammen auch die Autos zweier Konkurrenten des Neo-Champions. Darin sitzen zum einen der Steirer Fabian Zeiringer („Ihn schätze ich gerade bei seiner Heimrallye besonders stark ein“), zum anderen der junge Deutsche Timo Schulz („Er ist ein schneller Bursche, der auch in der ERC im Einsatz ist“). Dieser Umstand verleiht Luca Waldherrs Teilnahme genauso viel Brisanz wie auch der Start des 2WD-Staatsmeisters 2021 Roland Stengg.

Luca Waldherr: „Sich als Teamchef mit seinen eigenen Schützlingen zu messen, ist sicher ebenso interessant wie der Fight als aktueller Meister gegen einen Ex-Meister. Schenken werde ich jedenfalls keinem was!“

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