RALLYE

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Rebenland Rallye: Bericht Andasteer
Laura R. Szasz

Unhappy leadership

Lange Zeit sah es danach aus, als könnte Andreas Schart seinen ersten Sieg in der Kategorie 8 einfahren. Doch schließlich ereilte das Pech, das einige seiner Gegner getroffen hatte, auch ihn: Ein kapitaler Turbolader-Schaden auf der 14. Prüfung machte alle seine Bemühungen sowie die seines Copiloten Ingo Otti zunichte. Ein Auftritt mit Stil hatte abrupt sein Ende gefunden.

Bereits kurz nach Beginn der Rebenland-Rallye, nach der ersten gewerteten Prüfung, war klar, dass das Team von [ANDA]STEER-RACING ein weiteres Mal auf Podestkurs fahren würde. An einen eventuell möglichen Sieg in der Kategorie 8 hatten zu diesem Zeitpunkt aber weder Andreas Schart noch sein Copilot Ingo Otti gedacht. Zu sehr entfernt schienen das Führungsduo Jan Cerny/Petr Cernohorsky, die mit ihrem Opel Corsa Proto zu dieser Zeit in Führung lagen, sowie ihre nächsten Verfolger Christoph Zellhofer/Andre Kachel (Suzuki Swift). Auch die drei Prüfungen danach bestätigten diesen Trend.

Der erste Teil der Wende nahm der Rennverlauf, als das konkurrierende Opel-Team ab der fünften Prüfung Schwierigkeiten bekam, daraufhin weit zurückfiel und nach der siebenten Prüfung aufgeben musste. Auf der sechsten Wertungsprüfung stellten sich auch beim kurzzeitig führenden Suzuki-Team technische Probleme ein, woraufhin Andreas Schart und Ingo Otti die Führung in der Proto-Kategorie übernehmen konnten. Für beide eine völlig neue Erfahrung. Auch die kleineren Einstellungsarbeiten am Fahrwerk bei den zwischenzeitlichen Service-Aufenthalten während der Anfangsphase schienen sich bezahlt zu machen.

Der erste Tag lief insoweit sehr nach Plan, auch die Samstages-Etappe zeigte eine erfreuliche Tendenz. Das Team von [ANDA]STEER-RACING konnte seine Klassenführung trotz einiger Gegenwehr sehr beständig gegen das tschechische Ford-Team Jiri Pertlicek/Jiri Svec verteidigen, das seinerseits zur Tagesmitte zur Aufgabe gezwungen war.

Spätestens jetzt schien alles fast sicher. Aber eben nur fast. Auf der 14. von 16 Prüfungen, also schon relativ kurz vor Ende, kam es zu einem seltenen technischen K.o., als dem Turbolader schlicht das Turbinenrad abhandenkam. Und ohne dem ist so gut wie kein Vortrieb mehr vorhanden.

Andreas und Ingo war es noch gelungen, sich über die 14. Prüfung zu retten, als immer noch Führende in ihrer Kategorie, aber unter den gegebenen Umständen musste die Rallye als Null-Resultat abgehakt werden.

Trotz allem eine absolute Positiv-Erfahrung, die hier gemacht werden konnte, auch hier muss das gewohnt hervorragende Service durch Race Rent Austria lobend hervorgehoben werden. Und schließlich ist eine Rallye auch immer in atmosphärischer Hinsicht ein großartiges Erlebnis, auch für die teilnehmenden Sportler. Auch haben die Auftritte vor der charakteristischen Weinstraßen-Kulisse bei Leutschach einen speziellen Reiz.

In wenigen Wochen ist bereits die nächste sportliche Leistungsprobe angesagt, wobei sich Andreas gewohnt optimistisch zeigt: „Die Lavanttal-Rallye ist fix, und wir werden noch stärker zurückkehren!“

Erfolge sind immer schön. Vor allem vor Heim-Publikum.

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