RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Rallyshow Santadomenica: Bericht
Foto: Harald Illmer

Kevin Raith nach Wagner-Absage schnellster Österreicher

Nachdem Simon Wagner krankheitsbedingt absagen musste, landeten Kevin Raith und Claudia Maier bei der Rallyshow Santadomenica als beste Österreicher auf Platz fünf - Foto zeigt Raith bei der Rallye Weiz.

Noir Trawniczek

„Zum ersten Mal muss ich einen Rallye-Einsatz krankheitsbedingt absagen - es tut mir sehr leid für RB Motorsport und die Veranstalter der Rallyshow Santadomenica“, lautete die Hiobsbotschaft von Simon Wagner. Der dreifache Staatsmeister wollte die erfolgreiche Saison gehörig ausklingen lassen - der Sprint nahe Zagreb wäre dafür optimal gewesen. Eine selektive Schotter-Prüfung, satte 20 Rally2 bzw. R5-Fahrzeuge und ein familiär-freundschaftliches Feeling hätten wohl den optimalen Rahmen gebildet...

So blieben Kevin Raith und Claudia Maier (Foto zeigt Raith/Ettel bei der Rallye Weiz) die einzigen Österreicher im Rally2-Feld der mit über 100 Teams stark besetzten Rallyshow. Raith fuhr zum ersten Mal bei dieser Veranstaltung und konnte im ZM Racing Ford Fiesta Rally2 den guten fünften Platz belegen: „Es war richtig lustig, auf dieser Prüfung zu fahren, es hat mega Spaß gemacht. Mit Platz fünf bin ich sehr zufrieden,denn es waren einige starke ungarische Schotterpiloten am Start und meine letzte Schotterrallye liegt schon eine Zeit zurück.“ Die Jännerrallye wird Kevin Raith auslassen - so wird er wohl bei der Rebenland-Rallye wieder ins Cockpit steigen...

Als zweitbeste Österreicher konnten Markus Stockinger und Johann Rainer Moser in ihrem Mazda 2 Proto Platz 21 belegen, als viertbestes Nicht-R5-Team. Nur wenige Sekunden dahinter landete Stockingers Race Rent Austria-Teamchef Wolfgang Schmollngruber, der im Vorfeld mit einer Steilvorlage anstelle von „Ball flach halten“ aufhorchen ließ: Bei Regen und Schlamm wollte er mit Schwedenspikes und einem 550 PS starken Mitsubishi Colt Proto die Top 10 erreichen: „Trotz der 20 R5-Autos!“ Doch wie schon im Vorjahr gab es Trockenwetter, zudem kämpfte man mehrmals mit einer verbogenen Hinterachse...

Ebenfalls im Ziel: Michael Denk und Markus Ossberger (sprang als Copilot ein) auf Platz 28, Jürgen Stock und Christoph Wögerer auf Platz 36, Mario und Alex Wechselberger auf Platz 44, Alfred Kramer junior und Jürgen Rausch in einem Suzuki Bolero auf Platz 61, Jürgen Rausch (als Pilot) und Yvonne „Poisy“ Kiegerli auf Platz 65 sowie Stefan Kramer und Franz Fister (allesamt ebenfalls Suzuki Bolero) auf Platz 66, das Volvo-Duo Adrian Hell und Elias Derntl auf Platz 90.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Unwetterfolgen treffen WRC

Route der Rallye auf Gran Canaria umgebaut

Nach heftigen Unwettern wird die Strecke der Kanaren-Rallye angepasst: Überschwemmungen und Erdrutsche machen Änderungen am Ablauf notwendig

Die interessante. spannende Rebenland Rallye hat einige Fragen zum sportlichen Geschehen aufgeworfen - wir haben bei unserem Kolumnisten Achim Mörtl nachgefragt…

WRC Safari-Rallye: Nach Tag 3 (SP16)

Katsuta erbt Spitze nach dreimal Toyota-Drama!

Oliver Solberg, Sebastien Ogier und Elfyn Evans stranden alle auf Samstagsetappe der "Safari" - Takamoto Katsuta vor erstem WRC-Sieg - Kritik am Veranstalter

TEC7 ORM, Rebenland Rallye: Bericht HRM

Europameister mit klarem Sieg

Spannender Freitag mit je zwei Bestzeiten für Gaubinger, Wagner und Königseder. Am Samstag jedoch konnte Wagner klar dominieren. Königseder gibt Titelverteidigung vorzeitig auf. Der Italiener Laurencich gewinnt ORC

ARC, Lavanttal Rallye: Vorschau Nothdurfter

One more try – one more chance

Nach zwei Jahren steht für Alfons Nothdurfter wieder einmal ein Start in Wolfsberg und Umgebung auf dem Programm, es wird sein erstes Antreten im Lavanttal mit Christian Roschker und dem noch nicht lange im Besitz befindlichen Ford Fiesta Proto sein.

TEC7 ORM, Rebenland Rallye: Bericht ORM2

Zehntelsekunden-Krimi im Rebenland!

Ein unglaublich packendes Duell zwischen Günther Knobloch (Renault Clio Rally3) und Christoph Zellhofer (Suzuki Swift ZMX), das sich erst auf der allerletzten Sonderprüfung entschied, prägte die ORM2 bei der Rebenland-Rallye. Am Ende hatte Günther Knobloch um einen Wimpernschlag die Nase vorne.