RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
ERC, Gran Canaria: Bericht
Foto: Wagner Motorsport

Simon Wagner in den Top 10

Wagner/Winter schafften den Sprung in die Top 10, Neubauer auf P 20, Von Thurn und Taxis auf P23. Waldherr Motorsport in der ERC4 zweifach auf dem Podium.

Noir Trawniczek

„Wir haben uns ein Bisschen mehr erhofft, aber die Zeitabstände waren hier extrem knapp - die gestrigen Bremsprobleme haben uns etwas Zeit gekostet und heute gab es doch recht viel Wald, wodurch die Strecken am Vormittag für uns noch relativ ‚grün‘ waren. Am Nachmittag waren wir dann näher dran, sodass wir uns zum Beispiel noch Efren Llarena schnappen konnten - und das ist ja auch nicht irgendwer.“ - Simon Wagner fasst gegenüber motorline.cc gewohnt professionell die Gran Canaria Rallye zusammen, die der Eurosol Skoda Pilot und sein Co Gerald Winter noch auf Platz zehn beenden konnten, nachdem sie nach der ersten Etappe noch auf Platz 14 lagen.

Der Rückstand auf den Sieger Yoann Bonato im Citroen C3 Rally2 betrug am Ende 1:17,7 Minuten. Bonato spürte über die gesamte Rallye den heißen Atem seines französischen Landsmanns Mathieu Franceschi (Skoda Fabia RS Rally2), dem letztendlich nur 2,8 Sekunden auf den ersehnten Sieg fehlten. Mit einer grandiosen Leistung konnte sich am Ende noch der spanische Lokalmatador Alejandro Cachon im Toyota GR Yaris Rally2 auf den dritten Platz katapultieren.

Hermann Neubauer und Bernhard Ettel belegten in ihrem Kresta Racing Skoda Fabia RS Rally2 mit rund drei Minuten Rückstand Platz 20.

“Albert arbeitet hart an sich“

Lediglich 22 Sekunden dahinter landeten Albert von Thurn und Taxis und sein neuer Copilot Frank Christian auf Platz 23. Der 40-jährige BRR Skoda Pilot konnte in dem stark besetzten Feld gute SP-Zeiten markieren und erntet damit auch das Lob seines Teamchefs Raimund Baumschlager, der gegenüber motorline.cc erklärt: „Albert wurde bislang unterschätzt - manche Leute dachten, er würde nur zum Spaß fahren, doch er arbeitet hart an sich und wird auch immer schneller. Natürlich: Jetzt misst er sich mit den Besten - und da wird die Luft entsprechend dünner.“

Verbotenes Wasser

Waldherr Motor Sport konnte in der Junior ERC/ERC4 als ADAC Opel Junior Team mit Calle Carlberg und Timo Schulz hinter Sieger Mille Johansson die Plätze zwei und drei erringen. Das ebenfalls von Waldherr Motor Sport betreute rumänische Damenduo Cristiana Oprea/Alexia Parteni wurde bereits am Ende der ersten Etappe disqualifiziert. Als Begründung wird in der Stewards Decision Nr5 erläutert, dass Oprea und Parteni in der Media Zone Wasser in ihren Kühler füllten, welches sie zuvor in einem Shop erworben hatten. Dass die beiden Bulgarinnen sich entschuldigten und erklärten, dass sie nicht wussten, dass dies verboten sei, konnte die Stewards nicht erweichen, das Duo durfte die zweite Etappe nicht mehr fortsetzen.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

„Vollgassreini-Projekt“

Mit 50 Copilot werden - wie geht das?

Ein 50-jähriger Rallyefan erfüllt sich den Traum, Copilot zu werden - via Social Media lässt er seine wachsende Fangemeinde am „Vollgassreini Projekt“ teilhaben…

ERC, Gran Canaria: Etappe 1

Wagner hofft auf Sprung nach vorne

Simon Wagner nach der ersten Etappe der Gran Canaria Rallye auf Platz 14 - Hermann Neubauer auf Platz 23. Waldherr Motorsport mit Chancen in der ERC4.

Auf den knüppelharten Schotter-Stages der Ungarn-Rallye schaffen Wagner/Winter das angepeilte Top 10-Ergebnis. Kramer/Kvick nach Überschlag out.

EXKLUSIV: Manfred Stohl im Interview

Manfred Stohl: Warum ich mit Luca Waldherr kooperiere

Ein mit allen Motorsportwassern „gewaschener“ Vollprofi, Gründer von Stohl Group und STARD, unterstützt den Neo-Teambesitzer Luca Waldherr, leitet Aufträge an sein Team weiter - sehr ungewöhnlich, für Österreich! Wie kommt es dazu? Wir haben nachgefragt…

Lavanttal-Rallye: Die besten Bilder

Die besten Bilder aus Wolfsberg

motorline.cc-Fotograf Daniel Fessl präsentiert die besten Bilder von der Lavanttal-Rallye.

Die Kolumnen von Achim Mörtl polarisieren, für die einen ist er Nestbeschmutzer, den anderen zu milde. Der Kärntner erklärt die Motivation hinter seinen Kolumnen und warum er immer die höchsten Ansprüche an sich selbst stellt.