RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Hyundai überlässt nichts dem Zufall Thierry Neuville will den Titel holen und bereitet sich in Spanien vor
Motorsport Images

Hyundai überlässt nichts dem Zufall: Neuville startet bei nationaler Rallye

Thierry Neuville hat bereits eine Hand am WRC-Pokal 2024 - Hyundai und der Belgier bereiten sich bei einer nationalen Rallye auf den Showdown in Japan vor

"Wir müssen die Balance zwischen einer schnellen, aber auch sicheren Herangehensweise finden", sagt Thierry Neuville über den Showdown der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) in Japan. Für den Belgier geht es um den Fahrertitel, für Hyundai um den Herstellertitel gegen Toyota. Um nichts dem Zufall zu überlassen, nehmen Neuville, Andreas Mikkelsen und Hyundai an einer nationalen Rallye in Spanien teil, um sich auf das entscheidende Event vorzubereiten.

Dass Hyundai den Fahrertitel holen wird, steht fest. Ob die Krone an Neuville oder Ott Tänak geht, ist noch offen. Die beiden trennen in der Gesamtwertung nur 25 Punkte. In der Herstellerwertung liegt Hyundai nur 15 Punkte vor Toyota, weshalb die Koreaner alle möglichen Punkte mitnehmen müssen, um die Japaner zu schlagen. Es wäre der erste Titel für Hyundai seit 2020.

Neuville, Mikkelsen, der das dritte Auto pilotieren wird, und Hyundai nehmen vor dem Saisonfinale an der Rallye La Nucia-Mediterraneo teil. Die Asphalt-Rallye führt über elf Wertungsprüfungen und findet nördlich von Alicante statt. Dafür bringt das Team aus Alzenau zwei i20 N Rally1 nach Spanien, um die 128 Kilometer zu bewältigen. Vor der Zentral-Europa-Rallye haben Neuville und Mikkelsen bereits nationale Rallyes bestritten.

Vorbereitung ist das A und O, auch wenn Neuville alle Trümpfe in der Hand hält. "Es ist ein komfortabler Vorsprung", sagt der Belgier. "Im schlimmsten Fall müssen wir sechs Punkte holen. In allen anderen Szenarien sieht es gut für uns aus." An Japan hat Neuville gemischte Erinnerungen: 2020 gewann er die Rallye, 2023 schied er nach einem Unfall aus.

"Wir müssen die richtige Balance finden, denn es geht auch um den Herstellertitel, aber wir haben ein drittes Auto dabei und Andreas wird alles geben", ist sich Neuville sicher. Das sieht auch Hyundai-Teamchef Cyril Abiteboul so. Der ehemalige Formel-1-Teamchef sagt: "Wir unterstützen sowohl Thierry als auch Ott im Finale. Gleichzeitig wollen wir aber auch ein gutes Ergebnis für das Team erzielen. Der Kampf um den Konstrukteurstitel ist eng und wir müssen in Japan unser Bestes geben, um Toyota zu schlagen."

Motorsport-Total.com

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

TEC7 ORM: Wer wird wie Meister?

Das spannendste Finale der TEC7 ORM

Am kommenden Wochenende wird bei der OBM Land der 1000 Hügel Rallye in Krumbach am Wechsel der ORM-Staatsmeister gekürt / Drei Piloten haben die Chance – nur einer kann es werden / Auch in der ORM 2 gibt es ein Titelduell

WRC Rallye Paraguay: Nach SP17

Sturm sorgt für Schäden im Servicepark

Sami Pajari führt weiterhin die Rallye Paraguay an - Starker Samstag von Adrien Fourmaux - Schrecksekunde durch Unwetter im Servicepark

ORM/ARC, OBM Rallye: Fotos Freitag

Die besten Bilder vom Freitag

motorline.cc-Fotograf Daniel Fessl präsentiert seine besten Bilder vom ersten Tag der OBM Land der 1.000 Hügel Rallye.

WRC Rallye Paraguay 2026: Bericht

Pajari schreibt mit Hattrick Geschichte

Sami Pajari holt nach seinem Premierensieg den dritten Triumph in Folge und sorgt damit für einen neuen WRC-Rekord - Hyundai bringt zwei Fahrzeuge aufs Podest

TEC7 ORM3, OBM Rallye: Bericht

Lukas Dirnberger gewinnt zum Abschluss

Während der bereits in Weiz fixierte TEC7 ORM3-Champion Marcel Neulinger nach seinem Unfall beim EM-Lauf in Polen einen langen Reha-Weg zu beschreiten hat, unterstrich Vizemeister Lukas Dirnberger seine Position mit einem klaren Sieg.

Rene Kiehtreiber feierte bei der OBM Land der 1.000 Hügel Rallye einen deutlichen Sieg in der ARC-Clubmeisterschaft. Dort hat Gerolf Schuller die Tabellenführung zurückerobern können - vor den beiden noch ausstehenden Rallyes liegen Schuller und Johann Georg Lindner quasi Kopf an Kopf…