RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Rallye Zentraleuropa: Nach Tag 3 (SP14) Sebastien Ogier geht mit knappem Vorsprung in den Schlusstag
Motorsport Images

WRC Rallye Zentraleuropa 2024: Sebastien Ogier hauchdünn vor Tänak

Sebastien Ogier geht als Führender in den Schlusstag der Rallye Zentraleuropa, muss sich im Kampf um den Gesamtsieg aber gegen Ott Tänak behaupten

Toyota-Pilot Sebastien Ogier führt nach dem Samstag bei der Rallye Zentraleuropa, dem vorletzten Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) 2024. Nach 14 von 18 Wertungsprüfungen liegt der achtmalige Weltmeister allerdings nur 5,2 Sekunden vor Ott Tänak (Hyundai), womit ein spannender Kampf um den Gesamtsieg am Schlusstag garantiert ist. Dritter ist Elfyn Evans (Toyota, + 14,0 Sekunden).

Rang vier belegt Thierry Neuville (Hyundai). Der WM-Spitzenreiter hatte die Rallye bis zur elften Wertungsprüfung angeführt, verlor dann aber durch zwei Fahrfehler gut eine halbe Minute und damit einen Platz unter den Top 3.

Auf den Plätzen fünf und sechs folgen die beiden Toyota-Piloten Takamoto Katsuta und Sami Pajari, Siebter ist Gergoire Munster (Ford). Gesamtachter ist der WRC2-Führende Nikolai Gryasin (Citroen). Mit Oliver Solberg (Skoda) und Filip Mares (Toyota) komplettieren zwei weitere WRC2-Piloten das Feld.

Bester Deutscher ist Marian Griebel (Skoda) auf Gesamtrang 15, dicht gefolgt von Armin Kremer (Skoda) auf 16, der damit erneut die Masters-Wertung der WRC2 anführt.

Nachdem Ogier am Vormittag nach Fehlern von Neuville die Führung übernommen hatte, musste er diese am Nachmittag bei anhaltend schwierigen Bedingungen mit teils feuchten Straßen und Nebel verteidigen.

Auf der zwölften Wertungsprüfung verkürzte Tänak seinen Rückstand mit der Bestzeit auf 1,1 Sekunden. Auf der nächsten Prüfung konterte Ogier, nahm dem Esten drei Sekunden ab und baute seinen Vorsprung am Ende des Tages auf 5,2 Sekunden aus.

Mit Rang zwei nach dem Samstag konnte Tänak dennoch zufrieden sein. Denn in der vorläufigen WM-Wertung verkürzte er seinen Rückstand auf Neuville auf 24 Punkte. Die Punkte für die Samstagswertung werden allerdings nur vergeben, wenn die Fahrer auch am Sonntag das Ziel erreichen.

Am Schlusstag der Rallye Zentraleuropa 2024 stehen noch einmal vier Wertungsprüfungen über insgesamt 54,08 Kilometer auf dem Programm.

Motorsport-Total.com

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

ET König Judenburg Rallye: Bericht AARC

Steinbock/Bachmayer übernehmen AART-Führung

Steinbock/Bachmayer übernehmen die Führung in der AART Zwischenwertung und Max & Ben Maier sind nach der „ET-König Rallye powered by Peter Hopf“ die neuen Leader in der AARC!

TEC7 ORM Rallye Backstage - Podcast #4

Gespräch mit Manfred Stohl: Von heiter bis düster

Eine Stunde mit Manfred Stohl - Österreichs WM-Vierter 2006 und nunmehrige Betreiber der Stohl Group ist eines ganz sicher: Geradlinig - und oft auch recht heiter. Seine Prognosen für die Zukunft der Rallye-Weltmeisterschaft sind hingegen düster, seine Aussagen zu Österreichs aktuellen Rallye-Hoffnungen markig.

ET König Rallye: Bericht TEC7 HRM & ORC

Wagner siegt - Karlhofer mit Sensations-Comeback

Karl Wagner und Gerda Zauner gewinnen eine turbulent-großartige ET König Judenburg-Rallye - für Aufsehen sorgte Lancia-Spezialist Martin Karlhofer, der erstmals seit 2004 wieder bei einer Rallye an den Start ging und prompt mit einigen Bestzeiten aufhorchen ließ. Bei den Österreichischen Rallye Classics gewannen Alex Strobl und Cathy Schmidt.

ARC, ET König Rallye: Bericht Neulinger

Marcel Neulinger triumphiert auch in Judenburg!

Marcel Neulinger setzte seine beeindruckende Siegesserie bei der ET KÖNIG Judenburg Rallye 2026 fort und holte den vierten Saisonsieg in der Steiermark!

ET König Rallye: Bericht TEC7 ORM2

Hochspannung im Titelkampf

Jubeln durfte dieses Mal Christoph Zellhofer, der gemeinsam mit seiner deutschen Co-Pilotin Anna Maria Seidl im Suzuki Swift ZMX erstmals in dieser Saison die Nase vorne hatte. Günther Knobloch/Erik Fürst (Renault Clio Rally3) behielten mit Platz zwei die Meisterschaftsführung, während Roland Stengg/Rebeka Kobal (Renault Clio Rally3) nach starkem ersten Tag im Regen des zweiten Tages den Anschluss an die Spitze verloren, aber dennoch starke Dritte wurden.