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WRC Rallye Lettland 2024 WRC Lettland: Kalle Rovanperä feiert einen dominanten Sieg
Motorsport Images

WRC Rallye Lettland 2024: Rovenperä dominiert, Drama um Lokalheld Sesks

Kalle Rovanperä (Toyota) gewinnt die WRC-Rallye 2024 in Lettland: Der zweimalige Weltmeister siegt vor Markenkollege Sebastien Ogier und Hyundai-Pilot Ott Tänak

Toyota-Pilot Kalle Rovanperä war beim Event der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) in Lettland nicht zu schlagen: Der zweifache Weltmeister, der in diesem Jahr nur bei ausgewählten Veranstaltungen im Cockpit des GR Yaris Rally1 Hybrid sitzt, gewinnt mit Beifahrer Jonne Halttunen seine 14. Rallye - mit einem Vorsprung von 39,2 Sekunden vor Toyota-Markenkollege Sebastien Ogier.

Der Franzose zeigte am letzten Tag noch einmal eine gute Leistung und sicherte sich zum Auftakt in den Sonntag einen Etappensieg, der Rovanperäs Gesamterfolg am Ende aber nicht mehr gefährden konnte: Der Finne landete am Sonntag auf dem dritten Platz und behauptete damit seine Führung, die er sich bereits am Donnerstagabend eroberte.

Auf dem dritten Platz landet Ott Tänak im Hyundai i20 N Rally1 Hybrid. Der Este lag am Samstagabend noch auf der vierten Position, mit einem Rückstand von 20,8 Sekunden auf Lokalmatador Martins Sesks, der in seinem Ford Puma Rally1 Hybrid eine starke Leistung zeigte und am Freitag hinter der Spitzenreiter Rovenperä sogar auf der zweiten Position gelegen hatte.

Podium-Drama um Lokalheld Martins Sesks

Auf der dritten Etappe feierte Sesks seinen ersten Etappensieg in der Weltmeisterschaft - ausgerechnet vor den heimischen Fans! Doch dem Letten war das Glück am Sonntag nicht hold. Am Schlusstag der Lettland-Rallye hatte der Ford-Pilot ein mechanisches Problem, das ihn um den verdienten Podiumsplatz brachte. Mit einem Rückstand von 1:45 Minuten erreichte er den siebten Gesamtrang.

Hyundai-Pilot Tänak erbte den letzten Podestplatz. Der WM-Dritte erlebte eine ereignisreiche Rallye, erreichte das Ziel aber vor seinen Titelrivalen Elfyn Evans und Tabellenführer Thierry Neuville. Tänak wurde sogar als Favorit gehandelt, doch am Freitag kämpfte der Este am Steuer seines Hyundai i20 N um Selbstvertrauen und wurde nur Sechster in der Gesamtwertung.

Tänak startete am Samstag eine Offensive und belegte den vierten Platz, den er trotz einer Unterbrechung durch einen platzenden Werbebogen auf der 14. Etappe behielt. Auf der 16. Etappe brach seine Antriebswelle und er kollidierte mit einem Heuballen.

Tänak macht Boden auf Neuville gut

Der Este schloss jedoch im Meisterschaftsrennen zu Neuville auf, indem er seinen zehn Punkten vom Samstag die maximal möglichen zwölf Punkte für die Führung in der Sonntagswertung und den Sieg in der Power Stage hinzufügte.

M-Sport-Pilot Adrien Fourmaux brachte seinen Ford Puma nach einer soliden und konstanten Leistung über die vier Wettbewerbstage als Vierter [+1:31 Minuten] ins Ziel. Titelanwärter Evans (Toyota) belegte den fünften Gesamtrang [sechs Punkte] und sammelte vier weitere Punkte, nachdem er in der Super-Sunday-Wertung Vierter wurde und einen Punkt aus der Power Stage mitgenommen hatte, wo er hinter seinen Rivalen Neuville und Tanak ins Ziel kam.

Evans' Teamkollege Takamoto Katsuta kam als Sechster ins Ziel [+2:07 Minuten], lag aber bereits auf dem vierten Platz, bevor er eine Schikane auf der zwölften Etappe verfehlte, wodurch der Japaner am Samstagmorgen ohne Servolenkung auskommen musste.

Neuville behauptet die WM-Gesamtführung

Neuvilles Hoffnungen auf einen Podestplatz wurden zunichtegemacht, weil er bereits am Freitag 1:23.3 Minuten auf die Konkurrenz verlor. Der Meisterschaftsführende konnte den Samstag als Achter beenden und sich so drei Punkte sichern.

Am Ende rettete Neuville noch drei Super-Sunday-Punkte sowie drei Zähler auf der Power Stage und hat nun einen knappen Vorsprung von acht Punkten in der Meisterschaft vor Tänak, der in der Gesamtwertung auf den zweiten Platz vorgerückt ist.

Die Top 10 wurden von Esapekka Lappi (Hyundai) und Gregoire Munster (M-Sport-Ford) komplettiert. Lappi kämpfte am Freitag mit der Geschwindigkeit und kam am Sonntag mit einem Motorproblem ins Ziel. Oliver Solberg beendete das Rennen auf dem elfen Platz und holte damit seinen zweiten WRC2-Sieg in dieser Saison.

Motorsport-Total.com

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