ARC, Herbstrallye: Vorschau Wanko | 18.10.2026
Bekanntes und Neues
Nach einer etwas längeren, privat bedingten Pause will es Mario Wanko wieder wissen, und diesmal auch mit einem für ihn neuen Fahrzeug: Ein VW Golf IV mit einer interessanten sportlichen Vergangenheit. Beibehalten wird hingegen die Zusammenarbeit mit Copilotin Eva Kollmann. Daß wie zu Lada-Zeiten spaßmäßig viel laufen wird, dafür spricht auch die kurzzeitig gesetzte Wahl der Veranstaltung: Die Herbstrallye, bekanntermaßen das beliebte Heim-Event des Duos. Und auch diesmal wieder ein vielversprechender Saisonhöhepunkt.
Fünf Jahre lang hat Mario Wanko mit dem Lada 2107 von RTG/Martin Gruber das Rallye-Geschehen bereichert, anfangs mit Einzel-Aktionen in Ungarn und danach dem Waldviertel, danach durchaus auch mit einem großzügigen Saisonplan in der Austrian Rallye Challenge. Zuletzt mußte der heute 31jährige Waldviertler sein Rallye-Programm deutlich zurückfahren, da er wie Viele seiner Generation mit der Errichtung eines Eigenheimes intensiv beansprucht war. Nach einem Jahr der Abstinenz aber will er sich wieder eine Rallye-Fahrt gönnen, genau dort, wo er zuletzt aufgehört hat: Der Herbstrallye Dobersberg. Nicht nur attraktiv deswegen, weil sie vor seiner Haustüre liegt. Auch der überdurchschnittliche Zulauf seitens Sportler und Besucher ist eine starke Motivation.
Weil sich ohnehin schon so lange nichts getan hat, hat sich Mario Wanko zusätzlich entschlossen, hinsichtlich des Fahrzeuges eine neue Möglichkeit zu erforschen. Und da es im Waldviertel inzwischen einige gut ausgestattete Besitzer von Rallyewagen gibt, die für viele Bereiche ein geeignetes Sportgerät anbieten können, hat man auch schnell etwas Passendes gefunden: Der VW Golf IV TDi von Hannes Hofstetter, mit dem schon einige Teilnehmer überraschend gute Ergebnisse herausfahren konnten. Er bietet eine gute Balance zwischen zügigem, grundsolidem Vortrieb, und ist trotzdem noch relativ gut leistbar. Und wie es eben ohnehin derzeit ist: Es wird für die nächste Zeit der einzige Rallye-Einsatz von Mario Wanko bleiben.
Den wird er auch wieder gemeinsam mit Eva Kollmann praktizieren. Seit seinem ersten Start in Österreich (auch damals eine Herbstrallye) ist sie als Beifahrerin ein sehr wichtiger Teil des Teams und hat nebenbei auch schon Ansagen in Autos getätigt, die man als durchaus antriebsstark bezeichnen kann. Bis hin zu Mitsubishi Lancer und Ford Fiesta Proto.
Ein geradezu perfekt gutes Omen schließlich ist die sportliche Geschichte des VW Golf, mit dem Mario Wanko demnächst ins Rennen gehen wird. Die beste Gesamtplatzierung schaffte Hannes Hofstetter selbst, mit einem 10. Gesamtrang bei der Thayaland-Rallye von 2012. Martin Gruber, der ebenfalls das Volant des Wagens übernehmen durfte, brachte es immerhin zu einem 17. Platz gesamt bei der Herbstrallye 2016. Allemal eine Bilanz, die sich sehen lassen kann.
Für einen bevorstehenden gelungenen Probelauf am 24. Oktober spricht auch das gute Serviceteam von Hannes Hofstetter, das von einigen Mitgliedern des Teams von Martin Gruber unterstützt werden wird. In diesem Sinne dankt Mario Wanko schon vorab allen Helfern, Sponsoren und Förderern. Er wird mit Sicherheit auch seine vierte Herbstrallye mit viel Einsatzfreude begehen.
Der vorliegende Teambericht wurde im Rahmen des ARC-Presseservice im Zuge der Kooperation von Austrian Rallye Challenge und motorline.cc veröffentlicht.


















