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WRC bestätigt Grünes Licht für eine längere Safari-Rallye: Die FIA liberalisiert die Eventlängen
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WRC bestätigt: 2025 unterschiedliche Rallye-Längen

Die Rallye-Weltmeisterschaft verspricht, dass mindestens eine Rallye einen stärkeren Langstreckencharakter haben wird - Safari-Rallye wieder länger?

Die Rallye-Weltmeisterschaft wird in der nächsten Saison bei ausgewählten Läufen neue Veranstaltungsformate einführen, um mehr Abwechslung in ihren Kalender zu bringen. Die Meisterschaft untersucht seit langem Änderungen an der Länge ihrer Veranstaltungen. Bei der Rallye Sardinien wurde Anfang des Jahres ein verkürztes 48-Stunden-Konzept getestet.

Diese Maßnahme erfolgt auf Grundlage einer Reihe von Vorschlägen, die im Februar von der neu gegründeten FIA-Arbeitsgruppe für die Zukunft des Rallyesports vorgelegt wurden. Diese Liste von Vorschlägen enthielt einen Vorstoß, den Veranstaltern mehr Flexibilität bei der Festlegung der Strecken für die WRC-Läufe einzuräumen, anstatt sie an ein bestimmtes Format zu binden.

Derzeitiger Standard ist eine Länge von 300 Kilometern Wertungsprüfung. Dies ist weit weg von früheren Rallyes (1990 lag der Durchschnitt abseits der afrikanischen Marathon-Events bei 600 Kilometern auf Zeit) ein Ergebnis diverser Kalenderexperimente in den 1990er-Jahren. Denn bis 1993 war es üblich, dass Fahrer und Hersteller ganze Rallyes ausließen, weil es Streichresultate gab.

Ein Rotationssystem mit acht bis zehn Läufen pro Jahr von 1994 bis 1996, bei dem alle Läufe in die Wertung eingingen, wurde 1997 mit der Einführung der World-Rally-Cars zu Gunsten eines umfangreicheren Kalenders mit 13 bis 16 Rallyes aufgegeben, die dafür in ihrer jeweiligen Länge beschnitten wurden.

Damit einher ging jedoch ein Charakterverlust diverser Rallyes. Klassisches Materialschonen rückte immer weiter in den Hintergrund, Rallyes sind spätestens seit der Jahrtausendwende reine Sprints. Im Jahr 2012 wagte die WRC eine 500-Kilometer-Rallye beim Lauf in Argentinien, was jedoch ein einmaliges Experiment blieb.

Es ist zu erwarten, dass alle Rallyes weiterhin an Sonntagen enden werden. Man hofft, dass die unterschiedlichen Veranstaltungslängen den Rallyes einen zusätzlichen Charakter verleihen. Die WRC kündigte im Juli ihren erweiterten Kalender für 2025 mit 14 Rallyes an, und nach Angaben des WRC-Promoters werden ausgewählte Veranstaltungen in unterschiedlichen Formaten stattfinden.

"Nächstes Jahr wird es einige Rallyes geben, die ein etwas anderes Format haben werden. Ich kenne eine Veranstaltung, die wahrscheinlich etwas länger dauern wird, und ich kenne eine Veranstaltung, die ein kompakteres Format haben wird", sagt Eventdirektor Simon Larkin in einer Medienrunde bei der Akropolis-Rallye in Griechenland. Es werde jedoch keine Subwertungen geben.

"Wir haben immer gesagt, dass wir nicht wollen, dass es verschiedene Markennamen für Events gibt. Wir wollen nicht, dass es einen so genannten WRC-Sprint gibt. Wir wollen nicht, dass es etwas gibt, das WRC-Endurance heißt. Unsere millionenschweren Fahrer sagen uns ständig, dass die Dinge zu kompliziert sind. Wir müssen sie nicht noch komplizierter machen. Eine WRC-Rallye ist eine WRC-Rallye, egal, ob man X Kilometer oder Y Kilometer fährt."

Es ist unklar, welche Veranstaltungen in der nächsten Saison eine andere Länge aufweisen werden, aber es wird angenommen, dass die Safari-Rallye in Kenia den Wunsch hatte, ein längeres Format zu fahren. Dass damit im Rallyesport wieder frühere Qualitäten zählen werden, ist angesichts der stark gestiegenen Zuverlässigkeit der Fahrzeuge allerdings unwahrscheinlich.

Motorsport-Total.com

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