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"Werden Kampf nicht aufgeben" Toyota hat den WM-Titel 2024 noch nicht abgeschrieben
Motorsport Images

"Werden Kampf nicht aufgeben": Wie Toyota das WM-Duell noch drehen will

Kann Toyota den WM-Kampf in der Rallye-WM noch drehen? Drei Rennen vor dem Finale haben die Japaner bereits 35 Punkte Rückstand, aber noch Hoffnung ...

Verliert Toyota zum ersten Mal seit drei Jahren mal wieder den Titelkampf in der WRC Rallye-Weltmeisterschaft? Drei Rennen vor dem Finale liegen die Japaner in der Konstrukteurswertung bereits 35 Zähler hinter Spitzenreiter Hyundai zurück. Und obwohl die Titelchancen "so gut wie dahin" sind, gibt Toyota nicht auf.

"Die letzten beiden Rallyes sind nicht so gelaufen, wie wir es uns vorgestellt hatten, aber wir werden den Kampf nicht aufgeben", sagt Toyota-Teamchef Jari-Matti Latvala. Immerhin: Die Japaner konnten sechs der bisherigen zehn WM-Läufe gewinnen, während Hyundai lediglich vier Mal ganz oben stand.

"Wir werden weiter Druck machen und uns darauf konzentrieren, die letzten drei Veranstaltungen der Saison zu gewinnen und alles zu tun, was wir können, um den Druck aufrechtzuerhalten", bleibt Latvala ehrgeizig.

"Unser Team ist sehr motiviert, in Chile ein gutes Ergebnis zu erzielen, und mit Elfyn [Evans], Seb [Ogier] und Kalle [Rovanperä] haben wir ein sehr starkes Fahreraufgebot, mit dem wir um den Sieg kämpfen können."

Hinzu kommt, dass die chilenischen Schotterpisten für den Toyota GR Yaris Rally1 offenbar ein gutes Pflaster sind. "Die Prüfungen dort sind im Allgemeinen schnell und flüssig, was unseren Fahrern und unserem Auto entgegenkommen sollte", hofft der Toyota-Teamchef.

"Eine Sache, die wir letztes Jahr festgestellt haben, ist, dass der Reifenverschleiß im Trockenen ziemlich hoch sein kann, also müssen wir darauf achten." Toyota spricht dabei von den Erfahrungen aus dem Vorjahr, als man sich der Konkurrenz noch geschlagen geben musste.

Denn in der Saison 2023 triumphierte Ott Tänak - damals noch im Ford Puma Rally1 - vor seinem heutigen Hyundai-Teamkollegen und WM-Spitzenreiter Thierry Neuville. Elfyn Evans landete als bestplatzierter Toyota-Pilot auf dem dritten Platz.

Hyundai warnt: "Dürfen nicht den Fokus verlieren"

Toyotas Chance könnte sein, dass sich Hyundai nach dem Dreifachsieg bei der Akropolis-Rallye zu sicher fühlt. "Griechenland war eine fantastische Demonstration dessen, was mit großartiger Teamarbeit erreicht werden kann", sagt Hyundai-Teamchef Cyril Abiteboul.

Dabei nimmt er den Hoffnungen der japanischen Konkurrenz allerdings zugleich den Wind aus den Segeln. "Es ist wichtig, dass wir bei den letzten Veranstaltungen der Saison nicht den Fokus verlieren", mahnt der Franzose zur Vorsicht.

"Während wir die Rallye Chile sowohl mit Optimismus als auch mit Schwung angehen, gehen wir auch mit großer Vorsicht an die Veranstaltung heran", erklärt Abiteboul. "Jeder Punkt zählt, also müssen wir am Samstagabend an der Spitze des Klassements stehen, bevor wir abschätzen, wie viel wir am Sonntag pushen müssen."

Das Ziel von Hyundai ist jedenfalls klar: "Wir wollen in erster Linie unseren Vorsprung in allen drei Wertungen verteidigen, aber wir wollen auch um Siege und Podiumsplätze kämpfen", grinst der Teamchef.

Motorsport-Total.com

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