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Knobloch beendet Rally2-Projekt
Foto: Martin Butschell

Günther Knobloch beendet Rally2 Projekt mit Skoda

Günther Knobloch beendet Rally2 Projekt mit Skoda nach 17 Starts, neun Podestplätzen und zwei Mal Gesamtrang drei in der ORM

Im Sommer 2018, nach dem Sieg im österreichischen Rallyecup 2017 und einigen weiteren Erfolgen im seriennahen SUBARU vom Autohaus Bamminger, wurde der nächster Schritt in der Rallyekarriere von Günther Knobloch Realität. Ein in der ORM siegfähiges Rallyefahrzeug wurde angeschafft – auf Basis der mehrjährigen Unterstützungszusage von SKODA Österreich Geschäftsführer Max Egger, der von GRAPOS, einiger weiterer Partner und des Co-Piloten Jürgen Rausch wurde das Projekt gestartet. In den ersten zwei Jahren gemeinsam mit dem Team Race Rent Austria, ab 2021 wurde das Projekt gemeinsam mit Speedlife-Motorsport weiterentwickelt. Bereits bei der Premiere im Rahmen der ARC (Schneerosen-Rallye 2019) konnte das Duo mit Rang zwei aufzeigen, nur wenige Wochen später stand bei der ORM-Premiere im SKODA Fabia im Rahmen der Rebenland-Rallye das erste Podium in der Erfolgsbilanz – zwei weitere Podiumsplatzierungen folgten 2019, die erste ORM-Saison beendete das Team auf Gesamtrang vier.

In der „Corona-Saison“ 2020 wurde nur ein ORM-Lauf ausgetragen – die Jänner-Rallye, in der Günther Knobloch beim ersten Start in Oberösterreich prompt mit Gesamtrang vier das beste Ergebnis eines Steirers in der langjährigen Geschichte der Jännerrallye rund um Freistadt einfahren konnte. 2021 war das Duo Knobloch/Rausch bei zwei ORM-Läufen am Start – bei der Schotter-Premiere mit dem FABIA gab es ein weiteres Podium zu feiern, zudem als Team den Sieg im Mitropa-Cup mit dem erst 19-jährigen Lukas Dunner. In der Saison 2022 waren Knobloch/Rausch erstmals bei fünf ORM-Läufen am Start und belegte dank drei Podiumsplatzierungen auch Gesamtrang drei in der ORM – bei dem ORM-Lauf in Sankt Veit belegte das Team den zweiten Gesamtrang. Für den letzten Start des FABIA Rally2 des Teams wurde dieser besonders akribisch vorbereitet – Michael Lengauer fuhr damit bei seiner ORM-Premiere in einem Rally2 sensationell seine erste ORM-Bestzeit und Gesamtrang vier ein. Bei den über 30 Starts gesamt gingen im FABIA von Günther Knobloch weitere Top-Piloten wie Andreas Aigner und Kris Rosenberger an den Start, viele Rallyefans durften im Rahmen der zahlreichen Events am Beifahrersitz „Rally2-Luft“ schnuppern, darüber hinaus auch einige Piloten. Nach dem Verkauf des FABIA wurde für 2023 bei vier Rallyes die nächste Evolutionsstufe des FABIA, der Rally2-Evo vom italienischen Team RB-Motorsport, angemietet. Erneut gab es für Knobloch/Rausch Rang drei bei der Rallye Weiz und in der ORM 2023 zu feiern.

Knobloch: „Unser FABIA Rally2-Projekt war eine tolle Reise – wir hatten sehr viel Spaß im Auto, zudem haben wir extrem viel über die Technik, den Aufwand von Rally2-Projekten und die Fahrtechnik gelernt. Die vier Jahren mit unserem eigenen FABIA, den wir in zwei verschiedenen Strukturen ohne einen einzigen technischen Ausfall eingesetzt haben, waren nicht nur interessant sondern auch sehr arbeitsintensiv. Das Jahr mit dem „Miet-FABIA“ mit unseren italienischen Freunden von RB-Motorsport war etwas entspannter – mit sehr wenigen Testkilometern konnten wir erneut Rang drei in der ORM einfahren, letztlich auch Rekordstaatsmeister Raimund Baumschlager in seiner vermutlich letzten vollen Saison hinter uns lassen. Das Jahr 2023 war für mich persönlich ein toller Abschluss meiner Rally2-Zeit mit SKODA. Bereits während der Saison war für mich klar – ein weiteres Jahr mit weniger als einem Viertel der Seattime von Simon Wagner noch mal in der ORM an den Start zu gehen, das wollte ich nicht. Ein Projekt mit etwa 15 Rallyes in einem aktuellen Rally2 war hingegen aus zumindest drei Gesichtspunkten vollkommen ausgeschlossen – aus zeitlichen Gründen in Hinblick auf meine für 2024 noch mal erweiterten familiären und beruflichen Pläne, zudem war das auch budgetär vollkommen außer Reichweite. Hinzu kommt, dass ich auch andere Projekte – das ORM Promotor Projekt und jenes von Michael Lengauer - weiter unterstützen möchte, damit waren die Würfel noch vor Jahresende gefallen. Herzlichen Dank an dieser Stelle an alle Partner und Freunde, die das SKODA Rally2-Projekt in der Form möglich gemacht haben – ebenso an alle Pressepartner für die stehts positive und umfassende Berichterstattung. Ich freue mich, dass wir auch 2024 mit einem neuen Projekt wieder bei einigen ORM-Läufen am Start stehen werden. Ich denke, nicht nur wir sondern auch viele Rallyefans werden Freude an unserem neuen Projekt haben, auch wenn unser neues Rallyefahrzeug in Sachen Performance nicht mehr auf Rally2-Niveau sein wird. Anfang März werden wir das neue Projekt vorstellen– im Rebenland Mitte März werden wir zum ersten Mal mit dem neuen Fahrzeug in der ORM am Start stehen.“

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