RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Rallye Dakar 2024: Tag 1 Guillaume de Mevius (Overdrive-Toyota) setzte sich auf der ersten Etappe durch
Red Bull Content Pool

Rallye Dakar 2024: Unterbrechung nach Unfall mit Fan, Tagessieg für de Mevius

Unfall mit einem Zuschauer kurz nach Start der ersten Auto-Etappe - Guillaume de Mevius gewinnt überraschend vor Carlos Sainz - Loeb und Al-Attiyah mit Rückstand

Die erste Etappe der 46. Ausgabe der Rallye Dakar musste schon beim Start unterbrochen werden. Zunächst nahmen die Motorradfahrer das Rennen auf. Anschließend waren die Automobile an der Reihe. Eigentlich hätte Brian Baragwanath als Erster starten sollen, doch der Century-Fahrer war nicht rechtzeitig an der Startlinie angekommen.

Schließlich startete Lionel Baud (Overdrive-Toyota), aber schon nach 200 Metern kam es zu einem Unfall mit einem Zuschauer. Der Start der Auto-Speziale wurde sofort abgebrochen. Baud kehrte zurück zur Startlinie.

Laut ersten Informationen des Veranstalters wurde "der Zuschauer vom medizinischen Team versorgt und in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht". Dort wurde laut Auskunft von Dakar-Direktor David Castera ein Schien- und Wadenbeinbruch festgestellt. Das Rennen für die Automobile wurde nach einer Verzögerung von einer Stunde schließlich freigegeben.

Am Vortag hatte es im Prolog ein Taktikspiel gegeben. Mattias Ekström (Audi) hatte Bestzeit aufgestellt und sich für Startposition zehn entschieden. Titelverteidiger Nasser Al-Attiyah (Prodrive) hatte bewusst gebremst, um nicht in den Top 10 zu sein.

Al-Attiyah startete heute als Zwölfter. Carlos Sainz (Audi) hatte den gleichen Plan, aber zunächst machte sein Beifahrer Lucas Cruz einen Navigationsfehler. Anschließend verzögerten sie zu lange, weil sie sich mit der Zeit verkalkuliert hatten. Somit musste Sainz als 48. im Staub vieler Autos fahren.

Sainz zeigte aber eine starke Leistung und kam nach 414 Kilometern als Zweiter ins Ziel der Etappe. Den Tagessieg verpasste der Spanier um 1:44 Minuten. Überraschender Sieger der ersten Etappe ist Guillaume de Mevius (Overdrive-Toyota). Der Belgier ließ sämtliche Favoriten hinter sich.

Zu denjenigen, die direkt auf der ersten von insgesamt zwölf Etappen einiges an Zeit verloren, zählen die Prodrive-Teamkollegen Sebastien Loeb und Nasser Al-Attiyah. Beide kamen mit mehr als 20 Minuten Rückstand auf de Mevius außerhalb der Top 10 ins Ziel in Al-Henakiyah.

Die zweite Etappe am Sonntag führt von Al-Henakiyah über 662 Kilometer in östlicher Richtung weiter nach Ad-Dawadimi. Es gibt eine lange Verbindungsstrecke, gefolgt von einer 470 Kilometer langen Speziale. Es warten die ersten Dünengürtel.

Ergebnis der 1. Etappe (Top 10):
01. de Mevius/Panseri (Toyota) - 4:35:59 Stunden
02. Sainz/Cruz (Audi) +1:44 Minuten
03. de Villiers/Murphy (Toyota) +9:18
04. Zala/Fiuza (Mini) +10:42
05. Dumas/Delfino (Toyota) +12:18
06. Moraes/Monleon (Toyota) +13:25
07. Al-Rajhi/Gottschalk (Toyota) +13:39
08. Serradori/Minaudier (Century) +14:12
09. Ekström/Bergkvist (Audi) +14:20
10. Variawa/Cazalet (Toyota) +14:34

Gesamtwertung nach der 1. von 12 Etappen (Top 10):
01. de Mevius/Panseri (Toyota) - 4:35:59 Stunden
02. Sainz/Cruz (Audi) +1:44 Minuten
03. de Villiers/Murphy (Toyota) +9:18
04. Zala/Fiuza (Mini) +10:42
05. Dumas/Delfino (Toyota) +12:18
06. Moraes/Monleon (Toyota) +13:25
07. Al-Rajhi/Gottschalk (Toyota) +13:39
08. Serradori/Minaudier (Century) +14:12
09. Ekström/Bergkvist (Audi) +14:20
10. Variawa/Cazalet (Toyota) +14:34

Motorsport-Total.com

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Claire Schönborn startet in der ERC und im ADAC Opel GSE Rally Cup. Internationales Doppelprogramm: zwölf Rallyes, alle powered by Opel. Einsatzteam ist Stohl Racing aus Österreich.

ARC, Vipavska Dolina: Bericht Nothdurfter

Löwen-Anteil am Spaß

Am zweiten Mai-Wochenende gönnte sich Alfons Nothdurfter einen weiteren vergnüglichen Rallye-Ausflug, der ihn nach Slowenien führte....

AARC, Vipavska Dolina: Bericht

Ungarische Festspiele in Slowenien!

24 Teams von AARC & AART waren angesagt, doch leider mussten der AARC-Vorjahrsieger Niki Schelle und auch die Italiener Cepek/Colja aus gesundheitlichen Gründen ihren Start absagen

Alpenfahrt Revival: Programm

Wochenende: Drittes Alpenfahrt Revival

40 Teilnehmer darunter Ex-Rallye-Weltmeister Stig Blomqvist kämpfen um Sekunden - Melk mit Wachauring steht im Mittelpunkt, Strecke führt über rund 430 Gesamtkilometer

Österreicher bei 4 int. Rallyes

Mega-Rallye-Wochenende steht bevor

Zu Pfingsten starten österreichische Teams gleich bei vier wichtigen Rallyes: ERC Rally Skandinavien, CZ Rally Cseky Krumlov, EHRC Rallye Akropolis und Mitropa Cup Rally Velenje.