RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Christian & Margot Baier gewinnen auf Lancia

Die Klassensiege gehen an Christian Schallenberg, Klaus Wendt, Christian Windischberger und Christian Baier, die Veranstaltung wurde wieder ein großer Erfolg

Pünktlich um 09,01 Uhr wurden Samstag Früh die 48 Mannschaften des zweiten Alpenfahrt Revival in der Wachau-Arena in Melk von Fahrtleiter Rudi Wallner auf die Strecke geschickt. Überraschend gut waren, trotz schlechter Vorhersagen, die Wetter-Bedingungen am ersten Tag. Bis auf einige wenige Regen-Spritzer, war zwar bewölktes Wetter dominierend, einzig starker Wind führte zu kühleren Temperaturen. Trotzdem war die Stimmung bei den Teilnehmern dementsprechend gut.

Am Samstag standen acht Wertungsprüfungen auf dem Programm, zuzüglich wurde der erste Tag mit zwei weiteren Prüfungen auf dem Wachauring in Melk abgeschlossen. Gefahren wurde in vier Kategorien dem jeweiligen Baujahr entsprechend, über etwas mehr als 300 Gesamt-Kilometer, in die 130 Sonderprüfungskilometer inkludiert waren.

Alle Teilnehmer waren schon am ersten Tag sehr aktiv, einige mit tollen Leistungen, leider waren auch Einige dabei, die mit Pech schon vorzeitig ausgeschieden sind. Fahrtleiter Rudi Wallner:“ Die Teilnehmer waren durchwegs von der Streckenführung begeistert und mir gegenüber haben viele Aktive ihren Spaß an diesem Revival zum Ausdruck gebracht. Leider hat es auch vier vorzeitige Ausfälle gegeben, darunter auch der als Favorit gehandelte Peter Pungersek mit seinen Datsun 240 Z.

Stimmen zum Tages-Geschehen:

Sepp Haider: „Den heutigen Tag haben wir gut hinter uns gelassen, eines möchte ich betonen, ein Kompliment an den Veranstalter, die Strecken waren toll, es waren auch Schotterstücke dabei, vom Zeitplan her war die Sache perfekt, man kann nicht trödeln, sondern muss zügig unterwegs sein, daher hat das Ganze auch viel Spaß bereitet.“

Gabi Husar: War ein super erster Tag, die Schotter-Sonderprüfungen waren herrlich zu befahren, ein bisschen hat man aufs Auto aufpassen müssen, vom Speed her war man zügig unterwegs, der Tag hat uns viel Spaß bereitet.“

Rauno Aaltonen: „Die Stimmung hat man gespürt wie in alten Zeiten wie bei der Alpenfahrt vor 50 Jahren. Alle haben gelächelt, aber die Kurven waren genauso scharf wie damals. Wichtig war für mich, es hat keine Unfälle gegeben.“

Franz Wittmann: „Der Beginn war ok, leider ist uns das Benzin ausgegangen. Ein Bauer hat uns dann 10 Liter gegeben, leider war keine Tankstelle weit und breit zu sehen. Aber wir haben Glück gehabt. Glück war auch dabei, weil uns die Antriebswelle fast im Stich gelassen hätte, zum Glück konnten wir in der Zwangsrast fehlende Schrauben wieder aktivieren, jetzt ist alles wieder in Ordnung.“

Tag 2

Bei bewölktem Himmel und einigen kurzen Regenphasen wurde am Sonntag pünktlich um 09.01 Uhr die 3. Etappe des Alpenfahrt Revival 2025 auf dem Hauptplatz in Melk gestartet. Der Bürgermeister von Melk, Patrik Strobl schickte das Feld von 46 Fahrzeugen auf die restlichen 170 Gesamtkilometer, in die noch 90 Wertungsprüfungskilometer eingebunden waren.

Die Stimmung unter den Teilnehmern und den vielen Fans war sehr gut, fast alle lobten die ausgesuchten Streckenabschnitte, die vom Veranstalter gefunden wurden. Auch am Schlusstag des ganzen Revival gab es keine besonderen Vorkommnisse wie Fahrtleiter Rudi Wallner erfreut feststellte: “Die Teilnehmer haben sich auf den ca. 470 Gesamtkilometern vorbildlich verhalten, es gab fast keine Beanstandungen, obwohl man zügig im öffentlichen Verkehr unterwegs war“.

Das Starterfeld war in vier Klassen eingeteilt, wobei hier die Baujahre der einzelnen Rallyeboliden die Grundlage gebildet haben.
Klasse 1 Fahrzeuge bis zum Jahre 1965 – am Start waren 5 Fahrzeuge
Klasse 2 Fahrzeuge von 1966 bis 1973 -- am Start waren 26 Autos
Klasse 3 Fahrzeuge von 1974 bis 1985 -- am Start waren 14 Fahrzeuge
Klasse 4 Fahrzeuge von 1986 bis 1995 -- am Start waren 3 Autos

Sieger in der Klasse 1 wurden
!: Christian Schallenberg/Martin Rigl, Volkswagen Käfer
2. Mike Hölzl/Marina Hartheuer, Steyr Ferdinand
3. Helmut Neverla/Peter Staud, Lancia Flavia Coupe

Sieger in der Klasse 2 wurden
Christian Baier/Margot Baier, Lancia Fulvia
Martin Hüsgen/ Andreas Kurz, BMW 2002 Ti
WillyIlly/Eugen Botay, Fiat 124 Sport Spider

Sieger in der Klasse 3 wurden
Klaus Wendt/Ernst Rohringer, Fiat 131 AK Racing Abarth
Manfred Pledl/Edith Lutz, Ford Escort RS 2000
Harald Sunk/Gerhard Reisinger, Me3rcedes Benz 190 E

Sieger in der Klasse 4 wurden
Christian Windischberger/Peter Grohs, Lancia Delta Integrale
Fritz Lehensteiner/Lars Israel, Hawk Stratos
Alexander Strobl, Catharina Schmidt, Ford Escort Cosworth

Die Gesamtsieger des zweiten Alpenfahrt Revival heißen nach Auswertung aller vorhandenen Daten
Christian Baier/Margot Baier, Lancia Fulvia
Martin Hüsgen/Andreas Kurz, BMW 2002 TI
WillyIlly/Eugen Botay, Fiat 124 Sport Spider

Sieger der Teamwertung wurde die Mannschaft
vom Team Classic 1000 vor ORC Neuhofen und Dritte die Mannschaft von Spider
Sport by Vredestein

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

WRC Monte-Carlo: Nach SP3

Solberg führt bei Eis, Schnee und Nebel

Bei extrem tückischen Bedingungen auf der ersten Etappe der "Monte" behält Toyota-Neuzugang Oliver Solberg trotz "hundert Beinahe-Abflügen" kühlen Kopf. Keferböck/Minor auf Platz 19 der RC2 liegend bei den WRC Masters in Führung.

28. Rallye Monte Carlo Historique

Interessantes Duell bei der Monte Historique

Ex-Ö-Ring Boss Hans Geist gegen Takuma Sato (F1) u. Bruno Saby (Dakarsieger). Alle drei Teams erreichten das Ziel im Fürstentum, man hatte sehr viel Spaß u. Freude

WRC Rallye Schweden: Nach Tag 2 (SP8)

Katsuta führt knapp vor Evans im Toyota-Duell

Toyota-Dreifachführung am Freitag in Schweden: Takamoto Katsuta liegt knapp vor Elfyn Evans - Oliver Solberg unterschätzt die schwierige erste Startposition

WRC Monte-Carlo: Bericht

Oliver Solberg siegt bei Eis und Schnee

Oliver Solberg schreibt Geschichte: Der 24-Jährige gewinnt die Rallye Monte-Carlo 2026 und wird zum jüngsten "Monte"-Sieger in der Geschichte der WRC. Keferböck/Minor gewinnen den WRC Masters Cup.

Sensation im Triestingtal

Manfred Stohl gibt Österreich-Comeback!

Erstmals seit 2012 startet Österreichs WM-Vierter 2006, Manfred Stohl wieder bei einer Rallye in Österreich! Seinen Start bei der ARC Rallye Triestingtal bezeichnet Stohl als Hommage an seinen Freund und Beifahrer Peter Müller. Die beiden Gr.N-Weltmeister 2000 begrüßen und veredeln das Comeback des Rallyesports im Triestingtal.

WRC-Verkauf vor Abschluss

Neuer Promoter soll bald verkündet werden

Ein 25-Jahres-Deal für die WRC? Die FIA sucht einen langfristigen Partner statt kurzer Investment-Deals - Die Entscheidung steht nun unmittelbar bevor