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"In einer anderen Liga" Kalle Rovanperä und Jonne Halttunen fuhren die Konkurrenz in Grund und Boden
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"In einer anderen Liga": WRC-Legenden loben Rovanperä nach Kanaren-Gala

Mit einer herausragenden Leistung verweist Kalle Rovanperä die Konkurrenz bei der Kanaren-Rallye in die Schranken: Kollegen ziehen voller Respekt den Hut

Kalle Rovanperä beeindruckte bei der Kanaren-Rallye, vierter Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) 2025, mit einer außergewöhnlichen Leistung und erhielt dafür großes Lob von Größen des Rallyesports. Der achtmalige Weltmeister Sebastien Ogier sprach von einer Dominanz "in einer anderen Liga", wie sie im WRC nur selten zu sehen sei.

Rovanperä und sein Co-Pilot Jonne Halttunen gewannen 15 der 18 Wertungsprüfungen und sicherten sich damit ihren ersten Saisonsieg. Dazu gewann das Duo auch die Powerstage sowie die Sonntagswertung und nahm damit die Maximalpunktzahl von 35 aus Gran Canaria mit.

Nach einem schwierigen Saisonbeginn, der vor allem durch Anpassungsschwierigkeiten an die neuen Hankook-Reifen geprägt war, gelang es Rovanperä, das volle Potenzial aus dem Toyota GR Yaris herauszuholen, der auf dem glatten Asphalt der Kanarischen Inseln bestens funktionierte.

Selbst Ogier, bekannt für seine Asphaltstärke, konnte dem Tempo des Finnen nichts entgegensetzen und beendete die Rallye mit einem Rückstand von 53,5 Sekunden. "Es gibt viele positive Aspekte an diesem Wochenende. Wir haben fast ein perfektes Teamergebnis erzielt, was derzeit meine Priorität ist", sagt Ogier gegenüber Autosport, einer Schwesterpublikation von Motorsport-Total.com im Motorsport Network.

"Meine eigene Leistung war okay, aber Kalle war einfach in einer anderen Liga. Eine derart klare Dominanz eines einzelnen Fahrers erlebt man in diesem Sport nicht oft", zollt Ogier seinem Teamkollegen Anerkennung.

Auch der stellvertretende Toyota-Teamchef Juha Kankkunen, seines Zeichens viermaliger Rallye-Weltmeister, zeigte sich beeindruckt und bewertete Rovanperäs Auftritt mit einer "10 von 10".

Rovanperä selbst sprach davon, eines seiner besten Rallye-Wochenenden überhaupt erlebt zu haben: "Es ist heutzutage nicht mehr so häufig, dass man ein Wochenende hat, an dem man durchgehend schneller ist als alle anderen", erklärte der Finne.

Und das auf Asphalt, auf dem sich der zweimalige Weltmeister bislang in seiner WRC-Karriere noch nie in dieser Form hatte auszeichnen können. Mit diesem Sieg greift Rovanperä nun auch wieder ins Rennen um den WM-Titel ein. Den Rückstand auf seinen Teamkollegen Elfyn Evans, der auf den Kanaren Dritter wurde, verkürzte er nach vier von 14 Saisonläufen auf 43 Punkte.

Motorsport-Total.com

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