RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Sebastien Ogier Sebastien Ogier kann die Rallye Monte-Carlo zum zehnten Mal gewinnen
Motorsport Images

Sebastien Ogier: WRC-Teams "weniger vorbereitet denn je" für Monte Carlo

Neue Reifen und Rally1-Autos ohne Hybridantrieb sorgen laut Sebastien Ogier 2025 bei der Rallye Monte-Carlo für eine besondere Herausforderung

Der achtmalige Rallye-Weltmeister Sebastien Ogier erwartet bei der Rallye Monte-Carlo 2025 (23. bis 26. Januar) einen besonders anspruchsvollen Saisonauftakt in der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC), da neue Reifen und das Wegfallen der Hybridantriebe die Vorbereitung erschweren.

"Ich sage jedes Jahr, dass Monte Carlo nie einfach wird, egal wie oft man hier startet. Ich habe immer großen Respekt vor diesem Event, weil man weiß, dass einen unerwartete Bedingungen erwarten", erklärt Ogier. "Mit den Änderungen an den Reifen und dem Auto sind wir in diesem Jahr wahrscheinlich weniger vorbereitet als je zuvor. Aber ich denke, das gilt für fast alle. Wer sich am besten anpasst, hat eine gute Chance."

In der vergangenen Woche absolvierte der Franzose einen Testtag mit dem Toyota GR Yaris, um sich auf den Saisonauftakt vorzubereiten. Es war erst sein zweiter Einsatz mit einem Rally1-Auto ohne Hybridantrieb, nachdem die FIA für die Jahre 2025 und 2026 den Verzicht auf Hybridtechnik beschlossen hatte.

Dieser Test, den Ogier als einen der wichtigsten seiner Karriere bezeichnete, war zugleich seine erste Erfahrung mit den neuen Hankook-Reifen. Der südkoreanische Hersteller löst in dieser Saison Pirelli als Einheitslieferanten für die WRC ab. Gerade bei der Rallye Monte-Carlo mit ihren mitunter sehr wechselhaften Streckenbedingungen könnte die richtige Auswahl der Reifen eine entscheidende Rolle spielen.

Das könnte einem erfahrenen "Monte"-Experten wie Ogier in die Karten spielen. Der Franzose könnte die Rallye, die in seiner Heimatregion ausgetragen wird, in diesem Jahr zum zehnten Mal gewinnen.

"Letztlich ist es eine schwierige Rallye, bei der Fahrer und Erfahrung oft den Unterschied machen können", fügt Ogier hinzu. "Ich hoffe, dass wir konkurrenzfähig sein können. Ich habe immer auf mein Gefühl vertraut. Ich bin da, um mein Bestes zu geben. Hoffentlich hilft mir meine Verbindung zu dieser Rallye, mich wohlzufühlen."

Motorsport-Total.com

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

ARC, ET König Rallye: Bericht Neulinger

Marcel Neulinger triumphiert auch in Judenburg!

Marcel Neulinger setzte seine beeindruckende Siegesserie bei der ET KÖNIG Judenburg Rallye 2026 fort und holte den vierten Saisonsieg in der Steiermark!

Zur Einstimmung auf die bevorstehende Rally Akropolis erzählt unser Kolumnist Peter Klein aus jener Zeit, in der schon die Anreise zu dieser Kult-Rallye ein wahres Abenteuer war...

ARC, ET König Rallye: Bericht Friedl

„Big moments“ aber auch heikle Situationen

Eugen Friedl und Helmut Aigner vom MCL 68 konnten sowohl mit einigen kniffligen Situationen als auch mit emotionalen Highlights ein gutes Ergebnis einfahren.

ET König Rallye: Bericht TEC7 HRM & ORC

Wagner siegt - Karlhofer mit Sensations-Comeback

Karl Wagner und Gerda Zauner gewinnen eine turbulent-großartige ET König Judenburg-Rallye - für Aufsehen sorgte Lancia-Spezialist Martin Karlhofer, der erstmals seit 2004 wieder bei einer Rallye an den Start ging und prompt mit einigen Bestzeiten aufhorchen ließ. Bei den Österreichischen Rallye Classics gewannen Alex Strobl und Cathy Schmidt.

ORM, ET König Rallye: Nach SP2

Ex-Champion startet blitzartig

Hermann Neubauer beherrschte die ersten zwei Prüfungen der ET KÖNIG Rallye powered by Peter Hopf Erdbau im Raum Judenburg am besten / Der ehemalige Champion Salzburger führt zwischenzeitlich vor Michael Lengauer und Luca Waldherr